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Zahnheilkunde: GKV zahlt ab 1. Juli Kunststoff-Zahnfüllungen für Schwangere, Stillende und Kinder

Laut der EU-Quecksilberverordnung darf Amalgam bei Schwangeren, Stillenden und Kindern bis 15 Jahren ab 1. Juli nicht mehr für Zahnfüllungen verwendet werden.

Die Kosten für eine Kunststofffüllung sollen von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für diese Patientengruppe als Alternative übernommen werden.

Für diese Sonderregelung wird eine neue Abrechnungsziffer geschaffen.

Patienten mit einer schweren Niereninsuffizienz oder nachgewiesener Amalgam-Allergie erhalten bereits heute kostenfrei eine Kunststofffüllung im Seitenzahnbereich.

Nach der sog. Minimata-Konvention haben sich 90 Länder - darunter auch Deutschland - verpflichtet, die Quecksilberbelastung zu reduzieren.

Laut dem KZBV-Vorsitzenden Wolfgang Eßer hat der langsame Ausstieg aus der Verwendung von Amalgam nicht gesundheitliche, sondern vornehmlich ökologische Gründe.
Die Einschränkung für Schwangere und Kinder dient allerdings dem vorbeugenden Gesundheitsschutz.

Die EU-Kommission prüft derzeit in einer Machbarkeitsstudie, ob Amalgam insgesamt bis 2030 vom Markt genommen wird.

Patienten, die bereits Amalgamfüllungen haben, brauchen diese nicht entfernen zu lassen, denn die Aufnahme von Quecksilber entspricht in etwa der Größenordnung der Quecksilberbelastung durch Nahrung und ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unbedenklich.
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13.07.18

Zahnheilkunde: GKV zahlt ab 1. Juli Kunststoff-Zahnfüllungen für Schwangere, Stillende und Kinder  Laut der EU-Quecksilberverordnung darf Amalgam bei Schwangeren, Stillenden und Kindern bis 15 Jahren ab 1. Juli nicht mehr für Zahnfüllungen verwendet werden.  Die Kosten für eine Kunststofffüllung sollen von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für diese Patientengruppe als Alternative übernommen werden.  Für diese Sonderregelung wird eine neue Abrechnungsziffer geschaffen.  Patienten mit einer schweren Niereninsuffizienz oder nachgewiesener Amalgam-Allergie erhalten bereits heute kostenfrei eine Kunststofffüllung im Seitenzahnbereich.  Nach der sog. Minimata-Konvention haben sich 90 Länder - darunter auch Deutschland - verpflichtet, die Quecksilberbelastung zu reduzieren.  Laut dem KZBV-Vorsitzenden Wolfgang Eßer hat der langsame Ausstieg aus der Verwendung von Amalgam nicht gesundheitliche, sondern vornehmlich ökologische Gründe. 
Die Einschränkung für Schwangere und Kinder dient allerdings dem vorbeugenden Gesundheitsschutz.  Die EU-Kommission prüft derzeit in einer Machbarkeitsstudie, ob Amalgam insgesamt bis 2030 vom Markt genommen wird.  Patienten, die bereits Amalgamfüllungen haben, brauchen diese nicht entfernen zu lassen, denn die Aufnahme von Quecksilber entspricht in etwa der Größenordnung der Quecksilberbelastung durch Nahrung und ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unbedenklich.

Niederlassung in eigener Praxis lohnt sich!

Niedergelassene Ärzte müssen weniger um die Zukunft bangen, denn eine eigene Praxis lohnt sich. Beim „Tag der Chancen" erfuhren Studierende in Magdeburg kürzlich was es dennoch zu beachten gilt.

- Laut verlässlichen Umfragen würden 90 % aller niedergelassenen Ärzte immer wieder in die Selbstständigkeit gehen.

- Die Angst vor finanziellen Risiken ist zwar verständlich, aber unberechtigt - versicherte Ingo König, Filialleiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank).

- Die Insolvenzrate von Vertragsärzten in Deutschland liege bei 0,04 %.
Im Jahr 2016 waren lediglich 47 Praxen in ganz Deutschland von Insolvenz betroffen, wobei die Gründe für die Insolvenzen meist im privaten Bereich liegen.

- „In eigener Praxis zu arbeiten ist nicht nur schön, sondern auch lohnenswert", ermutigte König die jungen Ärzte und Zahnärzte.

- Dennoch sind die ersten Schritte und Entscheidungen häufig alles andere als leicht.

- Eine Gründer-App soll darüber hinaus Klarheit über die zu erwartende finanzielle Situation beim Kauf oder bei der Übernahme einer Praxis verschaffen.
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26.06.18

Niederlassung in eigener Praxis lohnt sich!  Niedergelassene Ärzte müssen weniger um die Zukunft bangen, denn eine eigene Praxis lohnt sich. Beim „Tag der Chancen erfuhren Studierende in Magdeburg kürzlich was es dennoch zu beachten gilt.  - Laut verlässlichen Umfragen würden 90 % aller niedergelassenen Ärzte immer wieder in die Selbstständigkeit gehen.  - Die Angst vor finanziellen Risiken ist zwar verständlich, aber unberechtigt - versicherte Ingo König, Filialleiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank).  - Die Insolvenzrate von Vertragsärzten in Deutschland liege bei 0,04 %. 
Im Jahr 2016 waren lediglich 47 Praxen in ganz Deutschland von Insolvenz betroffen, wobei die Gründe für die Insolvenzen meist im privaten Bereich liegen.  - „In eigener Praxis zu arbeiten ist nicht nur schön, sondern auch lohnenswert, ermutigte König die jungen Ärzte und Zahnärzte.  - Dennoch sind die ersten Schritte und Entscheidungen häufig alles andere als leicht.  - Eine Gründer-App soll darüber hinaus Klarheit über die zu erwartende finanzielle Situation beim Kauf oder bei der Übernahme einer Praxis verschaffen.

Medizinstudium: Wartezeitquote soll abgeschafft werden

Die Kultusminister der Länder einigten sich darauf, dass die bislang geltende Wartezeitquote für Medizinstudienplätze abgeschafft werden soll. Hingegen wird die 20%-Quote für die Vergabe der Studienplätze an die Bewerber mit den besten Abiturnoten bleiben. So die Eckpunkte eines neuen Zulassungsverfahrens, das nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt werden muss.

- 20 % der insgesamt rund 11.000 Studienplätze in der Humanmedizin gehen nach einem festen Schlüssel an die Bewerber mit den besten Abiturnoten.

- Weitere 20 % werden bisher über die Wartezeit nach dem Abitur vergeben - das wird künftig abgeschafft.

- Die restlichen 60 % der Studenten werden bisher nach unterschiedlichen Kriterien von den Hochschulen selbst ausgesucht.

- Nun sollen laut den Kultusministern neben der Abiturnote mindestens zwei weitere Kriterien bei der Auswahl der Bewerber eine Rolle spielen - die konkrete Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr getroffen werden.

- Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) begrüßte die Entscheidung der Kulturministerkonferenz (KMK).

„Der Wegfall der Wartezeitquote macht das Vergabeverfahren deutlich fairer und transparenter", sagte der Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentags (MFT), Frank Wissing.

In einem neuen Staatsvertrag soll das Zulassungsverfahren bis Ende 2019 geregelt werden.

Hintergrund: Die Reform wird notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht im Dezember 2017 die derzeitigen Regelungen in seinem "Numerus-Clausus-Urteil" (wir berichteten) zum Teil als verfassungswidrig eingestuft hatte
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22.06.18

Medizinstudium: Wartezeitquote soll abgeschafft werden  Die Kultusminister der Länder einigten sich darauf, dass die bislang geltende Wartezeitquote für Medizinstudienplätze abgeschafft werden soll. Hingegen wird die 20%-Quote für die Vergabe der Studienplätze an die Bewerber mit den besten Abiturnoten bleiben. So die Eckpunkte eines neuen Zulassungsverfahrens, das nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt werden muss.  - 20 % der insgesamt rund 11.000 Studienplätze in der Humanmedizin gehen nach einem festen Schlüssel an die Bewerber mit den besten Abiturnoten.  - Weitere 20 % werden bisher über die Wartezeit nach dem Abitur vergeben - das wird künftig abgeschafft.  - Die restlichen 60 % der Studenten werden bisher nach unterschiedlichen Kriterien von den Hochschulen selbst ausgesucht.  - Nun sollen laut den Kultusministern neben der Abiturnote mindestens zwei weitere Kriterien bei der Auswahl der Bewerber eine Rolle spielen - die konkrete Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr getroffen werden.  - Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) begrüßte die Entscheidung der Kulturministerkonferenz (KMK).  „Der Wegfall der Wartezeitquote macht das Vergabeverfahren deutlich fairer und transparenter, sagte der Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentags (MFT), Frank Wissing.  In einem neuen Staatsvertrag soll das Zulassungsverfahren bis Ende 2019 geregelt werden.  Hintergrund: Die Reform wird notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht im Dezember 2017 die derzeitigen Regelungen in seinem Numerus-Clausus-Urteil (wir berichteten) zum Teil als verfassungswidrig eingestuft hatte

Durch einen 12-stelliger Code auf der Überweisung kommen gesetzlich Versicherte innerhalb von 4 Wochen an einem Facharzt-Termin!

Patienten müssen oft monatelang auf einen Termin beim Spezialisten warten. Damit sie in dringenden Fällen schneller vermittelt werden, gibt es seit 2016 eine Service-Hotline - die allerdings noch kaum jemand nutzt. Viele Patienten und Ärzte wissen gar nicht von den neuen Möglichkeiten.

Wer schnell versorgt werden will, benötigt nur einen bestimmten Code, der sog. Dringlichkeitsvermerk, vom überweisenden Arzt auf der Überweisung!

Gesetzlich versicherte Patienten können sich dann an die Hotline wenden. Der Hotline-Mitarbeiter fragt beim Anruf nach diesem Code und daraufhin muss er einen Termin innerhalb der folgenden 4 Wochen anbieten. Patienten können keinen Wunscharzt angeben, bekommen aber einen qualifizierten Arzt in der Nähe ihres Wohnortes vermittelt.

www.kvwl.de/patient/terminservice/index.htm#kvt0

TIP: Wenn Sie also zeitnah einen Termin bei einem Facharzt brauchen, weisen Sie Ihren Hausarzt beim nächsten Besuch auf den Code hin.
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06.06.18

Durch einen 12-stelliger Code auf der Überweisung kommen gesetzlich Versicherte innerhalb von 4 Wochen an einem Facharzt-Termin!  Patienten müssen oft monatelang auf einen Termin beim Spezialisten warten. Damit sie in dringenden Fällen schneller vermittelt werden, gibt es seit 2016 eine Service-Hotline - die allerdings noch kaum jemand nutzt. Viele Patienten und Ärzte wissen gar nicht von den neuen Möglichkeiten.  Wer schnell versorgt werden will, benötigt nur einen bestimmten Code, der sog. Dringlichkeitsvermerk, vom überweisenden Arzt auf der Überweisung!  Gesetzlich versicherte Patienten können sich dann an die Hotline wenden. Der Hotline-Mitarbeiter fragt beim Anruf nach diesem Code und daraufhin muss er einen Termin innerhalb der folgenden 4 Wochen anbieten. Patienten können keinen Wunscharzt angeben, bekommen aber einen qualifizierten Arzt in der Nähe ihres Wohnortes vermittelt.  https://www.kvwl.de/patient/terminservice/index.htm#kvt0  TIP: Wenn Sie also zeitnah einen Termin bei einem Facharzt brauchen, weisen Sie Ihren Hausarzt beim nächsten Besuch auf den Code hin.

Datenschutz: WhatsApp für Ärzte und Apotheker dienstlich ab sofort tabu?

Wer künftig WhatsApp auf seinem Diensthandy einsetzen möchte, um mit Patienten/Kunden zu kommunizieren, muss befürchten, gegen die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) zu verstoßen, die seit dem 25.05.2018 gilt.
Nach Ansicht von Experten sei auch nicht die verschlüsselte Übermittlung von personenbezogener Gesundheitsdaten der eigentliche kritische Punkt. Allein in der betrieblichen Nutzung des Messenger-Dienstes wird eine Verletzung der EU-DSGVO gesehen.

Denn: Die Facebook-Tochter „WhatsApp" übermittelt personenbezogene Kontaktdaten systematisch in die USA weiter, es werde das Smartphone-Adressbuch jedes Teilnehmers gelesen und gesammelte Daten an einen hauseigenen Server weitergeleitet, um sie mit den dort bereits abgespeicherten Daten abzugleichen, so der Vitabook-Geschäftsführer Markus Bönig.
Für die Weiterleitung benötigen jetzt aber auch Ärzte und Apotheker seit Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung eine Erlaubnis. Die Anzeige von weiteren Adressen aus dem Adressbuch ist eine praktische Funktion für jeden Privatnutzer, auf Smartphones von Ärzten und Apothekern verstößt sie aber nach Ansicht der Experten gegen die EU-DSGVO, wenn es sich nicht um eine private Angelegenheit handelt.

Ärzte und Apotheker sollen künftig ganz genau darauf achten, inwieweit sie datenschutzrechtlich noch dazu legitimiert sind, via WhatsApp mit Patienten oder Kunden zu kommunizieren - weist das Hamburger E-Health-Unternehmen Vitabook hin.

Unser Rat: Um nicht Gefahr zu laufen, gegen Bestimmung der EU-DSGVO zu verstoßen und entsprechend geahndet zu werden, sollten sich Praxisinhaber und Apotheker zunächst von jedem ihrer in ihrem Handy gespeicherten Patienten oder Kunden eine schriftliche Genehmigung zur Kontaktaufnahme mittels WhatsApp erteilen lassen.

Eine allgemeine Checkliste für die Umsetzung der DSGVO in Unternehmen mit Tipps zur Umsetzung im betrieblichen Kontext sowie weitere Informationen finden Sie hier:

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/datenschutzgrundverordnung.pdf?__blob=public...
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01.06.18

Datenschutz: WhatsApp für Ärzte und Apotheker dienstlich ab sofort tabu?

