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Praxisoptimierung

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Praxisoptimierung Plus

PRAXISOPTIMIERUNG? BEI MIR LÄUFT DOCH ALLES GANZ GUT!

Optimierungsbedarf analysieren und kommunizieren
Ausgangspunkt für eine Praxisoptimierung ist häufig ein offensichtlicher oder latenter Mangel – der oft schon lange Zeit besteht, bevor man ihn als Problem wahrnimmt. Ein paar Beispiele:

• Sie selbst sind mit Ihrer Praxissituation länger unzufrieden. Das betrifft sowohl Sie persönlich als auch Ihre Patienten und / oder Ihr Team.
• Ihre Ratgeber, Steuerberater, Banker, Versicherungsberater oder Ihr Anwalt sind der Meinung, dass Sie das Thema Optimierung weiterverfolgen sollten. Ursachen liegen in der Regel „in der Praxis“. Eine BWA zeigt hingegen die Wirkung.
• Ihre betriebswirtschaftlichen Kennzahlen passen nicht. Selbst wenn Sie jedoch die Kennzahlen mit Ihrer Praxis erreichen sollten, bedeutet das zunächst, dass Ihre Praxis durchschnittliche Werte erreicht. „Gute“ Praxen liegen alle darüber.
• Ihre finanzielle Situation ist nicht stabil – und Sie merken, dass sich der Kontostand nicht verbessern lässt oder gar weiter verschlechtert.

Unter Praxisoptimierung wird zunächst einmal das planvolle und zielgerichtete Arbeiten mit bzw. in Situationen verstanden, welche Sie als Inhaber der Praxis nach Ihren Vorstellungen verändern möchten.

Die professionelle Begleitung durch unsere erfahrenen Experten unterstützt Sie dabei, aus diesen Situationen erfolgreicher hervorzugehen. Dafür fixieren wir bereits vor Beginn einer Beratung den genauen Auftrag und den Beratungsumfang. Denn so wird deutlich, welcher Arbeitseinsatz und -aufwand nötig ist – und Sie behalten stets die Kontrolle und den Überblick über alle Optimierungsprozesse.

WIE LÄUFT EINE BERATUNG KONKRET AB?

Analytik und optimierte Beratungsprozesse
Genau wie in Ihrer eigenen täglichen Arbeit ist es zunächst erforderlich, den Status Quo zu ermitteln. Darauf aufbauend wird anschließend mit der gebotenen Transparenz der Grundstein für das anzustrebende Zielniveau gelegt.

Gegenstand der Untersuchungen können – je nach Beratungsauftrag – Ihre betriebswirtschaftlichen Unterlagen, Ihre Abrechnungsunterlagen, Sie selbst (z. B.: Was sind meine Leitlinien?), Ihr Team, Ihre Patienten oder auch Ihre Praxis mit ihrem Umfeld sein.

Das Ziel kann eine primär finanzielle Dimension haben („Ich möchte X € Mehrumsatz erwirtschaften!“), muss es aber nicht (z. B. „Ich möchte die Wartezeiten abbauen, ich möchte auf Schichtbetrieb umstellen, ich möchte die Kommunikation verbessern.“ etc.). Passend dazu entwickeln wir für Sie einen Plan, der klar und verständlich festlegt, wer welche Aufgabe bis wann und mit welchem Ziel zu erledigen hat.

Alle HeilberufePlus®-Experten kooperieren im Bereich der Praxisoptimierung miteinander – und werden differenziert nach Art und Umfang des Optimierungsbedarfs eingesetzt, stets in enger Abstimmung mit Ihnen. Arbeiten Sie in bestimmten Beratungsbereichen mit bewährten Partnern zusammen, so nehmen wir auch mit diesen Kontakt auf und stimmen die Vorgehensweise mit allen Beteiligten ab. Denn so vermeiden wir Schnittstellenverluste – und sorgen für die maximale Effektivität unserer Leistungen.

ALLES AUF START - UND WIE GEHT ES DANN WEITER?

Erfolgreiche Umsetzung neuer Strukturen
Praxisoptimierung ist ein sehr dynamischer Prozess. Je besser die einzelnen Beteiligten dabei innerhalb des Maßnahmen-Netzwerks aufeinander abgestimmt sind, umso erfolgreicher ist das Projekt.

Wir begleiten Sie in jeder Phase der Umsetzung Ihres Optimierungs-Plans. Sie erhalten von uns dort Unterstützung, wo sie gebraucht wird – und wir überprüfen regelmäßig das bisher Erreichte, um ggf. Kurskorrekturen vorzunehmen.

Die HeilberufePlus-Experten stellen so sicher, dass Sie aus allen Leistungsbereichen von Steuerberatung, Risikomanagement bis Marketing ein eng verzahntes und professionelles Netzwerk an der Seite haben. Ihr persönlicher Praxisoptimierer koordiniert alle Maßnahmen – sodass Sie immer alles im Blick behalten.

