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DIE RICHTIGE PRAXIS – IDENTIFIKATION UND PERSPEKTIVE

Gemeinsam Ziele erreichen
Sie sind auf der Suche nach einer geeigneten Niederlassungsmöglichkeit?

HeilberufePlus® hilft Ihnen, die richtige Praxis zu finden. Dafür bieten wir Ihnen eine kooperative Praxisbörse – und prüfen für Sie auch aktiv Praxisübernahmemöglichkeiten und sprechen mögliche Praxisabgeber bei der Suche konkret an.

Bei der Prüfung der Übernahmemöglichkeit berücksichtigen wir insbesondere Standortfragen, Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem auch Ihre persönliche Situation. Sie erhalten vom ersten Tag an Unterstützung von erfahrenen Partnern aus den Bereichen Niederlassungsberatung, Rechtsberatung, Steuerberatung und Finanzierungsberatung, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Finden Sie mit uns die Praxis, mit der Sie sich identifizieren und eine Zukunft mit Perspektive aufbauen können.

PRAXISWERT – SCHLICHTWEG MEHR ALS NUR DER KAUFPREIS

Die Bewertung als ganzheitlicher Beratungsprozess
Wie viel darf meine zukünftige Praxis kosten?

Es wäre schön, wenn diese Frage in einem Satz zu beantworten wäre, spielt sie doch eine zentrale Rolle bei der Niederlassungsfrage. Doch wirken grundsätzlich in der gegenwärtigen Situation des Gesundheitsmarktes viele Faktoren auf den Kaufpreis ein. Hierzu zählt neben Fachrichtung, Patientenzahlen, betriebswirtschaftlicher Situation, Standortfragen und perspektivischen Entwicklungsmöglichkeiten auch ganz einfach das Prinzip von Angebot und Nachfrage.

Unsere spezialisierten HeilberufePlus®-Partner helfen Ihnen nicht nur bei der Wertermittlung, sondern auch bei den konkreten Verhandlungen mit dem Praxisabgeber und seinen Partnern. Selbstverständlich prüfen wir bei der gesamten Betrachtung bereits im Vorfeld wichtige Themen wie zum Beispiel künftige Mietvertragsdauer und -gestaltung, Investitionskosten, Personalsituation usw.

Nach dem Abschluss der Verhandlungen bildet das individuell richtige Finanzkonzept das Fundament für Ihre erfolgreiche Zukunft dar.

IN SICHERHEIT – RISIKOMANAGEMENT VON DER ERSTEN MINUTE

Risiken erkennen und effektiv vermeiden
Kennen Sie dieses unwohle Gefühl, wenn man vor einer schwierigen Situation steht – und diese nicht richtig einschätzen kann?

Unsere Erfahrung zeigt, dass ein aktives Risikomanagement von der ersten Minute an unerlässlich ist. Es ist wichtig zu wissen, dass alle notwendigen Bereiche wie zum Beispiel die Prüfung von Haftungsrisiken und Verträgen sowie die richtige Absicherung Ihres Vorhabens in Betracht gezogen werden. Denn das gibt Ihnen die Handlungsfreiheit und die Sicherheit, die Sie für den Weg in die Selbständigkeit benötigen. Oder anders gesagt: Es gibt Ihnen ein gutes Bauchgefühl.

Zeitgemäße, spezialisierte und zielorientierte Beratung auf höchstem Niveau – das ist unser Anspruch und unser Versprechen. Dafür bieten wir Ihnen unsere mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Beratung von Ärzten, Zahnärzten und Apothekern. Die neutralen und unabhängigen HeilberufePlus®-Partner haben langjährige Erfahrung in allen für Sie relevanten Risikobereichen – und informieren und beraten Sie umfassend und individuell.

FINANZIERUNG – EINE LANGJÄHRIGE PARTNERSCHAFT

Unterstützung und Beratung auf Augenhöhe
Für eine langfristige, sichere und belastbare Partnerschaft im Bereich der Praxisfinanzierung brauchen Sie einen Banken-Partner, der mehr als gute Konditionen bietet. Er sollte sich auch im Heilberufe-Segment zu Hause fühlen – und Verständnis sowie Weitsicht für die heutigen und zukünftigen Fragestellungen im Gesundheitsmarkt mitbringen.