Wer künftig WhatsApp auf seinem Diensthandy einsetzen möchte, um mit Patienten/Kunden zu kommunizieren, muss befürchten, gegen die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) zu verstoßen, die seit dem 25.05.2018 gilt.
Nach Ansicht von Experten sei auch nicht die verschlüsselte Übermittlung von personenbezogener Gesundheitsdaten der eigentliche kritische Punkt. Allein in der betrieblichen Nutzung des Messenger-Dienstes wird eine Verletzung der EU-DSGVO gesehen.

Denn: Die Facebook-Tochter „WhatsApp" übermittelt personenbezogene Kontaktdaten systematisch in die USA weiter, es werde das Smartphone-Adressbuch jedes Teilnehmers gelesen und gesammelte Daten an einen hauseigenen Server weitergeleitet, um sie mit den dort bereits abgespeicherten Daten abzugleichen, so der Vitabook-Geschäftsführer Markus Bönig.
Für die Weiterleitung benötigen jetzt aber auch Ärzte und Apotheker seit Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung eine Erlaubnis. Die Anzeige von weiteren Adressen aus dem Adressbuch ist eine praktische Funktion für jeden Privatnutzer, auf Smartphones von Ärzten und Apothekern verstößt sie aber nach Ansicht der Experten gegen die EU-DSGVO, wenn es sich nicht um eine private Angelegenheit handelt.

Ärzte und Apotheker sollen künftig ganz genau darauf achten, inwieweit sie datenschutzrechtlich noch dazu legitimiert sind, via WhatsApp mit Patienten oder Kunden zu kommunizieren - weist das Hamburger E-Health-Unternehmen Vitabook hin.

Unser Rat: Um nicht Gefahr zu laufen, gegen Bestimmung der EU-DSGVO zu verstoßen und entsprechend geahndet zu werden, sollten sich Praxisinhaber und Apotheker zunächst von jedem ihrer in ihrem Handy gespeicherten Patienten oder Kunden eine schriftliche Genehmigung zur Kontaktaufnahme mittels WhatsApp erteilen lassen.

Eine allgemeine Checkliste für die Umsetzung der DSGVO in Unternehmen mit Tipps zur Umsetzung im betrieblichen Kontext sowie weitere Informationen finden Sie hier:

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/datenschutzgrundverordnung.pdf?__blob=public...
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01.06.18

Datenschutz: WhatsApp für Ärzte und Apotheker dienstlich ab sofort tabu?  Wer künftig WhatsApp auf seinem Diensthandy einsetzen möchte, um mit Patienten/Kunden zu kommunizieren, muss befürchten, gegen die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) zu verstoßen, die seit dem 25.05.2018 gilt.
Nach Ansicht von Experten sei auch nicht die verschlüsselte Übermittlung von personenbezogener Gesundheitsdaten der eigentliche kritische Punkt. Allein in der betrieblichen Nutzung des Messenger-Dienstes wird eine Verletzung der EU-DSGVO gesehen.  Denn: Die Facebook-Tochter „WhatsApp übermittelt personenbezogene Kontaktdaten systematisch in die USA weiter, es werde das Smartphone-Adressbuch jedes Teilnehmers gelesen und  gesammelte Daten an einen hauseigenen Server weitergeleitet, um sie mit den dort bereits abgespeicherten Daten abzugleichen, so der Vitabook-Geschäftsführer Markus Bönig.
Für die Weiterleitung benötigen jetzt aber auch Ärzte und Apotheker seit Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung eine Erlaubnis. Die Anzeige von weiteren Adressen aus dem Adressbuch ist eine praktische Funktion für jeden Privatnutzer, auf Smartphones von Ärzten und Apothekern verstößt sie aber nach Ansicht der Experten gegen die EU-DSGVO, wenn es sich nicht um eine private Angelegenheit handelt.  Ärzte und Apotheker sollen künftig ganz genau darauf achten, inwieweit sie datenschutzrechtlich noch dazu legitimiert sind, via WhatsApp mit Patienten oder Kunden zu kommunizieren - weist das Hamburger E-Health-Unternehmen Vitabook hin.  Unser Rat: Um nicht Gefahr zu laufen, gegen Bestimmung der EU-DSGVO zu verstoßen und entsprechend geahndet zu werden, sollten sich Praxisinhaber und Apotheker zunächst von jedem ihrer in ihrem Handy gespeicherten Patienten oder Kunden eine schriftliche Genehmigung zur Kontaktaufnahme mittels WhatsApp erteilen lassen.  Eine allgemeine Checkliste für die Umsetzung der DSGVO in Unternehmen mit Tipps zur Umsetzung im betrieblichen Kontext sowie weitere Informationen finden Sie hier:  https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/datenschutzgrundverordnung.pdf?__blob=publicationFile&v=16

Ab Freitag, den 25.05. gilt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung:Das neue Datenschutz-Recht: Was Praxen und MVZ jetzt zu tun haben!!!

Ab dem 25. Mai dieses Jahres (Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung in der EU) müssen niedergelassene Ärzte u. a. sorgfältig dokumentieren, welche Daten sie zu welchem Zweck in ihrer Praxis verarbeiten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bietet hierzu auf ihrer Webseite praktische Kurzversionen mit Handlungsanleitungen für Ärzte.

- Die alltägliche Erfassung von Patientendaten muss jetzt in einem „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" dokumentiert werden.

- Falls diese auf europäischem Recht basierende Pflicht vernachlässigt wird, drohen bei Kontrollen der Aufsichtsbehörden empfindliche Geldstrafen.

- Die Kassenärztliche Bundesvereinigung bietet auf ihrer Website ein Informationspaket mit detaillierten Handlungsanleitungen und Checklisten, was zu erledigen ist, sowie:
--> Mustervordrucke für das Datenverarbeitungsverzeichnis
--> Patienteninformationen zum Datenschutz in der Praxis
--> Und: welche Angaben zur Verarbeitung von Patienten- oder Personaldaten zu machen sind, werden anhand eines Ausfüll-Beispiels ersichtlich.

Gehen Sie auf den folgenden Link, um das vollständige KBV-Informationspaket zu finden:

www.kbv.de/html/1150_34037.php
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23.05.18

Ab Freitag, den 25.05. gilt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung:

Das neue Datenschutz-Recht: Was Praxen und MVZ jetzt zu tun haben!!!

Ab dem 25. Mai dieses Jahres (Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung in der EU) müssen niedergelassene Ärzte u. a. sorgfältig dokumentieren, welche Daten sie zu welchem Zweck in ihrer Praxis verarbeiten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bietet hierzu auf ihrer Webseite praktische Kurzversionen mit Handlungsanleitungen für Ärzte.

- Die alltägliche Erfassung von Patientendaten muss jetzt in einem „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" dokumentiert werden.

- Falls diese auf europäischem Recht basierende Pflicht vernachlässigt wird, drohen bei Kontrollen der Aufsichtsbehörden empfindliche Geldstrafen.

- Die Kassenärztliche Bundesvereinigung bietet auf ihrer Website ein Informationspaket mit detaillierten Handlungsanleitungen und Checklisten, was zu erledigen ist, sowie:
--> Mustervordrucke für das Datenverarbeitungsverzeichnis
--> Patienteninformationen zum Datenschutz in der Praxis
--> Und: welche Angaben zur Verarbeitung von Patienten- oder Personaldaten zu machen sind, werden anhand eines Ausfüll-Beispiels ersichtlich.

Gehen Sie auf den folgenden Link, um das vollständige KBV-Informationspaket zu finden:

www.kbv.de/html/1150_34037.php
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23.05.18

Das neue Datenschutz-Recht: Was Praxen und MVZ jetzt zu tun haben!!!

Ab dem 25. Mai dieses Jahres (Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung in der EU) müssen niedergelassene Ärzte u. a. sorgfältig dokumentieren, welche Daten sie zu welchem Zweck in ihrer Praxis verarbeiten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bietet hierzu auf ihrer Webseite praktische Kurzversionen mit Handlungsanleitungen für Ärzte.

- Die alltägliche Erfassung von Patientendaten muss jetzt in einem „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" dokumentiert werden.

- Falls diese auf europäischem Recht basierende Pflicht vernachlässigt wird, drohen bei Kontrollen der Aufsichtsbehörden empfindliche Geldstrafen.

- Die Kassenärztliche Bundesvereinigung bietet auf ihrer Website ein Informationspaket mit detaillierten Handlungsanleitungen und Checklisten, was zu erledigen ist, sowie:
--> Mustervordrucke für das Datenverarbeitungsverzeichnis
--> Patienteninformationen zum Datenschutz in der Praxis
--> Und: welche Angaben zur Verarbeitung von Patienten- oder Personaldaten zu machen sind, werden anhand eines Ausfüll-Beispiels ersichtlich.

Gehen Sie auf den folgenden Link, um das vollständige KBV-Informationspaket zu finden:

www.kbv.de/html/1150_34037.php
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23.05.18

Das neue Datenschutz-Recht: Was Praxen und MVZ jetzt zu tun haben!!!  Ab dem 25. Mai dieses Jahres (Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung in der EU) müssen niedergelassene Ärzte u. a. sorgfältig dokumentieren, welche Daten sie zu welchem Zweck in ihrer Praxis verarbeiten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bietet hierzu auf ihrer Webseite praktische Kurzversionen mit Handlungsanleitungen für Ärzte.  - Die alltägliche Erfassung von Patientendaten muss jetzt in einem „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten dokumentiert werden.  - Falls diese auf europäischem Recht basierende Pflicht vernachlässigt wird, drohen bei Kontrollen der Aufsichtsbehörden empfindliche Geldstrafen.  - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung bietet auf ihrer Website ein Informationspaket mit detaillierten Handlungsanleitungen und Checklisten, was zu erledigen ist, sowie: 
 /> Mustervordrucke für das Datenverarbeitungsverzeichnis
--> Patienteninformationen zum Datenschutz in der Praxis
--> Und: welche Angaben zur Verarbeitung von Patienten- oder Personaldaten zu machen sind, werden anhand eines Ausfüll-Beispiels ersichtlich.  Gehen Sie auf den folgenden Link, um das vollständige KBV-Informationspaket zu finden:  http://www.kbv.de/html/1150_34037.php

Neues Gutachten zur Bedarfsplanung: Binnen 15 Minuten zum Hausarzt!

Urbanisierung und demografischer Wandel führen neben weiteren Faktoren zu Verwerfungen bei der ambulanten Bedarfsplanung. Ein neues Gutachten im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) macht jetzt Vorgaben, innerhalb welcher Zeit Haus- oder Fachärzte erreichbar sein sollten.

- Demnach sollen 99 % der Bevölkerung den nächsten Hausarzt innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto erreichen können. (Das fehlende Prozent der Bevölkerung lebt auf Inseln oder in abgelegenen Regionen.)

- Zu den Praxen von Gynäkologen sowie Kinder- und Jugendärzten sollen die Wegstrecken nicht länger als 20 Minuten mit dem Auto sein.

- Zu Fachärzten der Grundversorgung (wie Urologen, Augenärzte, HNO-Ärzte, Chirurgen, Hautärzte, Orthopäden, Neurologen und Psychotherapeuten) darf es etwas länger dauern, aber nicht länger als 30 Minuten Autofahrt.

- Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht das bisherige Verfahren, die Zahl der Arztsitze weitgehend anhand der Kopfzahlen der Bevölkerung zu bemessen, als nicht mehr funktionsfähig an.
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23.05.18

Neues Gutachten zur Bedarfsplanung: Binnen 15 Minuten zum Hausarzt!  Urbanisierung und demografischer Wandel führen neben weiteren Faktoren zu Verwerfungen bei der ambulanten Bedarfsplanung. Ein neues Gutachten im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) macht jetzt Vorgaben, innerhalb welcher Zeit Haus- oder Fachärzte erreichbar sein sollten.  - Demnach sollen 99 % der Bevölkerung den nächsten Hausarzt innerhalb von 15 Minuten mit dem Auto erreichen können. (Das fehlende Prozent der Bevölkerung lebt auf Inseln oder in abgelegenen Regionen.)  - Zu den Praxen von Gynäkologen sowie Kinder- und Jugendärzten sollen die Wegstrecken nicht länger als 20 Minuten mit dem Auto sein.  - Zu Fachärzten der Grundversorgung (wie Urologen, Augenärzte, HNO-Ärzte, Chirurgen, Hautärzte, Orthopäden, Neurologen und Psychotherapeuten) darf es etwas länger dauern, aber nicht länger als 30 Minuten Autofahrt.  - Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht das bisherige Verfahren, die Zahl der Arztsitze weitgehend anhand der Kopfzahlen der Bevölkerung zu bemessen, als nicht mehr funktionsfähig an.

HeilberufePlus®

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue HeilberufePlus® Homepage vorzustellen.

Rund um Ihre Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, finden Sie nun alle relevanten Informationen noch schneller und einfacher.

Angefangen von Steuer- und Rechtsberatung über Praxisoptimierung, Marketing, Praxis-EDV, Praxisbedarf sowie -ausstattung und Innenarchitektur bis hin zur Existenzgründungsberatung & Finanzierungs- u. Versicherungslösungen!

Profitieren Sie von unserem interdisziplinären Netzwerk und unseren langjährigen Erfahrungen im Gesundheitsmarkt. Besuchen Sie unsere Internetseite und erfahren Sie mehr zu HeilberufePlus® und unseren 10 Experten.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere Marketingexperten von PS Werbung GmbH für die Gestaltung und Umsetzung dieser großartigen Internetseite!

— Gezeigte Produkte: Ruhestand+, Praxisübergabe+ und Existenzgründung+.
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27.04.18

HeilberufePlus®

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Profitieren Sie von unserem interdisziplinären Netzwerk und unseren langjährigen Erfahrungen im Gesundheitsmarkt. Besuchen Sie unsere Internetseite und erfahren Sie mehr zu HeilberufePlus® und unseren 10 Experten.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere Marketingexperten von PS Werbung GmbH für die Gestaltung und Umsetzung dieser großartigen Internetseite!