TRANSPARENZ - DAS VERURSACHT ABER DOCH BESTIMMT HOHE KOSTEN?

Klarheit in der Kommunikation
Der finanzielle Aufwand einer Beratung sollte immer in einem sehr guten Verhältnis zum angestrebten Ergebnis stehen. Dabei muss immer bedacht werden, dass die Kosten eines Beratungsprojektes Sie nur einmal belasten – doch der Nutzen bleibt Ihnen viele Jahre erhalten.

Was das konkret für Sie bedeutet, machen wir selbstverständlich transparent, schon bevor die Beratung beginnt.

Auf Wunsch nennen wir Ihnen gerne Referenzen, die inhaltlich zu Ihrer Ausgangssituation passen. Sprechen Sie uns an – und nutzen Sie unseren Erfahrungsschatz.

BESSER INFORMIERT - WIE KANN ICH MICH DARÜBER OHNE KOSTEN GENAUER INFORMIEREN?

Unverbindlich und kostenlos
Wir verkaufen Ihnen keine „Katze im Sack“:
Mit einer kostenlosen Erstberatung, ggf. unter Einbeziehung vorher ausgewerteter Unterlagen, schaffen wir Klarheit und Vertrauen.

Daraus entstehen für Sie keine Verpflichtungen. Denn auch der erfahrene HeilberufePlus®-Experte muss sich zunächst ein Bild von Ihrer Praxis machen, bevor er seine Leistungen anbietet.

Wir sind für Sie da – vereinbaren Sie einfach ein unverbindliches Gespräch mit uns!

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

Unsere HeilberufePlus Netzwerkoordinatorin Lena Albers hat mit Erfolg die Prüfung zur zertifizierten "Beraterin Heilwesen" vor der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg bestanden.

Die zielgruppenorientierte Weiterbildung ergänzt optimal ihre bisherigen Qualifikationen u. a. als staatl. geprüfte Betriebswirtin und Bachelor of Arts im Bereich Sales & Management.

Bei Fragen rund um die Dienstleistungen von HeilberufePlus steht Frau Lena Albers allen Kunden, Mandanten und künftigen Interessenten gerne kompetent mit Rat und Tat zur Seite!

HeilberufePlus
- interdisziplinäre Expertenberatung -
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02.03.19

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!  Unsere HeilberufePlus Netzwerkoordinatorin Lena Albers hat mit Erfolg die Prüfung zur zertifizierten Beraterin Heilwesen vor der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg bestanden.  Die zielgruppenorientierte Weiterbildung ergänzt optimal ihre bisherigen Qualifikationen u. a. als staatl. geprüfte Betriebswirtin und Bachelor of Arts im Bereich Sales & Management.  Bei Fragen rund um die Dienstleistungen von HeilberufePlus steht Frau Lena Albers allen Kunden, Mandanten und künftigen Interessenten gerne kompetent mit Rat und Tat zur Seite!  HeilberufePlus
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Herzlichen Glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch liebe Lena! Super Leistung!

Herzlichen Glückwunsch 🎉

Herzlichen Glückwunsch!

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Glückwunsch!!!

Herzlichen Glückwunsch!👍

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8 relevante Fakten zum Betriebsrentenstärkungsgesetz

Die Bundesregierung hat umfangreiche Neuerungen zur Stärkung der Betriebsrente beschlossen. Am 01. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) bereits in Kraft getreten. Ab Neujahr haben die Arbeitgeber also nun die Pflicht zur Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis. Das Gesetz hat das Ziel die Betriebsrente auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Hier ist die Durchdringungsquote noch recht gering. Für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen soll auch ein Anreiz zur zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen werden.

Die wichtigsten Änderungen im BRSG:

1. Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze
Der Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) wurde von 4% auf 8% erweitert. Sozialversicherungsfrei bleiben hingegen wie bisher 4% der BBG. Hierzu ist folgende Rechnung interessant:
260 EUR mtl. (Steuer- und Sozialversicherungsfrei)
+ 260 EUR mtl. (nur steuerfrei)
= 520 EUR mtl. Steuerfrei in der bAV

2. Neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen
Der Arbeitgeber muss 15% des umgewandelten Entgelts weiterleiten, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Das gilt für neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab dem 01. Januar 2019 und für bestehende Vereinbarungen erst ab dem 01. Januar 2022. Des Weiteren kann sich der Arbeitgeber freiwillig mit einem höheren Betrag beteiligen.