Unsere langjährig erfahrenen HeilberufePlus®-Partner beraten Sie bei der exakten Feststellung des Finanzierungsvolumens. Sie prüfen für Sie unabhängig die am Markt erhältlichen Konditionen, zeigen Fördermöglichkeiten auf und erläutern die Einsetzbarkeit von öffentlichen Mitteln – jeweils unter den aktuellen steuerlichen Rahmenbedingungen.

Bei den konkreten Verhandlungen werden Sie stets zur Bank begleitet – und auf Wunsch übernehmen wir für Sie die komplette Verhandlungsführung. Auch nach der erfolgreichen Niederlassung steht Ihnen unsere weitere Begleitung zur Verfügung – so dass Sie immer eine neutrale Instanz fest an Ihrer Seite haben.

KONZEPT SCHLÄGT TALENT – KREATIVITÄT UND IDEEN SIND GEFRAGT

Die strategische Positionierung der Arztpraxis
Sie kennen das Sprichwort „Fleiß schlägt Talent“?

In vielen Fällen kann man diese Aussage bestätigen. Im Gesundheitsmarkt trifft das jedoch viel zu häufig nicht zu. Dies liegt in erster Linie daran, dass Ärzte KV-rechtlichen Abrechnungsregularien unterliegen. Diese honorieren Ihren Fleiß und auch Ihr ärztliches „Talent“ bzw. ihre Qualifikation nicht immer ausreichend. Manchmal werden Leistungen sogar gekürzt oder sind nicht abrechenbar.

Hier zählt für uns nicht nur der Fleiß und das Talent, sondern ein ausgefeiltes und handfestes Konzept – für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft. Dafür sind die Positionierung Ihrer Praxis am Markt sowie ein zielgerichtetes Leistungsspektrum wichtig. Denn die öffentliche Wahrnehmung trägt wesentlich zur Struktur Ihres künftigen Patientenklientels und der Akzeptanz von individuellen Gesundheitsleistungen bei.

Unsere erfahrenen HeilberufePlus®-Marketingspezialisten, Praxisplaner und Trainer sorgen dafür, dass Sie und Ihre Praxis mit all Ihren Alleinstellungsmerkmalen wie gewünscht wahrgenommen werden. Damit Ihr Fleiß und Ihr Talent auch so honoriert werden, wie Sie es verdienen.

DIE TÜCKEN DES ALLTAGS – EIN BLICK VON AUSSEN NACH INNEN

Die ganzheitliche Betrachtung
Oft steht der Übergeber einer Praxis seinem Nachfolger noch hilfreich zur Seite. Oder gibt einen schleichenden Übergabeprozess, beispielsweise mit einer befristeten Zusammenarbeit. In der Regel wird das eingearbeitete Personal weiter beschäftigt, wichtige Strukturen werden übernommen – denn das erleichtert den Einstieg und der Übernehmer kann sich besser und intensiver auf die medizinische Tätigkeit konzentrieren.

Leider passiert es aber auch oftmals, dass nicht nur die positiven Bereiche übernommen werden. Es „vererben“ sich unter Umständen auch negative Strukturen, zum Beispiel aus den Bereichen Arbeitsabläufe, Abrechnungen, Patientenansprache oder Einkauf.

Damit Sie leichter die ausgetretenen Pfade Ihres Vorgängers und die der eigenen täglichen Routine verlassen können, bieten Ihnen die HeilberufePlus®-Trainer und Analytiker viele sinnvolle und zielführende Maßnahmen. Gemeinsam mit ihnen optimieren Sie Ihre Praxis weiter – und bewahren dabei Positives und stärken ausbaufähige Bereiche.

„MY JOB IS MY CASTLE“ – DIE PRAXIS ALS EIN LEBENSMITTELPUNKT

Nutzwert gepaart mit Stil und Ästhetik
Jeder Praxisinhaber möchten seine Leistungen in einer angenehmen Atmosphäre anbieten. Dabei spielen sowohl die räumlichen als auch die persönlichen Rahmenbedingungen eine große Rolle – denn sie müssen bei der Umsetzung eines Raumkonzeptes bedacht und in Einklang gebracht werden.