— Gezeigte Produkte: Ruhestand+, Praxisübergabe+ und Existenzgründung+.
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27.04.18

HeilberufePlus®  Wir freuen uns, Ihnen unsere neue HeilberufePlus® Homepage vorzustellen.  Rund um Ihre Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt oder Apotheker, finden Sie nun alle relevanten Informationen noch schneller und einfacher. 
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Einfluss der Globalisierung auf das Gesundheitsspektrum

Die voranschreitende Globalisierung birgt weitreichende Veränderungen, welche sowohl große Herausforderungen, als auch neue Möglichkeiten für das Gesundheitswesen bedeuten. Die Zunahme des internationalen Handels- und Reiseverkehrs begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten und Entstehung epidemischer Situationen mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen. Die globale Angleichung von Lebens- und Konsumgewohnheiten und die damit einhergehende Ausbreitung nicht übertragbarer chronischer Erkrankungen belastet vor allem Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern und bilden zusammen mit Infektionskrankheiten eine wesentliche Ursache von sozialen sowie wirtschaftlichen Ungleichheiten und Armut. Auf der anderen Seite entsteht mit zunehmender Mobilität auch ein vereinfachter Zugang zu Medikamenten, Technologien, Wissen und Forschung. Ein großer Vorteil liegt in der Möglichkeit Medikamente kostengünstiger zu transportieren oder in der Auslagerung pharmazeutischer Produktionsstellen in betroffene Regionen.

Kommentar:

Im Zuge der Globalisierung gewinnt der Begriff "Global Health" zunehmend an Bedeutung. "Global Health" bezieht sich auf gesundheitliche Problemstellungen die außerhalb der Kontrolle einzelner Nationen liegen, welche auf transnationale Auswirkungen der Globalisierung zurückzufßhren sind. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nennt folgende Aspekte, auf welche sich der Begriff "Global Health" fokussiert:

Ungleichheiten durch internationalen Handel
Marketing schädigender Produkte durch transnationale Unternehmen
Effekte des Klimawandels
Vulnerabilität von Migrationspopulationen
Übertragung von Krankheiten durch internationale Reisen

Große internationale Gesundheitsorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die "Centres for Disease Control and prevention" (CDC) tragen maßgeblich zu gesundheitspolitischen Entscheidungsfindungen bei und bilden eine wichtige Instanz für globale Gesundheitsaspekte.

Quelle:

Altas Medicus; Jahrbuch für Ärzte und Zahnärzte 2018, Kapitel 4.2, S. 200 ff.
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17.04.18

Einfluss der Globalisierung auf das Gesundheitsspektrum  Die voranschreitende Globalisierung birgt weitreichende Veränderungen, welche sowohl große Herausforderungen, als auch neue Möglichkeiten für das Gesundheitswesen bedeuten. Die Zunahme des internationalen Handels- und Reiseverkehrs begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten und Entstehung epidemischer Situationen mit gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen. Die globale Angleichung von Lebens- und Konsumgewohnheiten und die damit einhergehende Ausbreitung nicht übertragbarer chronischer Erkrankungen belastet vor allem Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern und bilden zusammen mit Infektionskrankheiten eine wesentliche Ursache von sozialen sowie wirtschaftlichen Ungleichheiten und Armut. Auf der anderen Seite entsteht mit zunehmender Mobilität auch ein vereinfachter Zugang zu Medikamenten, Technologien, Wissen und Forschung. Ein großer Vorteil liegt in der Möglichkeit Medikamente kostengünstiger zu transportieren oder in der Auslagerung pharmazeutischer Produktionsstellen in betroffene Regionen.  Kommentar:  Im Zuge der Globalisierung gewinnt der Begriff Global Health zunehmend an Bedeutung. Global Health bezieht sich auf gesundheitliche Problemstellungen die außerhalb der Kontrolle einzelner Nationen liegen, welche auf transnationale Auswirkungen der Globalisierung zurückzufßhren sind. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nennt folgende Aspekte, auf welche sich der Begriff Global Health fokussiert:  Ungleichheiten durch internationalen Handel
 Marketing schädigender Produkte durch transnationale Unternehmen
 Effekte des Klimawandels
 Vulnerabilität von Migrationspopulationen
 Übertragung von Krankheiten durch internationale Reisen  Große internationale Gesundheitsorganisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder die Centres for Disease Control and prevention (CDC) tragen maßgeblich zu gesundheitspolitischen Entscheidungsfindungen bei und bilden eine wichtige Instanz für globale Gesundheitsaspekte.  Quelle:  Altas Medicus; Jahrbuch für Ärzte und Zahnärzte 2018, Kapitel 4.2, S. 200 ff.

BÄK will Onlinesprechstunden ermöglichen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Laut Bundesärztekammer (BÄK) soll künftig eine Patientenbehandlung auch ausschließlich über digitale Kommunikationsmedien wie Skype stattfinden können.

- Bislang sind ganztägige Telemedizin-Bereitschaftsdienste in Landarztpraxen oder Altenheimen aus berufsrechtlicher Sicht nicht zulässig.

- Die Telemedizin soll vor allem das Problem des Ärztemangels im ländlichen Raum abfedern.

- Eine Fernbehandlung setzt den unmittelbaren Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht mehr voraus.

- Die BÄK sieht als Bedingung für eine Onlineberatung vor, dass der Patient über die Besonderheiten einer reinen Onlinesprechstunde aufgeklärt wird.

- Alle Befunde und Behandlungen sollen vom Arzt sorgfältig dokumentiert werden.

- Als Vorreiter in der Telemedizin gilt die Schweiz, die als Vorbild für die Lockerung des Fernbehandlungsverbots herangezogen wird.

- Seit dem Jahr 2000 existieren in der Schweiz zahlreiche Anbieter, die rund um die Uhr ärztliche Beratungen per Videochat oder Telefon anbieten und auch Rezepte ausstellen.

Ein entsprechender Vorschlag zur Änderung des Fernbehandlungsverbots, dass sich aus der Berufsordnung für Ärzte ableitet, soll im Mai den Delegierten des Ärztetages zur Abstimmung vorgelegt werden.
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27.02.18

BÄK will Onlinesprechstunden ermöglichen

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Laut Bundesärztekammer (BÄK) soll künftig eine Patientenbehandlung auch ausschließlich über digitale Kommunikationsmedien wie Skype stattfinden können.

- Bislang sind ganztägige Telemedizin-Bereitschaftsdienste in Landarztpraxen oder Altenheimen aus berufsrechtlicher Sicht nicht zulässig.

- Die Telemedizin soll vor allem das Problem des Ärztemangels im ländlichen Raum abfedern.

- Eine Fernbehandlung setzt den unmittelbaren Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht mehr voraus.

- Die BÄK sieht als Bedingung für eine Onlineberatung vor, dass der Patient über die Besonderheiten einer reinen Onlinesprechstunde aufgeklärt wird.

- Alle Befunde und Behandlungen sollen vom Arzt sorgfältig dokumentiert werden.

- Als Vorreiter in der Telemedizin gilt die Schweiz, die als Vorbild für die Lockerung des Fernbehandlungsverbots herangezogen wird.

- Seit dem Jahr 2000 existieren in der Schweiz zahlreiche Anbieter, die rund um die Uhr ärztliche Beratungen per Videochat oder Telefon anbieten und auch Rezepte ausstellen.

Ein entsprechender Vorschlag zur Änderung des Fernbehandlungsverbots, dass sich aus der Berufsordnung für Ärzte ableitet, soll im Mai den Delegierten des Ärztetages zur Abstimmung vorgelegt werden.
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27.02.18

BÄK will Onlinesprechstunden ermöglichen  Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran. Laut Bundesärztekammer (BÄK) soll künftig eine Patientenbehandlung auch ausschließlich über digitale Kommunikationsmedien wie Skype stattfinden können.  - Bislang sind ganztägige Telemedizin-Bereitschaftsdienste in Landarztpraxen oder Altenheimen aus berufsrechtlicher Sicht nicht zulässig.  - Die Telemedizin soll vor allem das Problem des Ärztemangels im ländlichen Raum abfedern.  - Eine Fernbehandlung setzt den unmittelbaren Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht mehr voraus. 
- Die BÄK sieht als Bedingung für eine Onlineberatung vor, dass der Patient über die Besonderheiten einer reinen Onlinesprechstunde aufgeklärt wird. 
- Alle Befunde und Behandlungen sollen vom Arzt sorgfältig dokumentiert werden. 
- Als Vorreiter in der Telemedizin gilt die Schweiz, die als Vorbild für die Lockerung des Fernbehandlungsverbots herangezogen wird. 
- Seit dem Jahr 2000 existieren in der Schweiz zahlreiche Anbieter, die rund um die Uhr ärztliche Beratungen per Videochat oder Telefon anbieten und auch Rezepte ausstellen.  Ein entsprechender Vorschlag zur Änderung des Fernbehandlungsverbots, dass sich aus der Berufsordnung für Ärzte ableitet, soll im Mai den Delegierten des Ärztetages zur Abstimmung vorgelegt werden.

DAK-Report Digitalisierung 2018: Ärzte offen für neue Möglichkeiten

Aus dem DAK-Report Digitalisierung 2018 geht hervor, dass Ärzte der Digitalisierung durchaus offen gegenüberstehen und sich weitere Anwendungen im Bereich E-Health wünschen. Dennoch kommt die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nur langsam voran.

Folglich zeigt die Analyse, dass 80 % der Ärzte Videosprechstunden und Online-Coachings als nützlich einschätzen.

Ein besonderer Nutzen wird auch in der Verwendung von E-Arzt-briefen gesehen. Demnach haben bereits 24 % der befragten Ärzte damit gearbeitet, lediglich 9 % der Ärzte gaben an keine E-Arztbriefe zu kennen.
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13.02.18

DAK-Report Digitalisierung 2018: Ärzte offen für neue Möglichkeiten

Aus dem DAK-Report Digitalisierung 2018 geht hervor, dass Ärzte der Digitalisierung durchaus offen gegenüberstehen und sich weitere Anwendungen im Bereich E-Health wünschen. Dennoch kommt die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nur langsam voran.

Folglich zeigt die Analyse, dass 80 % der Ärzte Videosprechstunden und Online-Coachings als nützlich einschätzen.

Ein besonderer Nutzen wird auch in der Verwendung von E-Arzt-briefen gesehen. Demnach haben bereits 24 % der befragten Ärzte damit gearbeitet, lediglich 9 % der Ärzte gaben an keine E-Arztbriefe zu kennen.
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13.02.18

DAK-Report Digitalisierung 2018: Ärzte offen für neue Möglichkeiten  Aus dem DAK-Report Digitalisierung 2018 geht hervor, dass Ärzte der Digitalisierung durchaus offen gegenüberstehen und sich weitere Anwendungen im Bereich E-Health wünschen. Dennoch kommt die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nur langsam voran.  Folglich zeigt die Analyse, dass 80 % der Ärzte Videosprechstunden und Online-Coachings als nützlich einschätzen.  Ein besonderer Nutzen wird auch in der Verwendung von E-Arzt-briefen gesehen. Demnach haben bereits 24 % der befragten Ärzte damit gearbeitet, lediglich 9 % der Ärzte gaben an keine E-Arztbriefe zu kennen.

Existenzgründungsanalyse für Hausärzte 2015/16

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) haben aktuell ihre Analyse zu den Existenzgründungen bei Hausärzten 2015/2016 veröffentlicht.

- Laut der Analyse sind Einzelpraxisübernahmen nach wie vor mit 54 % die beliebteste Form der Niederlassung.

- Neugründungen von Einzelpraxen sind bei den Hausärzten weiterhin die Ausnahme mit nur 5 %.

- Die Kooperationsformen blieben mit 41 % relativ konstant zum Vorjahr.

- Im Betrachtungszeitraum 2015/2016 ist der relative Anteil der Niederlassungen im ländlichen Raum (bis 5.000 Einwohner) von Hausärzten auf 10,3 % angestiegen (2013/2014 waren es 9,3 %).

- In Kleinstädten (5.000 - 20.000 Einwohner) betrug der Anteil 25,2 % und ist am stärksten gestiegen.

- In Mittelstädten 24,9 % und Großstädten 39,6 % ist der Anteil der Niederlassungen im Vegleich zu 2013/2014 hingegen gesunken.
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01.02.18

Existenzgründungsanalyse für Hausärzte 2015/16  Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) haben aktuell ihre Analyse zu den Existenzgründungen bei Hausärzten 2015/2016 veröffentlicht.  - Laut der Analyse sind Einzelpraxisübernahmen nach wie vor mit 54 % die beliebteste Form der Niederlassung.  - Neugründungen von Einzelpraxen sind bei den Hausärzten weiterhin die Ausnahme mit nur 5 %.  - Die Kooperationsformen blieben mit 41 % relativ konstant zum Vorjahr.  - Im Betrachtungszeitraum 2015/2016 ist der relative Anteil der Niederlassungen im ländlichen Raum (bis 5.000 Einwohner) von Hausärzten auf 10,3 % angestiegen (2013/2014 waren es 9,3 %).  - In Kleinstädten (5.000 - 20.000 Einwohner) betrug der Anteil 25,2 % und ist am stärksten gestiegen.  - In Mittelstädten 24,9 % und Großstädten 39,6 % ist der Anteil der Niederlassungen im Vegleich zu 2013/2014 hingegen gesunken.

Existenzgründungsreise Kroatien 2018

Nach dem großen Erfolg der Kroatienreise 2017, lädt unser HeilberufePlus Partner Thomas Reinmöller auch dieses Jahr wieder mit GERL. Dental zu einer gemeinsamen Existenzgründungsreise ein.

Sie können einige Tage dem Alltag entfliehen und auf dem Meer über Ihre Zukunftsfragen nachdenken.

Welches Praxiskonzept passt zu mir? Welchen der vielen Wege in der modernen Zahnmedizin will ich gehen? Abrechnungswissen? Wo fange ich an?

Nutzen Sie die Zeit an Bord und starten Sie erfolgreich in Ihre Existenzgründung.