3. Einführung eines Förderbeitrages
Ab Neujahr wird ein Förderbetrag für Arbeitnehmer mit einem mtl. Einkommen von maximal 2.200 Euro brutto eingeführt. Das gilt für alle Arbeitnehmer im Sinne des § 1 LstDV, also auch für Teilzeitkräfte (kein Hochrechnen auf Vollzeit erlaubt), geringfügig Beschäftigte und Azubis. Zusätzlich fördert der Staat Arbeitgeber, wenn sie diesen Arbeitnehmern einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Dabei beträgt die Förderung 30% des aufgewendeten Arbeitgeberbeitrags. Dieser wird mit der abzuführenden Lohnsteuer verrechnet. Voraussetzungen sind Folgende:
Der Arbeitgeber muss eine neue betriebliche Altersvorsorge einrichten.
Mindestens 240 Euro bis maximal 480 Euro müssen im Jahr vom Arbeitgeber eingezahlt werden (Entgeltumwandlung ist nicht förderfähig).

4. Einführung des Sozialpartnermodells
Der nächste Punkt ist die Einführung des Sozialpartnermodells, auch Nahles-Rente genannt. Hierbei ist die Grundlage immer ein Tarifvertrag. Ab dem 01. Januar 2018 könnt Ihr eine reine Beitragszusage von den Tarifparteien vereinbaren. Voraussetzungen hierfür sind:
Die Beiträge dürfen nur in einen versicherungsförmigen Durchführungsweg eingebracht werden (Direktversicherung, Pensionsfonds oder Pensionskasse).
Die Leistung an den Arbeitnehmer darf nur in Form einer Rente erbracht werden. Die Höhe der Rente darf nicht garantiert werden und die Beiträge müssen in einem separaten Anlagestock bzw. separaten Sicherungsvermögen angelegt werden.

5. Änderungen zu Sozialleistungen bei Riester-Verträgen
Für einen Riester-Vertrag innerhalb der bAV muss man seit 01. Januar 2018 in der Rentenphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr auf die Leistungen zahlen. Damit ist er dem privaten Riester-Vertrag gleichgestellt. Das betrifft auch bereits bestehende Riester-Verträge in der bAV. Ferner wurde die Grundzulage von 154 auf 175 Euro jährlich erhöht.

6. Nachzahlungsmöglichkeit
Arbeitnehmer haben eine Nachzahlungsmöglichkeit (wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 1 Jahr ruht, wie z.B. in der Elternzeit, Sabbaticals etc.). Der Arbeitnehmer kann für jedes Jahr ohne Gehalt eine Nachzahlung in Höhe von 8% der aktuellen BBG leisten. Maximal 10 Jahre sind möglich. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 62.400 Euro.

7. Vervielfältigungsregelung
Arbeitnehmer können nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Einmalbeiträge rückwirkend in eine Direktversicherung bis zu 4% der BBG pro Dienstjahr steuerfrei einbringen (sogenannte Vervielfältigerregelung). Es werden maximal 10 Jahre berücksichtigt. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 31.200 Euro. Der Beitrag zum Vervielfältiger ist sozialversicherungspflichtig. Ausgenommen sind ggf. Abfindungen.

8. Neue Regelung der Zusatzrente
Eine Zusatzrente bis zu 208 Euro mtl. (in 2018) wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet (Freibetrag). Dabei gibt es folgende Voraussetzungen:
Der Freibetrag gilt für alle Renten aus freiwilliger Vorsorge (bAV, Riester-Rente, Basis-Rente und freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung).
Der Freibetrag beträgt pauschal 100 Euro zzgl. 30% der Zusatzrentenansprüche über 100 Euro.
Der Freibetrag ist auf 50% der Regelbedarfsstufe 1 (2018: 208 Euro) gedeckelt.

Das Gesetz bietet von Geringverdienern bis Topverdienern attraktive Möglichkeiten. Auch ist es für Arbeitgeber interessant (Stichwort: „War of talents“). Außerdem hat dieser durch staatliche Förderung und der Mitarbeiterbeteiligung im Verhältnis geringe Kosten.
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07.01.19