Gerade bei der Niederlassung oder einer Praxisübernahme kommt zunächst eine grundlegende Renovierung der Räumlichkeiten oder sogar eine Standortverlegung der Praxis in Frage. Dabei stehen Ihnen unsere HeilberufePlus®-Partner aus dem Bereich Architektur und Praxisausstattung hilfreich zur Seite. Auf Basis der Erfahrung aus mehreren hundert gestalteten Praxen planen sie gemeinsam mit Ihnen Ihre Praxis – und setzen dann Ihre Wünsche optimal stilvoll und ästhetisch um.

Termingerechte Fertigstellung und ein Maximum an Kostentransparenz sind dabei selbstverständlich. So wird Ihr neues oder geändertes Raumkonzept einfach plan- und kalkulierbar – Schritt für Schritt.

8 relevante Fakten zum Betriebsrentenstärkungsgesetz

Die Bundesregierung hat umfangreiche Neuerungen zur Stärkung der Betriebsrente beschlossen. Am 01. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) bereits in Kraft getreten. Ab Neujahr haben die Arbeitgeber also nun die Pflicht zur Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis. Das Gesetz hat das Ziel die Betriebsrente auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Hier ist die Durchdringungsquote noch recht gering. Für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen soll auch ein Anreiz zur zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen werden.

Die wichtigsten Änderungen im BRSG:

1. Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze
Der Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) wurde von 4% auf 8% erweitert. Sozialversicherungsfrei bleiben hingegen wie bisher 4% der BBG. Hierzu ist folgende Rechnung interessant:
260 EUR mtl. (Steuer- und Sozialversicherungsfrei)
+ 260 EUR mtl. (nur steuerfrei)
= 520 EUR mtl. Steuerfrei in der bAV

2. Neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen
Der Arbeitgeber muss 15% des umgewandelten Entgelts weiterleiten, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Das gilt für neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab dem 01. Januar 2019 und für bestehende Vereinbarungen erst ab dem 01. Januar 2022. Des Weiteren kann sich der Arbeitgeber freiwillig mit einem höheren Betrag beteiligen.

3. Einführung eines Förderbeitrages
Ab Neujahr wird ein Förderbetrag für Arbeitnehmer mit einem mtl. Einkommen von maximal 2.200 Euro brutto eingeführt. Das gilt für alle Arbeitnehmer im Sinne des § 1 LstDV, also auch für Teilzeitkräfte (kein Hochrechnen auf Vollzeit erlaubt), geringfügig Beschäftigte und Azubis. Zusätzlich fördert der Staat Arbeitgeber, wenn sie diesen Arbeitnehmern einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Dabei beträgt die Förderung 30% des aufgewendeten Arbeitgeberbeitrags. Dieser wird mit der abzuführenden Lohnsteuer verrechnet. Voraussetzungen sind Folgende:
Der Arbeitgeber muss eine neue betriebliche Altersvorsorge einrichten.
Mindestens 240 Euro bis maximal 480 Euro müssen im Jahr vom Arbeitgeber eingezahlt werden (Entgeltumwandlung ist nicht förderfähig).

4. Einführung des Sozialpartnermodells
Der nächste Punkt ist die Einführung des Sozialpartnermodells, auch Nahles-Rente genannt. Hierbei ist die Grundlage immer ein Tarifvertrag. Ab dem 01. Januar 2018 könnt Ihr eine reine Beitragszusage von den Tarifparteien vereinbaren. Voraussetzungen hierfür sind:
Die Beiträge dürfen nur in einen versicherungsförmigen Durchführungsweg eingebracht werden (Direktversicherung, Pensionsfonds oder Pensionskasse).
Die Leistung an den Arbeitnehmer darf nur in Form einer Rente erbracht werden. Die Höhe der Rente darf nicht garantiert werden und die Beiträge müssen in einem separaten Anlagestock bzw. separaten Sicherungsvermögen angelegt werden.

5. Änderungen zu Sozialleistungen bei Riester-Verträgen
Für einen Riester-Vertrag innerhalb der bAV muss man seit 01. Januar 2018 in der Rentenphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr auf die Leistungen zahlen. Damit ist er dem privaten Riester-Vertrag gleichgestellt. Das betrifft auch bereits bestehende Riester-Verträge in der bAV. Ferner wurde die Grundzulage von 154 auf 175 Euro jährlich erhöht.