Anmeldung unter t.reinmoeller@gerl-consult.de

www.gerl-dental.de/fileadmin/user_upload/fortbildungsreisen/2018/PDF/flyer-kroatien-reise.pdf
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31.01.18

Existenzgründungsreise Kroatien 2018  Nach dem großen Erfolg der Kroatienreise 2017, lädt unser HeilberufePlus Partner Thomas Reinmöller auch dieses Jahr wieder mit GERL. Dental zu einer gemeinsamen Existenzgründungsreise ein.  Sie können einige Tage dem Alltag entfliehen und auf dem Meer über Ihre Zukunftsfragen nachdenken.  Welches Praxiskonzept passt zu mir? Welchen der vielen Wege in der modernen Zahnmedizin will ich gehen? Abrechnungswissen? Wo fange ich an?  Nutzen Sie die Zeit an Bord und starten Sie erfolgreich in Ihre Existenzgründung.  Anmeldung unter t.reinmoeller@gerl-consult.de  https://www.gerl-dental.de/fileadmin/user_upload/fortbildungsreisen/2018/PDF/flyer-kroatien-reise.pdf

 

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Noch Platz für einen alten Radiologen??

Gröhe will SPD bei Koalitionsverhandlungen entgegenkommen

Seit der Bundestagswahl sind inzwischen über 120 Tage vergangen. Nun beginnen am heutigen Freitag die Koalitionsverhandlungen, zunächst mit einem Treffen der Parteivorsitzenden Merkel, Seehofer und Schulz. Bereits im Vorfeld signalisiert die CDU gegenüber der SPD Entgegenkommen.

- Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeigt Gesprächsbereitschaft beim Thema Gesundheit und stellte Verbesserungen für gesetzlich Versicherte in Aussicht.

- Aspekte sind laut Gröhe die bessere Versorgung auf dem Land und die Stärkung der Termin-Servicestellen für Facharzttermine.

- Dagegen bleibt Gröhe bei einem Nein zur Bürgerversicherung. Einheitliche Arzthonorare oder eine "Zwangsvereinigung" von GKV und PKV werde es nicht geben.
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26.01.18

Gröhe will SPD bei Koalitionsverhandlungen entgegenkommen  Seit der Bundestagswahl sind inzwischen über 120 Tage vergangen. Nun beginnen am heutigen Freitag die Koalitionsverhandlungen, zunächst mit einem Treffen der Parteivorsitzenden Merkel, Seehofer und Schulz. Bereits im Vorfeld signalisiert die CDU gegenüber der SPD Entgegenkommen.  - Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeigt Gesprächsbereitschaft beim Thema Gesundheit und stellte Verbesserungen für gesetzlich Versicherte in Aussicht.  - Aspekte sind laut Gröhe die bessere Versorgung auf dem Land und die Stärkung der Termin-Servicestellen für Facharzttermine.  - Dagegen bleibt Gröhe bei einem Nein zur Bürgerversicherung. Einheitliche Arzthonorare oder eine Zwangsvereinigung von GKV und PKV werde es nicht geben.

Digitalisierung: Das Auswerten von Patientendaten in der Medizin

Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte das Auswerten von Patientendaten. In Deutschland laufen mehrere Projekte zum Auswerten von Patientendaten. So versucht beispielsweise der Softwarekonzern SAP die Versorgung chronisch Kranker zu verbessern.

- Das Bundesforschungsministerium fördert mit 150 Mio. € eine Initiative, mit welcher Universitätsklinken der Austausch von Patientendaten ermöglicht werden soll.

- Laut Ministerium werden bislang viele Daten in Kliniken und Forschung erfasst, wie Arztbriefe, Laborwerte oder Röntgenbilder, die bislang jedoch zu wenig verknüpft werden.

- Das Vorhaben soll für die Praxis praktikabel sein; gleichzeitig ist der Datenschutz ein zentrales Thema.

- Letztenendes soll für die Patienten die passende Behandlungsform schneller gefunden werden können, so dass die Patienten von präziseren Diagnosen und individuellen Behandlungen profitieren.

- Ein erstes Projekt hat der Softwarekonzern SAP mit der Charité gestartet: In diesem sollen chronisch Kranke mithilfe der Auswertung von Patientendaten besser versorgt werden.

- Die meisten Ärzte sehen im Vordergrund eine Verbesserung der Versorgung und Arbeit. Dennoch wird auch das negative Beispiel aus den USA gesehen, in dem Patientenprofile gehandelt werden.

- In diesen Prozessen wird es vor allem wichtig werden, ethische Standards, wissenschaftliche Aspekte und Patienteninteressen zu verbinden.
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26.01.18

Digitalisierung: Das Auswerten von Patientendaten in der Medizin  Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist eines der wichtigsten Zukunftsprojekte das Auswerten von Patientendaten. In Deutschland laufen mehrere Projekte zum Auswerten von Patientendaten. So versucht beispielsweise der Softwarekonzern SAP die Versorgung chronisch Kranker zu verbessern.  - Das Bundesforschungsministerium fördert mit 150 Mio. € eine Initiative, mit welcher Universitätsklinken der Austausch von Patientendaten ermöglicht werden soll.  - Laut Ministerium werden bislang viele Daten in Kliniken und Forschung erfasst, wie Arztbriefe, Laborwerte oder Röntgenbilder, die bislang jedoch zu wenig verknüpft werden.  - Das Vorhaben soll für die Praxis praktikabel sein; gleichzeitig ist der Datenschutz ein zentrales Thema.  - Letztenendes soll für die Patienten die passende Behandlungsform schneller gefunden werden können, so dass die Patienten von präziseren Diagnosen und individuellen Behandlungen profitieren.  - Ein erstes Projekt hat der Softwarekonzern SAP mit der Charité gestartet: In diesem sollen chronisch Kranke mithilfe der Auswertung von Patientendaten besser versorgt werden.  - Die meisten Ärzte sehen im Vordergrund eine Verbesserung der Versorgung und Arbeit. Dennoch wird auch das negative Beispiel aus den USA gesehen, in dem Patientenprofile gehandelt werden.  - In diesen Prozessen wird es vor allem wichtig werden, ethische Standards, wissenschaftliche Aspekte und Patienteninteressen zu verbinden.

Herzlichen Glückwunsch!

HeilberufePlus gratuliert Herrn Alwafai ganz herzlich zur Übernahme und Neueröffnung seiner Zahnarztpraxis am 02.01.2017 in Rheda-Wiedenbrück.

Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitung bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihr HeilberufePlus Team

Für interessierten Patienten:

Die Praxis ist erreichbar unter www.alwaysmile.de/

Schulte-Mönting-Straße 3
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefonnummer: 05242 / 48904
E-Mail-Adresse: info@alwayssmile.de
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01.01.18

Herzlichen Glückwunsch!  HeilberufePlus gratuliert Herrn Alwafai ganz herzlich zur Übernahme und Neueröffnung seiner Zahnarztpraxis am 02.01.2017 in Rheda-Wiedenbrück.  Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitung bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.  Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.  Ihr HeilberufePlus Team  Für interessierten Patienten:  Die Praxis ist erreichbar unter  www.alwaysmile.de/  Schulte-Mönting-Straße 3
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefonnummer: 05242 / 48904
E-Mail-Adresse: info@alwayssmile.de

Herzlichen Glückwunsch!

HeilberufePlus gratuliert Frau Dr. Anita Stanisa ganz herzlich zur Übernahme und Neueröffnung ihrer Praxis am 02.01.2017 in Iserlohn.

Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitung bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihr HeilberufePlus Team

Für interessierten Patienten:

Die Praxis ist erreichbar unter www.frau-plus.de/

Unnaer Str. 19
53636 Iserlohn
Tel: 02371 / 785055
E-Mail: info@frau-plus.de
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01.01.18

Herzlichen Glückwunsch!  HeilberufePlus gratuliert Frau Dr. Anita Stanisa ganz herzlich zur Übernahme und Neueröffnung ihrer Praxis am 02.01.2017 in Iserlohn.  Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitung bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.  Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.  Ihr HeilberufePlus Team  Für interessierten Patienten:  Die Praxis ist erreichbar unter  www.frau-plus.de/  Unnaer Str. 19
53636 Iserlohn
Tel: 02371 / 785055
E-Mail: info@frau-plus.de

Herzlichen Glückwunsch!

HeilberufePlus gratuliert Herrn Almohamad ganz herzlich zur Übernahme und Neueröffnung seiner Zahnarztpraxis am 02.01.2018 in Bad Bentheim.

Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitung bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihr HeilberufePlus Team

Für interessierten Patienten:

Die Praxis ist erreichbar unter www.almodent.de

Neuer Weg 23
48455 Gildehaus
Telefonnummer: 05924 / 6668
Fax: 05924 / 8366
E-Mail-Adresse: info@almodent.de
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01.01.18

Herzlichen Glückwunsch!  HeilberufePlus gratuliert Herrn Almohamad ganz herzlich zur Übernahme und Neueröffnung seiner Zahnarztpraxis am 02.01.2018 in Bad Bentheim.  Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitung bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.  Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.  Ihr HeilberufePlus Team  Für interessierten Patienten:  Die Praxis ist erreichbar unter  www.almodent.de  Neuer Weg 23
48455 Gildehaus
Telefonnummer: 05924 / 6668
Fax: 05924 / 8366
E-Mail-Adresse: info@almodent.de

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21.12.17

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21.12.17

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11.12.17

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01.12.17

Unser Heilberufe Plus Partner Thomas Reinmöller (Gerl Consult) hatte heute eine Veranstaltung mit BFS health finance GmbH im Dortmunder Westfalen Stadion. Mit dabei der Dortmunder Zahnärzte-Verein.Thema: Cyberkriminalität und wie kann ich mich schützen!? Super spannend, und natürlich mit reger Diskussion😁 ... See MoreSee Less

29.11.17

Unser Heilberufe Plus Partner Thomas Reinmöller (Gerl Consult) hatte heute eine Veranstaltung mit BFS health finance GmbH im Dortmunder Westfalen Stadion. Mit dabei der Dortmunder Zahnärzte-Verein.Thema: Cyberkriminalität und wie kann ich mich schützen!? Super spannend, und natürlich mit reger Diskussion😁

Scheitern der Sondierungsgespräche: Was bedeutet das für die Gesundheitsthemen?

Nachdem die Sondierungsgespräche des Jamaikabündnisses als gescheitert gelten, bleiben einige gesundheitspolitische Themen der Verhandlungen weiter in Warteposition. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:

U. a. steht das Sofortprogramm für Pflege aus den bisherigen Sondierungsgesprächen nun auf Halde: Hierin waren bspw. eine Ausbildungsoffensive, ein Wiedereinstellungsprogramm usw. vorgesehen.

In den Krankenhäusern fehlen nach Angaben von Experten 100.000 Pflegekräfte, nach einer Prognose für die nächsten Jahre kann die Zahl auf 300.000 bis 400.000 Kräfte steigen.
In den letzten 17 Jahren ist die Zahl von Pflegekräften in Klinken um 5,6 % gesunken, im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Ärzte um 40 % gestiegen.

Außerdem steht die Reform des Morbi-RSA weiter zur Debatte: Hier wird das Vorgehen des Risikostrukturausgleichs zwischen den Krankenkassen überprüft, um so einem möglichen Ungleichgewicht bei der Verteilung aus dem Gesundheitsfonds entgegenwirken zu können.

Weitere Themen waren:
Bei der Notfallversorgung die regionale Versorgung weiter zu vernetzen und Kooperationen zu stärken: Hier hatte der Gesundheits-Sachverständigenrat einen Reformplan vorgelegt.
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter voranzubringen und ein weiteres E-Health-Gesetz zu beschließen.
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24.11.17

Weiterbildungsassistenten nicht zur Vergrößerung der Kassenpraxis einsetzen!

Das Sozialgericht (SG) Berlin hat mit seinem Urteil vom 13.09.2017 entschieden, dass ein Weiterbildungsassistent nicht zur Vergrößerung der Kassenpraxis bzw. zum Aufrechterhalten eines übergroßen Praxisumfangs eingesetzt werden darf.

- Ein solcher "Missbrauch" von Weiterbildungsassistenten als billige Arbeitskräfte kann zur Honorarkürzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) führen.

- Dies ist allerdings erst ab einem Praxisumfang von 250 % über dem Fachgruppendurchschnitt der Fall.

- Die KV muss dann aber zusätzlich nachweisen, dass der übergroße Praxisumfang aus der Beschäftigung von Weiterbildungsassistenten resultiert.
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20.11.17

Jamaika Sondierungsgespräche: Aktueller Stand zu den Themen Gesundheit und Pflege

In den Themenblöcken "Gesundheit und Pflege" wurden bei den Sondierungsgesprächen bereits erste Punkte konkretisiert.

- Die Parteien streben im Rahmen der Jamaika-Sondierungsgespräche "eine vollständige Refinanzierung von Tarifsteigerungen" an, welche mit einer Nachweispflicht gekoppelt sein soll, um so gewährleisten zu können, dass die Tariferhöhungen auch bei den Arbeitnehmern ankommen.

- Vordergründigen Handlungsbedarf sieht die mögliche Jamaika-Koalition in der Notfallversorgung, der digitalen Vernetzung und der Sicherstellung der flächendeckenden Geburtshilfe und Hebammenversorgung.

- Im Bereich der Pflege wird über ein Sofortprogramm für bessere Arbeitsbedingungen diskutiert, entsprechende Maßnahmen hierzu sollen folgende Punkte sein:

- Förderung der Rückkehr von Teil- in Vollzeit
- Personalschlüssel
- Abschaffung des Schulgelds für Pflegeberufe
- Zielgerichtete Förderung zusätzlicher Stellen
- Rückgriff auf die Kinder von pflegebedürftigen Eltern erst
ab einem Einkommen von 100.000 €
- Ausbildungsoffensive
- Wiedereinstiegsprogramm
- bessere Gesundheitsvorsorge für die Beschäftigten

- Ein weiterer Punkt der Jamaika-Parteien ist, ein verbindliches Personalbemessungsinstrument zu entwickeln.