8 relevante Fakten zum Betriebsrentenstärkungsgesetz  Die Bundesregierung hat umfangreiche Neuerungen zur Stärkung der Betriebsrente beschlossen. Am 01. Januar 2018 ist das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) bereits in Kraft getreten. Ab Neujahr haben die Arbeitgeber also nun die Pflicht zur Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis. Das Gesetz hat das Ziel die Betriebsrente auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Hier ist die Durchdringungsquote noch recht gering. Für Arbeitnehmer mit geringem Einkommen soll auch ein Anreiz zur zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen werden.  Die wichtigsten Änderungen im BRSG:  1. Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze
Der Förderrahmen der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) wurde von 4% auf 8% erweitert. Sozialversicherungsfrei bleiben hingegen wie bisher 4% der BBG. Hierzu ist folgende Rechnung interessant:
260 EUR mtl. (Steuer- und Sozialversicherungsfrei)
+ 260 EUR mtl. (nur steuerfrei)
= 520 EUR mtl. Steuerfrei in der bAV  2. Neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen
Der Arbeitgeber muss 15% des umgewandelten Entgelts weiterleiten, soweit er durch die Entgeltumwandlung Sozialversicherungsbeiträge einspart. Das gilt für neue Entgeltumwandlungsvereinbarungen ab dem 01. Januar 2019 und für bestehende Vereinbarungen erst ab dem 01. Januar 2022. Des Weiteren kann sich der Arbeitgeber freiwillig mit einem höheren Betrag beteiligen.  3. Einführung eines Förderbeitrages
Ab Neujahr wird ein Förderbetrag für Arbeitnehmer mit einem mtl. Einkommen von maximal 2.200 Euro brutto eingeführt. Das gilt für alle Arbeitnehmer im Sinne des § 1 LstDV, also auch für Teilzeitkräfte (kein Hochrechnen auf Vollzeit erlaubt), geringfügig Beschäftigte und Azubis. Zusätzlich fördert der Staat Arbeitgeber, wenn sie diesen Arbeitnehmern einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge zahlen. Dabei beträgt die Förderung 30% des aufgewendeten Arbeitgeberbeitrags. Dieser wird mit der abzuführenden Lohnsteuer verrechnet. Voraussetzungen sind Folgende:
Der Arbeitgeber muss eine neue betriebliche Altersvorsorge einrichten.
Mindestens 240 Euro bis maximal 480 Euro müssen im Jahr vom Arbeitgeber eingezahlt werden (Entgeltumwandlung ist nicht förderfähig).  4. Einführung des Sozialpartnermodells
Der nächste Punkt ist die Einführung des Sozialpartnermodells, auch Nahles-Rente genannt. Hierbei ist die Grundlage immer ein Tarifvertrag. Ab dem 01. Januar 2018 könnt Ihr eine reine Beitragszusage von den Tarifparteien vereinbaren. Voraussetzungen hierfür sind:
Die Beiträge dürfen nur in einen versicherungsförmigen Durchführungsweg eingebracht werden (Direktversicherung, Pensionsfonds oder Pensionskasse).
Die Leistung an den Arbeitnehmer darf nur in Form einer Rente erbracht werden. Die Höhe der Rente darf nicht garantiert werden und die Beiträge müssen in einem separaten Anlagestock bzw. separaten Sicherungsvermögen angelegt werden.  5. Änderungen zu Sozialleistungen bei Riester-Verträgen
Für einen Riester-Vertrag innerhalb der bAV muss man seit 01. Januar 2018 in der Rentenphase keine Sozialversicherungsbeiträge mehr auf die Leistungen zahlen. Damit ist er dem privaten Riester-Vertrag gleichgestellt. Das betrifft auch bereits bestehende Riester-Verträge in der bAV. Ferner wurde die Grundzulage von 154 auf 175 Euro jährlich erhöht.  6. Nachzahlungsmöglichkeit
Arbeitnehmer haben eine Nachzahlungsmöglichkeit (wenn das Arbeitsverhältnis mindestens 1 Jahr ruht, wie z.B. in der Elternzeit, Sabbaticals etc.). Der Arbeitnehmer kann für jedes Jahr ohne Gehalt eine Nachzahlung in Höhe von 8% der aktuellen BBG leisten. Maximal 10 Jahre sind möglich. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 62.400 Euro.  7. Vervielfältigungsregelung
Arbeitnehmer können nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Einmalbeiträge rückwirkend in eine Direktversicherung bis zu 4% der BBG pro Dienstjahr steuerfrei einbringen (sogenannte Vervielfältigerregelung). Es werden maximal 10 Jahre berücksichtigt. Der Höchstbetrag für 2018 liegt bei 31.200 Euro. Der Beitrag zum Vervielfältiger ist sozialversicherungspflichtig. Ausgenommen sind ggf. Abfindungen.  8. Neue Regelung der Zusatzrente
Eine Zusatzrente bis zu 208 Euro mtl. (in 2018) wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet (Freibetrag). Dabei gibt es folgende Voraussetzungen:
Der Freibetrag gilt für alle Renten aus freiwilliger Vorsorge (bAV, Riester-Rente, Basis-Rente und freiwillige Beiträge zur Rentenversicherung).
Der Freibetrag beträgt pauschal 100 Euro zzgl. 30% der Zusatzrentenansprüche über 100 Euro.
Der Freibetrag ist auf 50% der Regelbedarfsstufe 1 (2018: 208 Euro) gedeckelt.  Das Gesetz bietet von Geringverdienern bis Topverdienern attraktive Möglichkeiten. Auch ist es für Arbeitgeber interessant (Stichwort: „War of talents“). Außerdem hat dieser durch staatliche Förderung und der Mitarbeiterbeteiligung im Verhältnis geringe Kosten.

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23.12.18

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