6. Nachzahlungsmöglichkeit
Arbeitnehmer haben eine Nachzahlungsmöglichkeit (wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 1 Jahr ruht, wie z.B. in der Elternzeit, Sabbaticals etc.). Der Arbeitnehmer kann für jedes Jahr ohne Gehalt eine Nachzahlung in Höhe von 8% der aktuellen BBG leisten. Maximal 10 Jahre sind möglich. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 62.400 Euro.

7. Vervielfältigungsregelung
Arbeitnehmer können nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Einmalbeiträge rückwirkend in eine Direktversicherung bis zu 4% der BBG pro Dienstjahr steuerfrei einbringen (sogenannte Vervielfältigerregelung). Es werden maximal 10 Jahre berücksichtigt. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 31.200 Euro. Der Beitrag zum Vervielfältiger ist sozialversicherungspflichtig. Ausgenommen sind ggf. Abfindungen.

8. Neue Regelung der Zusatzrente
Eine Zusatzrente bis zu 208 Euro mtl. (in 2018) wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet (Freibetrag). Dabei gibt es folgende Voraussetzungen:
Der Freibetrag gilt für alle Renten aus freiwilliger Vorsorge (bAV, Riester-Rente, Basis-Rente und freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung).
Der Freibetrag beträgt pauschal 100 Euro zzgl. 30% der Zusatzrentenansprüche über 100 Euro.
Der Freibetrag ist auf 50% der Regelbedarfsstufe 1 (2018: 208 Euro) gedeckelt.

Das Gesetz bietet von Geringverdienern bis Topverdienern attraktive Möglichkeiten. Auch ist es für Arbeitgeber interessant (Stichwort: „War of talents“). Außerdem hat dieser durch staatliche Förderung und der Mitarbeiterbeteiligung im Verhältnis geringe Kosten.
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07.01.19