Es bleibt weiter spannend!!!
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17.11.17

"ImplaCheck – Deutschlands erster auf Implante spezialisierter Kostenrechner (www.implacheck.de) ist online und wir sind stolz an diesem Pionierprojekt auf dem Markt der Implantologie beteiligt gewesen zu sein und dem Implantkostenrechner in seiner Geburtsstunde auf die Welt geholfen zu haben.

Dankbar, unsere kreativen Ideen bei der Entwicklung in diesem technisch sehr komplexen Projekt umsetzen zu dürfen, möchten wir uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die Empfehlung unserer Arbeit bei allen Partnern und Unterstützern bedanken und freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Stepps im Rahmen der Markenentwicklung/ -führung von ImplaCheck – dem Online Implantatkostenrechner.
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28.08.17

 

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Mehr angestellte Ärzte in Westfalen-Lippe!
Aktuell hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) ihren jährlichen "Bericht des Vorstandes" herausgegeben. Die Ausgabe 2016 zeigt, dass bei der Zahl der angestellten Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen Bereich in Westfalen-Lippe ein deutlicher Anstieg verzeichnet werden konnte.
So hat die Zahl der Angestellten im niedergelassenen Bereich 2016 um 16,4 % auf 2.757 zugenommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Zahl der in eigener Praxis tätigen Ärztinnen und Ärzte ist dagegen weiter gesunken.
Zum Stand Ende 2016 waren in Westfalen-Lippe insgesamt 10.555 Ärzte niedergelassen (1,9 % weniger als 2015).
30,6 % der insgesamt 43.493 Ärzte in Westfalen-Lippe (+ 1,9 %) waren 2016 ambulant tätig.
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23.08.17

Arztbewertungsportal Jameda: Löschung einer abträglichen Bewertung eines Zahnarztes

Fragestellung und Sachverhalt

Das Landgericht München I hat den Arztbewertungsportalbetreiber Jameda unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 € dazu verurteilt, die Bewertung eines Zahnarztes hinsichtlich der Überschrift „Nicht zu empfehlen" und den Noten 5 in den Kategorien „Behandlung" und „Vertrauensverhältnis" nicht mehr zu veröffentlichen.

Verhandelter Fall
•Die negative Bewertung war zusammen mit einem Text veröffentlicht worden, in dem behauptet wurde, dass der Zahnarzt dem Bewertenden eine zu hohe und zu runde Krone angefertigt habe.

•Tatsächlich hatte der Zahnarzt jedoch keinen Fall, bei dem eine Krone zu hoch oder zu rund angefertigt wurde oder sich ein Patient über eine zu hohe oder zu runde Krone beschwerte.

•Der Zahnarzt ging daher davon aus, dass der Bewertende gar nicht bei ihm in Behandlung war, und forderte Jameda zur Löschung der Negativ-Bewertung auf.

•Jameda kam einer Löschung nicht nach, weil der Bewertende seine Schilderungen auf Nachfrage gegenüber Jameda bestätigt habe.

•Zum Beweis wurde dem Zahnarzt eine nahezu komplett geschwärzte E-Mail vorgelegt.

•Eine konkretere Darlegung wurde von Jameda jedoch abgelehnt mit Hinweis auf den Schutz des Bewertenden.



Entscheidung und Konsequenzen

•Laut Ansicht des Landgerichts München I reiche eine bloße Bestätigung des Bewertenden nicht aus, um abträgliche Schilderungen als wahr zu unterstellen.

•Die Beweislast für solche Schilderungen liege bei Jameda: Im Falle des Nicht-Beweises dürften von Jameda nicht nur die Schilderungen selbst, sondern auch alle hiermit zusammenhängenden bewertenden Formulierungen und Noten nicht mehr veröffentlicht werden.

•Damit zeigt sich der Sachverhalt folgendermaßen: Wer Negativbehauptungen über andere veröffentlichen will, muss deren Richtigkeit auch beweisen können. Auch negative Benotungen sind unzulässig, wenn Jameda deren tatsächliche Grundlage nicht beweisen kann.
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26.07.17

Arztbewertungsportal Jameda: Löschung einer abträglichen Bewertung eines Zahnarztes  Fragestellung und Sachverhalt  Das Landgericht München I hat den Arztbewertungsportalbetreiber Jameda unter Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 250.000 € dazu verurteilt, die Bewertung eines Zahnarztes hinsichtlich der Überschrift „Nicht zu empfehlen und den Noten 5 in den Kategorien „Behandlung und „Vertrauensverhältnis nicht mehr zu veröffentlichen.  Verhandelter Fall
•Die negative Bewertung war zusammen mit einem Text veröffentlicht worden, in dem behauptet wurde, dass der Zahnarzt dem Bewertenden eine zu hohe und zu runde Krone angefertigt habe.  •Tatsächlich hatte der Zahnarzt jedoch keinen Fall, bei dem eine Krone zu hoch oder zu rund angefertigt wurde oder sich ein Patient über eine zu hohe oder zu runde Krone beschwerte.  •Der Zahnarzt ging daher davon aus, dass der Bewertende gar nicht bei ihm in Behandlung war, und forderte Jameda zur Löschung der Negativ-Bewertung auf.  •Jameda kam einer Löschung nicht nach, weil der Bewertende seine Schilderungen auf Nachfrage gegenüber Jameda bestätigt habe.  •Zum Beweis wurde dem Zahnarzt eine nahezu komplett geschwärzte E-Mail vorgelegt.  •Eine konkretere Darlegung wurde von Jameda jedoch abgelehnt mit Hinweis auf den Schutz des Bewertenden.  Entscheidung und Konsequenzen  •Laut Ansicht des Landgerichts München I reiche eine bloße Bestätigung des Bewertenden nicht aus, um abträgliche Schilderungen als wahr zu unterstellen.  •Die Beweislast für solche Schilderungen liege bei Jameda: Im Falle des Nicht-Beweises dürften von Jameda nicht nur die Schilderungen selbst, sondern auch alle hiermit zusammenhängenden bewertenden Formulierungen und Noten nicht mehr veröffentlicht werden.  •Damit zeigt sich der Sachverhalt folgendermaßen: Wer Negativbehauptungen über andere veröffentlichen will, muss deren Richtigkeit auch beweisen können. Auch negative Benotungen sind unzulässig, wenn Jameda deren tatsächliche Grundlage nicht beweisen kann.

Cyberkriminalität – Live-Hacking

Unser HeilberufePlus Partner Thomas Reinmöller (Gerl. Consult GmbH) lädt in Kooperation mit der BFS Health Finance GmbH am 21.06. in den Borussia Park – Mönchengladbach ein. Neben einer Stadionführung wird vor allem das große Thema Cyberkriminalität in Bezug auf Arztpraxen erläutert.

Live-Hacking: Der erfahrenen Referenten Matthias Nehls und Johannes-Cornelius Adari zeigen an Beispielen, wie man Gefährdungen erkennen und Sicherheitsschwachstellen schließen kann.

Wir glauben, dass ein Besuch dieser Veranstaltung mehr als lohnenswert ist!

Der Eintritt ist übrigens kostenfrei und Fortbildungspunkte gibt es ebenfalls 😉 ....

Genauere Informationen können dem beigefügten Flyer entnommen werden!

PS.: Für diejenigen, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Kommt einfach auf HeilberufePlus zu. Gerne erläutern wir die Möglichkeiten zur technischen Absicherung und zeigen auf, wie die Berufshaftpflichtversicherung sinnvoll um eine Cyberkriminalitätsdeckung erweitert werden kann.
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13.06.17

Cyberkriminalität – Live-Hacking  Unser HeilberufePlus Partner Thomas Reinmöller (Gerl. Consult GmbH) lädt in Kooperation mit der BFS Health Finance GmbH am 21.06. in den Borussia Park – Mönchengladbach ein. Neben einer Stadionführung wird vor allem das große Thema Cyberkriminalität in Bezug auf Arztpraxen erläutert.  Live-Hacking: Der erfahrenen Referenten Matthias Nehls und Johannes-Cornelius Adari zeigen an Beispielen, wie man Gefährdungen erkennen und Sicherheitsschwachstellen schließen kann.  Wir glauben, dass ein Besuch dieser Veranstaltung mehr als lohnenswert ist!  Der Eintritt ist übrigens kostenfrei und Fortbildungspunkte gibt es ebenfalls 😉 ....  Genauere Informationen können dem beigefügten Flyer entnommen werden!  PS.: Für diejenigen, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Kommt einfach auf HeilberufePlus zu. Gerne erläutern wir die Möglichkeiten zur technischen Absicherung und zeigen auf, wie die Berufshaftpflichtversicherung sinnvoll um eine Cyberkriminalitätsdeckung erweitert werden kann.

Eine Nachricht aus dem aktuellen DR Kongo-Einsatz in Kikwit: ... See MoreSee Less

12.05.17

 

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PRAXISVERSICHERUNG IM FOKUS

Ja, auch Ärzte werden krank.

Und wer krank ist, sollte sich schonen und sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren dürfen. Ohne Sorgen um die Praxis oder die hohen fortlaufenden Kosten.

Status Quo

Zum Start in die Selbstständigkeit wählten in der Vergangenheit viele Ärzte eine Krankentagegeldversicherung zur Absicherung des Praxisvertreterhonorars im Krankheitsfall. Man ist i.d.R. von der Annahme ausgegangen, dass zukünftig ein Vertreter zur Verfügung steht und dieser weiterhin Umsätze generiert, welche zur Deckung der Praxiskosten und des persönlichen Einkommens genutzt werden können.

Ärztemangel – Hilfe, kein Vertreter in Sicht!

Nicht erst seit gestern häufen sich jedoch die Stimmen, dass es in vielen Regionen schwierig bis sogar unmöglich ist, adäquate und der Fachrichtung entsprechende Vertreter zu finden!
Die Folge ist ein Stillstand der Praxis. Neben den privaten Lebenshaltungskosten laufen in diesem Fall auch die fixen Praxiskosten - wie beispielsweise Kredit- oder Leasingraten, Miete oder Personalkosten - ungebremst weiter. Nicht selten liegt die Höhe dieser Praxiskosten bei 50 bis 70% des Praxisumsatzes und bleibt von der bestehenden Absicherung völlig unberücksichtigt.

Zur Deckung der Absicherungslücke kann eine s. g. Praxisausfall- oder auch Praxisunterbrechungsversicherung dienen. Wichtig ist jedoch, dass das Bedingungswerk und die Annahmerichtlinien klar, transparent und fair formuliert sind. Darüber hinaus steht die Möglichkeit eines Abschlusses in starker Abhängigkeit zum persönlichen Gesundheitszustand. Daher ist eine anonymisierte Risikovoranfrage im Vorfeld bei allen relevanten Anbietern ratsam.

Falls bereits die Absicherung über eine Kombination aus Krankentagegeld und Praxisausfallversicherung besteht, sollte mind. einmal pro Jahr eine Prüfung der korrekten Summen erfolgen. Empfehlenswert ist hierfür ein bevollmächtigter unbürokratischer Austausch zwischen Makler und Steuerberater.

Autor: Heilberufe Plus Experte Peter Berkowski (Geschäftsführer Berkowski Finanz GmbH)

www.heilberufe-plus.de/die-experten
www.berkowski-finanz.de/
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27.04.17

PRAXISVERSICHERUNG IM FOKUS  Ja, auch Ärzte werden krank.  Und wer krank ist, sollte sich schonen und sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren dürfen. Ohne Sorgen um die Praxis oder die hohen fortlaufenden Kosten.  Status Quo  Zum Start in die Selbstständigkeit wählten in der Vergangenheit viele Ärzte eine Krankentagegeldversicherung zur Absicherung des Praxisvertreterhonorars im Krankheitsfall. Man ist i.d.R. von der Annahme ausgegangen, dass zukünftig ein Vertreter zur Verfügung steht und dieser weiterhin Umsätze generiert, welche zur Deckung der Praxiskosten und des persönlichen Einkommens genutzt werden können.  Ärztemangel – Hilfe, kein Vertreter in Sicht!  Nicht erst seit gestern häufen sich jedoch die Stimmen, dass es in vielen Regionen schwierig bis sogar unmöglich ist, adäquate und der Fachrichtung entsprechende Vertreter zu finden! 
Die Folge ist ein Stillstand der Praxis. Neben den privaten Lebenshaltungskosten laufen in diesem Fall auch die fixen Praxiskosten - wie beispielsweise Kredit- oder Leasingraten, Miete oder Personalkosten - ungebremst weiter. Nicht selten liegt die Höhe dieser Praxiskosten bei 50 bis 70% des Praxisumsatzes und bleibt von der bestehenden Absicherung völlig unberücksichtigt.  Zur Deckung der Absicherungslücke kann eine s. g. Praxisausfall- oder auch Praxisunterbrechungsversicherung dienen. Wichtig ist jedoch, dass das Bedingungswerk und die Annahmerichtlinien klar, transparent und fair formuliert sind. Darüber hinaus steht die Möglichkeit eines Abschlusses in starker Abhängigkeit zum persönlichen Gesundheitszustand.  Daher ist  eine anonymisierte Risikovoranfrage im Vorfeld bei allen relevanten Anbietern ratsam.  Falls bereits die Absicherung über eine Kombination aus Krankentagegeld und Praxisausfallversicherung besteht, sollte mind. einmal pro Jahr eine Prüfung der korrekten Summen erfolgen. Empfehlenswert ist hierfür ein bevollmächtigter unbürokratischer Austausch zwischen Makler und Steuerberater.  Autor: Heilberufe Plus Experte Peter Berkowski (Geschäftsführer Berkowski Finanz GmbH)  http://www.heilberufe-plus.de/die-experten
http://www.berkowski-finanz.de/

Rheumatologen sind Mangelware

In einem aktuellen Memorandum zur rheumatologischen Versorgung in Deutschland weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) unter anderem auf einen eklatanten Mangel an internistischen Rheumatologen in Deutschland hin.

◾Seit dem Jahr 1994 (Zeitpunkt der Veröffentlichung des ersten Memorandums der DGRh) hat sich die Epidemiologie der rheumatischen Erkrankungen kaum verändert. Nach wie vor ist die Häufigkeit der Erkrankung hoch, wobei Frauen häufiger als Männer betroffen sind.
◾Bei der Versorgung von Rheuma-Patienten lassen sich im Vergleich zu 1994 deutliche Fortschritte verzeichnen. Diese äußern sich in einem früheren Kontakt zu einem Rheumatologen, in der Nutzung fortschrittlicherer Diagnostik- und Therapiemethoden, in wesentlich höheren Remissionsraten sowie in einer Verlagerung der Versorgung in den ambulanten Sektor.
◾Nach wie vor herrscht bundesweit ein großer Mangel an Rheumatologen. Bei der internistisch-rheumatologischen Versorgung der Erwachsenen fehlen 771 Ärzte, was mehr als der Hälfte des Gesamtbedarfs entspricht. Bei den Kinderrheumatologen fehlen aktuell 56 Ärzte.
◾Verbesserungsbedarf besteht auch im Hinblick auf eine bessere strukturelle Verzahnung aller "Sektoren" bei der Langzeitversorgung der Patienten.
◾Ferner gibt es Defizite bei der Versorgung in den Bereichen Rehabilitation, Krankengymnastik, Ergotherapie und Patientenschulung.

Unser Kommentar:

In Deutschland sind rund 1,5 Mio. Erwachsene (rund zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung) von einer rheumatischen Erkrankung betroffen. Darüber hinaus leiden ca. 20.000 Kinder an Rheuma. Bereits seit mehr als 10 Jahren machen die Rheumatologen auf die prekäre Versorgungssituation aufmerksam. Sie fordern unter anderem mehr Lehrstühle für die internistische Rheumatologie. Gegenwärtig gibt es bundesweit nur sechs rheumatologische Lehrstühle (Berlin Charité, Erlangen, Freiburg, Gießen, Hannover, Lübeck). Entsprechend gering ist auch die Zahl der Weiterbildungsstellen.

Abhilfe könnten auch die neuen Bedarfspläne schaffen. Einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt zufolge sind künftig Unterquoten für Subspezialisierungen innerhalb der Bedarfsplanung angedacht. Gegenwärtig werden internistische Rheumatologen in einer gemeinsamen Arztgruppe mit anderen Fachinternisten beplant, wodurch eine bedarfsgerechte Feinsteuerung nicht möglich ist.

Neben den internistischen Rheumatologen und den Kinderrheumatologen können auch Orthopäden und Unfallchirurgen eine Zusatzweiterbildung "Rheumatologie" erwerben. Im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht die Beratung und Durchführung der operativen Therapie, die physikalische Therapie (Krankengymnastik und Ergotherapie), die Injektionsbehandlung und die medikamentöse und interventionelle Schmerztherapie sowie die orthopädietechnische Versorgung.

Autorin: Dr. Elisabeth Leonhard | Rebmann Research
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19.04.17

Rheumatologen sind Mangelware  In einem aktuellen Memorandum zur rheumatologischen Versorgung in Deutschland weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) unter anderem auf einen eklatanten Mangel an internistischen Rheumatologen in Deutschland hin.  ◾Seit dem Jahr 1994 (Zeitpunkt der Veröffentlichung des ersten Memorandums der DGRh) hat sich die Epidemiologie der rheumatischen Erkrankungen kaum verändert. Nach wie vor ist die Häufigkeit der Erkrankung hoch, wobei Frauen häufiger als Männer betroffen sind. 
◾Bei der Versorgung von Rheuma-Patienten lassen sich im Vergleich zu 1994 deutliche Fortschritte verzeichnen. Diese äußern sich in einem früheren Kontakt zu einem Rheumatologen, in der Nutzung fortschrittlicherer Diagnostik- und Therapiemethoden, in wesentlich höheren Remissionsraten sowie in einer Verlagerung der Versorgung in den ambulanten Sektor. 
◾Nach wie vor herrscht bundesweit ein großer Mangel an Rheumatologen. Bei der internistisch-rheumatologischen Versorgung der Erwachsenen fehlen 771 Ärzte, was mehr als der Hälfte des Gesamtbedarfs entspricht. Bei den Kinderrheumatologen fehlen aktuell 56 Ärzte. 
◾Verbesserungsbedarf besteht auch im Hinblick auf eine bessere strukturelle Verzahnung aller Sektoren bei der Langzeitversorgung der Patienten.
◾Ferner gibt es Defizite bei der Versorgung in den Bereichen Rehabilitation, Krankengymnastik, Ergotherapie und Patientenschulung.  Unser Kommentar:  In Deutschland sind rund 1,5 Mio. Erwachsene (rund zwei Prozent der erwachsenen Bevölkerung) von einer rheumatischen Erkrankung betroffen. Darüber hinaus leiden ca. 20.000 Kinder an Rheuma. Bereits seit mehr als 10 Jahren machen die Rheumatologen auf die prekäre Versorgungssituation aufmerksam. Sie fordern unter anderem mehr Lehrstühle für die internistische Rheumatologie. Gegenwärtig gibt es bundesweit nur sechs rheumatologische Lehrstühle (Berlin Charité, Erlangen, Freiburg, Gießen, Hannover, Lübeck). Entsprechend gering ist auch die Zahl der Weiterbildungsstellen.  Abhilfe könnten auch die neuen Bedarfspläne schaffen. Einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt zufolge sind künftig Unterquoten für Subspezialisierungen innerhalb der Bedarfsplanung angedacht. Gegenwärtig werden internistische Rheumatologen in einer gemeinsamen Arztgruppe mit anderen Fachinternisten beplant, wodurch eine bedarfsgerechte Feinsteuerung nicht möglich ist.  Neben den internistischen Rheumatologen und den Kinderrheumatologen können auch Orthopäden und Unfallchirurgen eine Zusatzweiterbildung Rheumatologie erwerben. Im Vordergrund ihrer Tätigkeit steht die Beratung und Durchführung der operativen Therapie, die physikalische Therapie (Krankengymnastik und Ergotherapie), die Injektionsbehandlung und die medikamentöse und interventionelle Schmerztherapie sowie die orthopädietechnische Versorgung.  Autorin: Dr. Elisabeth Leonhard | Rebmann Research

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13.04.17

Masterplan 2020 verabschiedet

Nach langen Verzögerungen wurde am 31.3.2017 "Masterplan Medizinstudium 2020" beschlossen. Ziel ist die Modernisierung des Medizinstudiums und damit auch die künftige Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Insgesamt umfasst der Masterplan ein umfangreiches Maßnahmen-Paket mit über Punkten (zum Beschlusstext vgl. www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/4_Pressemitteilungen/2017/2017_1/170331_Mas...).

Wichtige Änderungen betreffen:

◾Verbesserung des Praxisbezugs während des Studiums: Ausrichtung der Lehre an der Vermittlung arztbezogener Fähigkeiten (z.B. besondere Berücksichtigung des Arzt-Patienten-Gesprächs)
◾Stärkung der Allgemeinmedizin (Studierende verbringen während des Praktischen Jahrs ein Quartal in der ambulanten Versorgung; Vermittlung allgemeinmedizinischer Inhalte möglichst ab dem ersten Semester sowie über das gesamte Studium hinweg
◾Betonung kommunikativer und sozialer Fähigkeiten (Auswahl der Bewerber richtet sich stärker an sozialen und kommunikativen Kompetenzen sowie der besonderen Motivation für das Medizinstudium)
◾Option für die einzelnen Bundesländer der Einführung einer Landarztquote (Länder können bis zu 10% der Medizinstudienplätze vorab an Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach Abschluss der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin für bis zu zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten bzw. durch Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen tätig zu sein)
◾Veränderungen bei der Studienstruktur und den Ausbildungsinhalten (bessere Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten während der Ausbildung (Umgang mit wissenschaftlichen Konzepten und Methoden)
◾Einrichtung einer Expertenkommission (Aufgaben: Untersuchung der Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen auf die Studienplatzsituation und die Kosten, Erarbeitung eines Vorschlags zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte)

Kommentar:

Die Reform könnte einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung im ländlichen Raum und insgesamt zur Verbesserung der Versorgung leisten. Offen ist jedoch die Frage der Finanzierung. Schätzungsweise rund 300 Mio. Euro werden jedes Jahr für die Umsetzung der Reform anfallen. Die Ermittlung der genauen Kosten ist Aufgabe der Expertenkommission, der für diese Aufgabe eine Frist von 12 Monaten zugestanden wird. Indessen hat der Streit über die Finanzierung bereits begonnen. Während die Gesundheitsminister das Kultus- und Wissenschaftsressort in die Pflicht nehmen möchten, ist die Kultusministerkonferenz nicht zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel durch die Länder bereit. Stattdessen schlagen sie zur Finanzierung spezielle Zuschläge auf die Fallpauschalen vor.

Quelle:

www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/maerz/masterplan-medizinstudium-20...
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04.04.17

Masterplan 2020 verabschiedet  Nach langen Verzögerungen wurde am 31.3.2017 Masterplan Medizinstudium 2020 beschlossen. Ziel ist die Modernisierung des Medizinstudiums und damit auch die künftige Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Insgesamt umfasst der Masterplan ein umfangreiches Maßnahmen-Paket mit über Punkten (zum Beschlusstext vgl. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/4_Pressemitteilungen/2017/2017_1/170331_Masterplan_Beschlusstext.pdf).  Wichtige Änderungen betreffen:  ◾Verbesserung des Praxisbezugs während des Studiums: Ausrichtung der Lehre an der Vermittlung arztbezogener Fähigkeiten (z.B. besondere Berücksichtigung des Arzt-Patienten-Gesprächs) 
◾Stärkung der Allgemeinmedizin (Studierende verbringen während des Praktischen Jahrs ein Quartal in der ambulanten Versorgung; Vermittlung allgemeinmedizinischer Inhalte möglichst ab dem ersten Semester sowie über das gesamte Studium hinweg
◾Betonung kommunikativer und sozialer Fähigkeiten (Auswahl der Bewerber richtet sich stärker an sozialen und kommunikativen Kompetenzen sowie der besonderen Motivation für das Medizinstudium) 
◾Option für die einzelnen Bundesländer der Einführung einer Landarztquote (Länder können bis zu 10% der Medizinstudienplätze vorab an Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach Abschluss der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin für bis zu zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten bzw. durch Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen tätig zu sein)
◾Veränderungen bei der Studienstruktur und den Ausbildungsinhalten (bessere Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten während der Ausbildung (Umgang mit wissenschaftlichen Konzepten und Methoden)
◾Einrichtung einer Expertenkommission (Aufgaben: Untersuchung der Auswirkungen der getroffenen Maßnahmen auf die Studienplatzsituation und die Kosten, Erarbeitung eines Vorschlags zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte)  Kommentar:  Die Reform könnte einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung im ländlichen Raum und insgesamt zur Verbesserung der Versorgung leisten. Offen ist jedoch die Frage der Finanzierung. Schätzungsweise rund 300 Mio. Euro werden jedes Jahr für die Umsetzung der Reform anfallen. Die Ermittlung der genauen Kosten ist Aufgabe der Expertenkommission, der für diese Aufgabe eine Frist von 12 Monaten zugestanden wird. Indessen hat der Streit über die Finanzierung bereits begonnen. Während die Gesundheitsminister das Kultus- und Wissenschaftsressort in die Pflicht nehmen möchten, ist die Kultusministerkonferenz nicht zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel durch die Länder bereit. Stattdessen schlagen sie zur Finanzierung spezielle Zuschläge auf die Fallpauschalen vor.  Quelle:  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/maerz/masterplan-medizinstudium-2020.html

Laboraufträge werden digitalisiert

Ab dem 1.7.2017 können die Vertragsärzte ihre Laboraufträge auch digital ausstellen und übermitteln. Dies geht aus einer Vereinbarung über digitale Vordrucke zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband hervor. Gegenwärtig gibt es die Laboraufträge nach Muster 10 und 10 A lediglich in Printform. Künftig ist im Gegensatz zur Blankoformularbedruckung jedoch kein Drucker mehr nötig. Laut KBV zählen die beiden Vordrucke zu den häufigsten, von den Vertragsärzten genutzten Formularen. Jährlich werden laut KBV rund 94 Millionen dieser Vordrucke ausgestellt. Die Neuregelung wurde gemeinsam mit den Bestimmungen zum radiologischen Telekonsil als Anlage zum Bundesmantelvertrag aufgenommen. Eine Ergänzung um weitere Vordrucke ist geplant. Mit dem digitalen Überweisungsschein (Muster 6) steht bereits ab April 2017 ein digitales Formular zur Verfügung, das jedoch ausschließlich für die Beauftragung eines radiologischen Telekonsils verwendet werden darf.

Als Voraussetzung für die Nutzung der digitalen Formulare müssen Vertragsärzte über einen elektronischen Heilberufeausweis verfügen. Dieser erlaubt eine qualifizierte elektronische Signatur. Ferner muss die von der Praxis eingesetzte Software von der KBV zertifiziert sowie an ein sicheres Übertragungsnetz angeschlossen sein.