8 relevante Fakten zum Betriebsrentenstärkungsgesetz  Die Bundesregierung hat umfangreiche Neuerungen zur Stärkung der Betriebsrente beschlossen. Am 01. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) bereits in Kraft getreten. Ab Neujahr haben die Arbeitgeber also nun die Pflicht zur Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis. Das Gesetz hat das Ziel die Betriebsrente auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Hier ist die Durchdringungsquote noch recht gering. Für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen soll auch ein Anreiz zur zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen werden.  Die wichtigsten Änderungen im BRSG:  1. Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze
Der Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) wurde von 4% auf 8% erweitert. Sozialversicherungsfrei bleiben hingegen wie bisher 4% der BBG. Hierzu ist folgende Rechnung interessant:
260 EUR mtl. (Steuer- und Sozialversicherungsfrei)
+ 260 EUR mtl. (nur steuerfrei)
= 520 EUR mtl. Steuerfrei in der bAV  2. Neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen
Der Arbeitgeber muss 15% des umgewandelten Entgelts weiterleiten, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Das gilt für neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab dem 01. Januar 2019 und für bestehende Vereinbarungen erst ab dem 01. Januar 2022. Des Weiteren kann sich der Arbeitgeber freiwillig mit einem höheren Betrag beteiligen.  3. Einführung eines Förderbeitrages
Ab Neujahr wird ein Förderbetrag für Arbeitnehmer mit einem mtl. Einkommen von maximal 2.200 Euro brutto eingeführt. Das gilt für alle Arbeitnehmer im Sinne des § 1 LstDV, also auch für Teilzeitkräfte (kein Hochrechnen auf Vollzeit erlaubt), geringfügig Beschäftigte und Azubis. Zusätzlich fördert der Staat Arbeitgeber, wenn sie diesen Arbeitnehmern einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Dabei beträgt die Förderung 30% des aufgewendeten Arbeitgeberbeitrags. Dieser wird mit der abzuführenden Lohnsteuer verrechnet. Voraussetzungen sind Folgende:
Der Arbeitgeber muss eine neue betriebliche Altersvorsorge einrichten.
Mindestens 240 Euro bis maximal 480 Euro müssen im Jahr vom Arbeitgeber eingezahlt werden (Entgeltumwandlung ist nicht förderfähig).  4. Einführung des Sozialpartnermodells
Der nächste Punkt ist die Einführung des Sozialpartnermodells, auch Nahles-Rente genannt. Hierbei ist die Grundlage immer ein Tarifvertrag. Ab dem 01. Januar 2018 könnt Ihr eine reine Beitragszusage von den Tarifparteien vereinbaren. Voraussetzungen hierfür sind:
Die Beiträge dürfen nur in einen versicherungsförmigen Durchführungsweg eingebracht werden (Direktversicherung, Pensionsfonds oder Pensionskasse).
Die Leistung an den Arbeitnehmer darf nur in Form einer Rente erbracht werden. Die Höhe der Rente darf nicht garantiert werden und die Beiträge müssen in einem separaten Anlagestock bzw. separaten Sicherungsvermögen angelegt werden.  5. Änderungen zu Sozialleistungen bei Riester-Verträgen
Für einen Riester-Vertrag innerhalb der bAV muss man seit 01. Januar 2018 in der Rentenphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr auf die Leistungen zahlen. Damit ist er dem privaten Riester-Vertrag gleichgestellt. Das betrifft auch bereits bestehende Riester-Verträge in der bAV. Ferner wurde die Grundzulage von 154 auf 175 Euro jährlich erhöht.  6. Nachzahlungsmöglichkeit
Arbeitnehmer haben eine Nachzahlungsmöglichkeit (wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 1 Jahr ruht, wie z.B. in der Elternzeit, Sabbaticals etc.). Der Arbeitnehmer kann für jedes Jahr ohne Gehalt eine Nachzahlung in Höhe von 8% der aktuellen BBG leisten. Maximal 10 Jahre sind möglich. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 62.400 Euro.  7. Vervielfältigungsregelung
Arbeitnehmer können nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Einmalbeiträge rückwirkend in eine Direktversicherung bis zu 4% der BBG pro Dienstjahr steuerfrei einbringen (sogenannte Vervielfältigerregelung). Es werden maximal 10 Jahre berücksichtigt. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 31.200 Euro. Der Beitrag zum Vervielfältiger ist sozialversicherungspflichtig. Ausgenommen sind ggf. Abfindungen.  8. Neue Regelung der Zusatzrente
Eine Zusatzrente bis zu 208 Euro mtl. (in 2018) wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet (Freibetrag). Dabei gibt es folgende Voraussetzungen:
Der Freibetrag gilt für alle Renten aus freiwilliger Vorsorge (bAV, Riester-Rente, Basis-Rente und freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung).
Der Freibetrag beträgt pauschal 100 Euro zzgl. 30% der Zusatzrentenansprüche über 100 Euro.
Der Freibetrag ist auf 50% der Regelbedarfsstufe 1 (2018: 208 Euro) gedeckelt.  Das Gesetz bietet von Geringverdienern bis Topverdienern attraktive Möglichkeiten. Auch ist es für Arbeitgeber interessant (Stichwort: „War of talents“). Außerdem hat dieser durch staatliche Förderung und der Mitarbeiterbeteiligung im Verhältnis geringe Kosten.

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23.12.18

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist am 01.01.2018 schon in Kraft getreten und ab dem 01.01.2019 ergeben sich hierdurch weitere Änderungen. U.a. steht jedem Arbeitnehmer,-in für eine neue Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge 15 % Zuschuss vom Arbeitgeber zu!

Unser Netzwerkpartner die Berkowski Finanz GmbH ist hierfür ein kompetenter Ansprechpartner. Weitere Informationen finden Sie unter:

landingpage.vema-eg.de/?z=brsg&m=maklerberkowski&p=direktversicherung

landingpage.vema-eg.de/?z=gesetzaenderung&m=maklerberkowski&p=entgeltumwandlung
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20.12.18

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist am 01.01.2018 schon in Kraft getreten und ab dem 01.01.2019 ergeben sich hierdurch weitere Änderungen. U.a. steht jedem Arbeitnehmer,-in für eine neue Entgeltumwandlung in der betrieblichen Altersvorsorge 15 % Zuschuss vom Arbeitgeber zu!  Unser Netzwerkpartner die Berkowski Finanz GmbH ist hierfür ein kompetenter Ansprechpartner. Weitere Informationen finden Sie unter:  https://landingpage.vema-eg.de/?z=brsg&m=maklerberkowski&p=direktversicherung  https://landingpage.vema-eg.de/?z=gesetzaenderung&m=maklerberkowski&p=entgeltumwandlung
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