Quelle: www.kbv.de

Unser Kommentar:
Die Digitalisierung der Formulare ist zu begrüßen, da sie zum Abbau der bürokratischen Belastung der Praxen beiträgt. Im Jahr 2016 haben die Niedergelassenen ganze 52 Mio. Stunden allein für bürokratische Tätigkeiten im Zusammenhang mit Vorgaben der Selbstverwaltung auf Bundesebene aufgebracht. Dieser administrative Aufwand geht jedoch direkt zu Lasten der wertvollen Zeit mit dem Patienten. Hinzu kommt die abschreckende Wirkung auf den ärztlichen Nachwuchs in Bezug auf eine eigene Niederlassung.
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27.03.17

Laboraufträge werden digitalisiert 
Ab dem 1.7.2017 können die Vertragsärzte ihre Laboraufträge auch digital ausstellen und übermitteln. Dies geht aus einer Vereinbarung über digitale Vordrucke zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband hervor. Gegenwärtig gibt es die Laboraufträge nach Muster 10 und 10 A lediglich in Printform. Künftig ist im Gegensatz zur Blankoformularbedruckung jedoch kein Drucker mehr nötig. Laut KBV zählen die beiden Vordrucke zu den häufigsten, von den Vertragsärzten genutzten Formularen. Jährlich werden laut KBV rund 94 Millionen dieser Vordrucke ausgestellt. Die Neuregelung wurde gemeinsam mit den Bestimmungen zum radiologischen Telekonsil als Anlage zum Bundesmantelvertrag aufgenommen. Eine Ergänzung um weitere Vordrucke ist geplant. Mit dem digitalen Überweisungsschein (Muster 6) steht bereits ab April 2017 ein digitales Formular zur Verfügung, das jedoch ausschließlich für die Beauftragung eines radiologischen Telekonsils verwendet werden darf.  Als Voraussetzung für die Nutzung der digitalen Formulare müssen Vertragsärzte über einen elektronischen Heilberufeausweis verfügen. Dieser erlaubt eine qualifizierte elektronische Signatur. Ferner muss die von der Praxis eingesetzte Software von der KBV zertifiziert sowie an ein sicheres Übertragungsnetz angeschlossen sein.  Quelle: www.kbv.de  Unser Kommentar:
Die Digitalisierung der Formulare ist zu begrüßen, da sie zum Abbau der bürokratischen Belastung der Praxen beiträgt. Im Jahr 2016 haben die Niedergelassenen ganze 52 Mio. Stunden allein für bürokratische Tätigkeiten im Zusammenhang mit Vorgaben der Selbstverwaltung auf Bundesebene aufgebracht. Dieser administrative Aufwand geht jedoch direkt zu Lasten der wertvollen Zeit mit dem Patienten. Hinzu kommt die abschreckende Wirkung auf den ärztlichen Nachwuchs in Bezug auf eine eigene Niederlassung.

HeilberufePlus gratuliert Europa zum 60. Jahrestag der römischen Verträge!

Vor sechzig Jahren wurde in Rom der Grundstein für Europa in seiner heutigen Form gelegt – Auftakt zur längsten Friedensperiode in der europäischen Geschichte. Mit den Römischen Verträgen wurde ein gemeinsamer Markt geschaffen, in dem Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital frei zirkulieren können – Voraussetzung für Wohlstand und Stabilität für alle europäischen Bürgerinnen und Bürger.

An diesem Jahrestag blickt Europa mit Stolz zurück und voller Hoffnung in die Zukunft. In 60 Jahren ist eine Union gewachsen, die Wert auf friedliche Zusammenarbeit, Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Solidarität zwischen den europäischen Nationen und Völkern legt. Nun ist es an uns, die gemeinsame und bessere Zukunft Europas zu gestalten.
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17.03.17

HeilberufePlus gratuliert Europa zum 60. Jahrestag der römischen Verträge!  Vor sechzig Jahren wurde in Rom der Grundstein für Europa in seiner heutigen Form gelegt – Auftakt zur längsten Friedensperiode in der europäischen Geschichte. Mit den Römischen Verträgen wurde ein gemeinsamer Markt geschaffen, in dem Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital frei zirkulieren können – Voraussetzung für Wohlstand und Stabilität für alle europäischen Bürgerinnen und Bürger.  An diesem Jahrestag blickt Europa mit Stolz zurück und voller Hoffnung in die Zukunft. In 60 Jahren ist eine Union gewachsen, die Wert auf friedliche Zusammenarbeit, Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Solidarität zwischen den europäischen Nationen und Völkern legt. Nun ist es an uns, die gemeinsame und bessere Zukunft Europas zu gestalten.

Neuer Zuschlag für Kindernephrologie

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich im Bewertungsausschuss auf eine neue Pauschale für die Kindernephrologie verständigt. Diese dürfen Kinder- und Jugendärzte für die nephrologische Betreuung ihrer Patienten bereits ab kommendem April abrechnen. Ziel ist ein Ausgleich des hohen Aufwands bei der Versorgung nierenkranker Kinder. Zu diesem Zweck wird der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) um die neue Gebührenordnungsposition (GOP 04563) ergänzt. Die Pauschale wird als Zuschlag zur Versichertenpauschale (04000) einmal im Behandlungsfall gewährt und ist mit 950 Punkten (100,04 Euro) bewertet.
Die Vergütung erfolgt extrabudgetär außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (ohne Mengenbegrenzung sowie zu einem festen Preis).
Voraussetzung für die Abrechnung ist ein Versorgungsauftrag nach § 3 Abs. 3 e) der Anlage 9.1, Bundesmantelvertrag-Ärzte (Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patienten).

Quelle: www.kbv.de

Unser Kommentar:
Die neue GOP darf ebenso wie die GOP 04560 und 04561 nur von Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin mit der Zusatzweiterbildung Kinder-Nephrologie und/oder Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin, die über eine Genehmigung zur Durchführung von Blutreinigungsverfahren gemäß § 135 Abs. 2 SGB V verfügen, berechnet werden. Derart spezialisierte Fachärzte sind in der ambulanten Praxis relativ selten anzutreffen. Grund ist, dass bei der Behandlung nierenkranker Kinder meist ein spezialisiertes stationäres Umfeld notwendig ist, das eine weitere Spezialbetreuung (z.B. durch Kinderurologen, Kinderradiologen, Kinderkardiologen, Kinderchirurgen, Kinderpsychologen, Diätassistentinnen und Sozialarbeiter) ermöglicht.Eine Übersicht über die Kindernephrologen in Deutschland findet sich auf der Webseite der GPN (Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie)
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16.03.17

Neuer Zuschlag für Kindernephrologie 
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich im Bewertungsausschuss auf eine neue Pauschale für die Kindernephrologie verständigt. Diese dürfen Kinder- und Jugendärzte für die nephrologische Betreuung ihrer Patienten bereits ab kommendem April abrechnen. Ziel ist ein Ausgleich des hohen Aufwands bei der Versorgung nierenkranker Kinder. Zu diesem Zweck wird der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) um die neue Gebührenordnungsposition (GOP 04563) ergänzt. Die Pauschale wird als Zuschlag zur Versichertenpauschale (04000) einmal im Behandlungsfall gewährt und ist mit 950 Punkten (100,04 Euro) bewertet.
Die Vergütung erfolgt extrabudgetär außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (ohne Mengenbegrenzung sowie zu einem festen Preis).
Voraussetzung für die Abrechnung ist ein Versorgungsauftrag nach § 3 Abs. 3 e) der Anlage 9.1, Bundesmantelvertrag-Ärzte (Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patienten).  Quelle: www.kbv.de  Unser Kommentar:
Die neue GOP darf ebenso wie die GOP 04560 und 04561 nur von Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin mit der Zusatzweiterbildung Kinder-Nephrologie und/oder Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin, die über eine Genehmigung zur Durchführung von Blutreinigungsverfahren gemäß § 135 Abs. 2 SGB V verfügen, berechnet werden. Derart spezialisierte Fachärzte sind in der ambulanten Praxis relativ selten anzutreffen. Grund ist, dass bei der Behandlung nierenkranker Kinder meist ein spezialisiertes stationäres Umfeld notwendig ist, das eine weitere Spezialbetreuung (z.B. durch Kinderurologen, Kinderradiologen, Kinderkardiologen, Kinderchirurgen, Kinderpsychologen, Diätassistentinnen und Sozialarbeiter) ermöglicht.Eine Übersicht über die Kindernephrologen in Deutschland findet sich auf der Webseite der GPN (Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie)

Immer mehr Ärzte befürworten Videosprechstunde

Ärzte, Zahnärzte und psychologische Psychotherapeuten stehen Videosprechstunden immer offener gegenüber. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Stiftung Gesundheit im Rahmen der Studienreihe "Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit" hervor: Fast die Hälfte (47%) der im Jahr 2016 befragten Ärzte, Zahnärzte und psychologischen Psychotherapeuten kann sich vorstellen, die Videosprechstunde künftig zur Kommunikation mit ihren Patienten einzusetzen. Gegenüber dem Jahr 2015 bedeutet dies einen Anstieg um 8,3%.
Umgekehrt sank der Anteil der Gegner der Videosprechstunde von 61,3 auf 53%.
Die Gruppe der Befürworter der Videosprechstunde wurde zusätzlich nach den Patientengruppen gefragt, die sich aus ihrer Sicht besonders gut für diese Kommunikationsform eignen. Hierbei ergab sich folgende Reihenfolge:
Patienten mit eingeschränkter Mobilität (81,6%),
Patienten mit einem weiten Anfahrtsweg zur Praxis (72,3%) und
Chronisch Kranke (52,8%).

Quelle: www.stiftung-gesundheit.de

Unser Kommentar:
Mit Blick auf die zunehmenden Versorgungsprobleme in ländlichen Gebieten sowie der Notwendigkeit eines möglichst effizienten und effektiven Ressourceneinsatzes führt an der Videosprechstunde künftig kein Weg vorbei. Im internationalen Vergleich hat Deutschland diesbezüglich jedoch großen Nachholbedarf. Die Gründe liegen unter anderem im sogenannten Fernbehandlungsverbot. Dieses dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass die im Rahmen des E-Health-Gesetzes einzuführende Videosprechstunde streng reglementiert ist. Die neue Leistung wird ab dem 1.4.2017 im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abgebildet und vergütet. Neben einer Mengenbeschränkung sowie Limitierung auf sechs Indikationen ist sie nur für bestimmte Facharztgruppen gestattet. Darüber hinaus gilt es, bestimmte Voraussetzungen zu beachten sowie technische Voraussetzungen zu erfüllen. Zu den Details vgl. www.kbv.de/html/1150_27150.php.
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07.03.17

Immer mehr Ärzte befürworten Videosprechstunde 
Ärzte, Zahnärzte und psychologische Psychotherapeuten stehen Videosprechstunden immer offener gegenüber. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Stiftung Gesundheit im Rahmen der Studienreihe Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit hervor: Fast die Hälfte (47%) der im Jahr 2016 befragten Ärzte, Zahnärzte und psychologischen Psychotherapeuten kann sich vorstellen, die Videosprechstunde künftig zur Kommunikation mit ihren Patienten einzusetzen. Gegenüber dem Jahr 2015 bedeutet dies einen Anstieg um 8,3%. 
Umgekehrt sank der Anteil der Gegner der Videosprechstunde von 61,3 auf 53%.
Die Gruppe der Befürworter der Videosprechstunde wurde zusätzlich nach den Patientengruppen gefragt, die sich aus ihrer Sicht besonders gut für diese Kommunikationsform eignen. Hierbei ergab sich folgende Reihenfolge: 
Patienten mit eingeschränkter Mobilität (81,6%),
Patienten mit einem weiten Anfahrtsweg zur Praxis (72,3%) und
Chronisch Kranke (52,8%).  Quelle: www.stiftung-gesundheit.de  Unser Kommentar:
Mit Blick auf die zunehmenden Versorgungsprobleme in ländlichen Gebieten sowie der Notwendigkeit eines möglichst effizienten und effektiven Ressourceneinsatzes führt an der Videosprechstunde künftig kein Weg vorbei. Im internationalen Vergleich hat Deutschland diesbezüglich jedoch großen Nachholbedarf. Die Gründe liegen unter anderem im sogenannten Fernbehandlungsverbot. Dieses dürfte auch dafür verantwortlich sein, dass die im Rahmen des E-Health-Gesetzes einzuführende Videosprechstunde streng reglementiert ist. Die neue Leistung wird ab dem 1.4.2017 im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abgebildet und vergütet. Neben einer Mengenbeschränkung sowie Limitierung auf sechs Indikationen ist sie nur für bestimmte Facharztgruppen gestattet. Darüber hinaus gilt es, bestimmte Voraussetzungen zu beachten sowie technische Voraussetzungen zu erfüllen. Zu den Details vgl.  http://www.kbv.de/html/1150_27150.php.

Lebenserwartung steigt weiter

Eine aktuelle Studie des Imperial College London geht davon aus, dass Neugeborene, die im Jahr 2030 zur Welt kommen, eine Lebenserwartung von über 90 Jahren haben werden. Dies gilt allerdings nur für die Industrienationen. Die Studie, die auf einer Analyse von Daten aus 35 Industrienationen beruht, kommt zu folgenden weiteren Ergebnissen: Mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 85% steigt die Lebenserwartung von Männern bis zum Jahr 2030 weiter an. Frauen können mit einer Wahrscheinlichkeit von 65% rechnen.
Der gegenwärtige Unterschied zwischen Männern und Frauen hinsichtlich der Lebenserwartung wird sich weiter nivellieren. Gegenwärtig liegen die Ursachen für die Differenz insbesondere in den meist ungesünderen Verhaltensweisen der Männer (z.B. Rauchen) und den häufigeren tödlichen Verletzungen.
Auch 2030 wird es regionale Unterschiede geben. Die höchste Lebenserwartung werden Frauen in Südkorea mit 90,8 Jahren haben, gefolgt von Frankreich (88,6 Jahre) und Japan (88,4 Jahre). Auch bei den Männern liegt Südkorea mit 84,1 Jahren an erster Stelle. Ähnlich hoch ist die Lebenserwartung der Männer in Australien und der Schweiz (jeweils 84,0 Jahre). In Deutschland liegt die Lebenserwartung bei den Männern gegenwärtig bei rund 78 und bei den Frauen bei rund 83 Jahren. Bis 2030 erwarten die Studienautoren einen Anstieg auf fast 82 bzw. 86 Jahre. Die USA schneiden relativ schlecht ab. Hier wird bei den Frauen eine Erhöhung von 81,2 (Jahr 2010) auf 83,3 im Jahr 2030 und bei den Männern von 76,5 auf 79,5 erwartet. Die Autoren führen dies neben der sozialen Ungleichheit darauf zurück, dass die USA als einziges OECD-Land nicht über ein allgemeines (gesetzliches oder staatliches) Versorgungssystem zur Absicherung im Krankheitsfall verfügen.

Quelle: www.thelancet.com

Unser Kommentar:
Die Prognosen machen deutlich, dass in Deutschland angepasste medizinische und pflegerische Versorgungskonzepte notwendig werden. Die Studienautoren schlagen ferner vor, das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben und für einen flexibleren Übergang von der Arbeit in die Rente zu sorgen. Dank des steigenden Lebensstandards, der Weiterentwicklung der Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie der verbesserten Aufklärungs- und Präventionsstrategien kommt es jedoch zumindest zu einer teilweisen Kompensation des Überalterungseffekts. So hat eine Studie über die Einflussfaktoren der Gesundheitsausgaben des Gesundheitsökonoms Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth, ergeben, dass nicht die demografische Entwicklung an sich, sondern vielmehr die letzten Monate der Behandlung todkranker Menschen als größter "Kostentreiber" im deutschen Gesundheitswesen zu sehen sind. Dies wird auch durch das Gesundheitsempfinden der älteren Menschen bestätigt. Dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (2016b) zufolge hat die funktionale Gesundheit bei den über 65-Jährigen zwischen 2008 und 2014 zugenommen. Selbst 39,2% der Personen mit fünf und mehr Erkrankungen berichteten noch von einer guten funktionalen Gesundheit.
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28.02.17

Lebenserwartung steigt weiter 
Eine aktuelle Studie des Imperial College London geht davon aus, dass Neugeborene, die im Jahr 2030 zur Welt kommen, eine Lebenserwartung von über 90 Jahren haben werden. Dies gilt allerdings nur für die Industrienationen. Die Studie, die auf einer Analyse von Daten aus 35 Industrienationen beruht, kommt zu folgenden weiteren Ergebnissen: Mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 85% steigt die Lebenserwartung von Männern bis zum Jahr 2030 weiter an. Frauen können mit einer Wahrscheinlichkeit von 65% rechnen.
Der gegenwärtige Unterschied zwischen Männern und Frauen hinsichtlich der Lebenserwartung wird sich weiter nivellieren. Gegenwärtig liegen die Ursachen für die Differenz insbesondere in den meist ungesünderen Verhaltensweisen der Männer (z.B. Rauchen) und den häufigeren tödlichen Verletzungen.
Auch 2030 wird es regionale Unterschiede geben. Die höchste Lebenserwartung werden Frauen in Südkorea mit 90,8 Jahren haben, gefolgt von Frankreich (88,6 Jahre) und Japan (88,4 Jahre). Auch bei den Männern liegt Südkorea mit 84,1 Jahren an erster Stelle. Ähnlich hoch ist die Lebenserwartung der Männer in Australien und der Schweiz (jeweils 84,0 Jahre). In Deutschland liegt die Lebenserwartung bei den Männern gegenwärtig bei rund 78 und bei den Frauen bei rund 83 Jahren. Bis 2030 erwarten die Studienautoren einen Anstieg auf fast 82 bzw. 86 Jahre. Die USA schneiden relativ schlecht ab. Hier wird bei den Frauen eine Erhöhung von 81,2 (Jahr 2010) auf 83,3 im Jahr 2030 und bei den Männern von 76,5 auf 79,5 erwartet. Die Autoren führen dies neben der sozialen Ungleichheit darauf zurück, dass die USA als einziges OECD-Land nicht über ein allgemeines (gesetzliches oder staatliches) Versorgungssystem zur Absicherung im Krankheitsfall verfügen.  Quelle: www.thelancet.com  Unser Kommentar:
Die Prognosen machen deutlich, dass in Deutschland angepasste medizinische und pflegerische Versorgungskonzepte notwendig werden. Die Studienautoren schlagen ferner vor, das Renteneintrittsalter nach hinten zu verschieben und für einen flexibleren Übergang von der Arbeit in die Rente zu sorgen. Dank des steigenden Lebensstandards, der Weiterentwicklung der Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten sowie der verbesserten Aufklärungs- und Präventionsstrategien kommt es jedoch zumindest zu einer teilweisen Kompensation des Überalterungseffekts. So hat eine Studie über die Einflussfaktoren der Gesundheitsausgaben des Gesundheitsökonoms Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth, ergeben, dass nicht die demografische Entwicklung an sich, sondern vielmehr die letzten Monate der Behandlung todkranker Menschen als größter Kostentreiber im deutschen Gesundheitswesen zu sehen sind. Dies wird auch durch das Gesundheitsempfinden der älteren Menschen bestätigt. Dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (2016b) zufolge hat die funktionale Gesundheit bei den über 65-Jährigen zwischen 2008 und 2014 zugenommen. Selbst 39,2% der Personen mit fünf und mehr Erkrankungen berichteten noch von einer guten funktionalen Gesundheit.

Mit der richtigen Online-Terminservice-Plattform punkten!

Deutschen Online-Terminservice-Plattformen steht Konkurrenz aus Frankreich ins Haus. Das Pariser Startup "Doctolib" hat in Deutschland ehrgeizige Expansionsziele. Das Unternehmen, das seit 2016 auch in Berlin vertreten ist, plant - im Anschluss an eine erfolgreiche Investmentrunde - nun den bundesweiten Rollout seines Online-Arzttermin-Vermittlungsservices. In Frankreich arbeiten bereits 300 Beschäftigte für das Unternehmen, welches dort rund 17.000 Ärzte und 435 Institutionen bedient und einen Traffic von monatlich rund 6 Mio. Patienten auf seiner Website verzeichnet. Dabei können die Nutzer Arztpraxen in ihrer Nähe nach Fachbezeichnung und Postleitzahl suchen. Sofern die Praxen oder andere Gesundheitsanbieter, wie z.B. Krankenhäuser, die Doctolib als Software-as-a-Service erworben haben, steht ein Online-Tool zur Terminvereinbarung zur Verfügung. Die Kosten für den Service belaufen sich auf 129 Euro (inkl. MwSt) pro Monat.

Quelle: www.doctolib.de

Unser Kommentar:
Doctolib hat ehrgeizige Pläne und möchte an die Spitze des deutschen Marktes rücken. Später ist eine Ausweitung auf andere europäische Länder geplant. Bundesweit werden Doctolib zufolge rund 2 Mrd. Arzttermine pro Jahr vereinbart. Doch auch die Konkurrenz entwickelt sich weiter. So steht den Medizinern beispielsweise auf der Bewertungsplattform Jameda nicht nur ein Online-Termin-Service zur Verfügung, sondern seit Kurzem auch die Möglichkeit einer Videosprechstunde (vgl. News vom 11.01.2017). Daneben gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Anbietern wie z.B. Arzttermine24, Arztbuchen24, Doxter oder termed.de.

Die Vorteile des Online-Reservierungssystems liegen auf der Hand: Praxispersonal und Patienten ersparen sich Zeit. Den Patienten bleiben lästige Warteschleifen erspart und Termine können auch außerhalb der regulären Sprechzeiten rund um die Uhr sowie an den Wochenenden gebucht werden. Online-Terminsysteme dienen darüber hinaus einer verbesserten Praxisauslastung sowie der Neugewinnung von Patienten. Verschiedene Studien zeigen, dass Patienten diesem digitalen Service sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.

Da die einzelnen Terminsysteme zum Teil sehr unterschiedliche Funktionalitäten bereitstellen (z.B. hinsichtlich der Schnittstelle zum Praxisverwaltungssystem, Recall-Funktionen, Blockieren von Patienten, die unentschuldigt nicht zum Termin erscheinen etc.) und sich auch hinsichtlich der Preise zum Teil stark unterscheiden, sollten sich Ärzte im Vorfeld genau darüber informieren, welcher Anbieter am besten zu ihrer Praxis passt.
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22.02.17

Mit der richtigen Online-Terminservice-Plattform punkten! 
Deutschen Online-Terminservice-Plattformen steht Konkurrenz aus Frankreich ins Haus. Das Pariser Startup Doctolib hat in Deutschland ehrgeizige Expansionsziele. Das Unternehmen, das seit 2016 auch in Berlin vertreten ist, plant - im Anschluss an eine erfolgreiche Investmentrunde - nun den bundesweiten Rollout seines Online-Arzttermin-Vermittlungsservices. In Frankreich arbeiten bereits 300 Beschäftigte für das Unternehmen, welches dort rund 17.000 Ärzte und 435 Institutionen bedient und einen Traffic von monatlich rund 6 Mio. Patienten auf seiner Website verzeichnet. Dabei können die Nutzer Arztpraxen in ihrer Nähe nach Fachbezeichnung und Postleitzahl suchen. Sofern die Praxen oder andere Gesundheitsanbieter, wie z.B. Krankenhäuser, die Doctolib als Software-as-a-Service erworben haben, steht ein Online-Tool zur Terminvereinbarung zur Verfügung. Die Kosten für den Service belaufen sich auf 129 Euro (inkl. MwSt) pro Monat.  Quelle: www.doctolib.de  Unser Kommentar:
Doctolib hat ehrgeizige Pläne und möchte an die Spitze des deutschen Marktes rücken. Später ist eine Ausweitung auf andere europäische Länder geplant. Bundesweit werden Doctolib zufolge rund 2 Mrd. Arzttermine pro Jahr vereinbart. Doch auch die Konkurrenz entwickelt sich weiter. So steht den Medizinern beispielsweise auf der Bewertungsplattform Jameda nicht nur ein Online-Termin-Service zur Verfügung, sondern seit Kurzem auch die Möglichkeit einer Videosprechstunde (vgl. News vom 11.01.2017). Daneben gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Anbietern wie z.B. Arzttermine24, Arztbuchen24, Doxter oder termed.de.  Die Vorteile des Online-Reservierungssystems liegen auf der Hand: Praxispersonal und Patienten ersparen sich Zeit. Den Patienten bleiben lästige Warteschleifen erspart und Termine können auch außerhalb der regulären Sprechzeiten rund um die Uhr sowie an den Wochenenden gebucht werden. Online-Terminsysteme dienen darüber hinaus einer verbesserten Praxisauslastung sowie der Neugewinnung von Patienten. Verschiedene Studien zeigen, dass Patienten diesem digitalen Service sehr aufgeschlossen gegenüberstehen.  Da die einzelnen Terminsysteme zum Teil sehr unterschiedliche Funktionalitäten bereitstellen (z.B. hinsichtlich der Schnittstelle zum Praxisverwaltungssystem, Recall-Funktionen, Blockieren von Patienten, die unentschuldigt nicht zum Termin erscheinen etc.) und sich auch hinsichtlich der Preise zum Teil stark unterscheiden, sollten sich Ärzte im Vorfeld genau darüber informieren, welcher Anbieter am besten zu ihrer Praxis passt.

jameda übernimmt Videosprechstundenanbieter

Einer aktuellen Pressemitteilung zufolge hat das Arztbewertungsportal jameda zum 1.1.2017 die Patientus GmbH (www.patientus.de), einen Anbieter von Online-Videosprechstunden (vgl. News vom 17.10.2014), übernommen. Mit dem neuen digitalen Service erweitert die Plattform ihr Angebot, das bislang neben der Arztbewertung auch das Buchen von Online-Arztterminen beinhaltet. Das Angebot soll im Laufe des Jahres sukzessive auf der Website von jameda integriert werden. Dabei ist auch eine Weiterentwicklung des Services geplant.

Für die Videosprechstunde sind lediglich ein aktueller Internetbrowser und eine Kamera erforderlich. Eine Softwareinstallation ist weder für die Ärzte noch für die Patienten notwendig. Laut Unternehmen ist die Datensicherheit gewährleistet.

Monatlich nutzen mehr als 5,5 Mio. Patienten das Portal für die Arztsuche. Zahlen über die Nutzung der Online-Terminvermittlung wurden nicht veröffentlicht.

Quelle: jameda, Pressemitteilung vom 10.01.2017

Unser Kommentar:
Mit dem neuen Angebot setzt das Bewertungsportal auf den Digitalisierungstrend, der im deutschen Gesundheitswesen endlich - wenn auch zunächst noch zögerlich - an Fahrt gewinnt. Ab Juli 2017 werden dem E-Health-Gesetz zufolge Online-Videosprechstunden in den Regelleistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. Dies kann als Zeichen einer weiteren Lockerung der Regelungen zur Fernbehandlung und weiteren telemedizinischen Angeboten gewertet werden. Langfristig ist davon auszugehen, dass auch in Deutschland kein Weg am ?Gesundheitswesen 4.0? vorbeiführen wird. Diesen Schluss lassen auch erste Modelle zur virtuellen Sprechstunde zu, die teils von privater Seite, teils jedoch auch von den gesetzlichen Krankenkassen selbst ausgehen.
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24.01.17

jameda übernimmt Videosprechstundenanbieter 
Einer aktuellen Pressemitteilung zufolge hat das Arztbewertungsportal jameda zum 1.1.2017 die Patientus GmbH (www.patientus.de), einen Anbieter von Online-Videosprechstunden (vgl. News vom 17.10.2014), übernommen. Mit dem neuen digitalen Service erweitert die Plattform ihr Angebot, das bislang neben der Arztbewertung auch das Buchen von Online-Arztterminen beinhaltet. Das Angebot soll im Laufe des Jahres sukzessive auf der Website von jameda integriert werden. Dabei ist auch eine Weiterentwicklung des Services geplant.  Für die Videosprechstunde sind lediglich ein aktueller Internetbrowser und eine Kamera erforderlich. Eine Softwareinstallation ist weder für die Ärzte noch für die Patienten notwendig. Laut Unternehmen ist die Datensicherheit gewährleistet.  Monatlich nutzen mehr als 5,5 Mio. Patienten das Portal für die Arztsuche. Zahlen über die Nutzung der Online-Terminvermittlung wurden nicht veröffentlicht.  Quelle: jameda, Pressemitteilung vom 10.01.2017  Unser Kommentar:
Mit dem neuen Angebot setzt das Bewertungsportal auf den Digitalisierungstrend, der im deutschen Gesundheitswesen endlich - wenn auch zunächst noch zögerlich - an Fahrt gewinnt. Ab Juli 2017 werden dem E-Health-Gesetz zufolge Online-Videosprechstunden in den Regelleistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. Dies kann als Zeichen einer weiteren Lockerung der Regelungen zur Fernbehandlung und weiteren telemedizinischen Angeboten gewertet werden. Langfristig ist davon auszugehen, dass auch in Deutschland kein Weg am ?Gesundheitswesen 4.0? vorbeiführen wird. Diesen Schluss lassen auch erste Modelle zur virtuellen Sprechstunde zu, die teils von privater Seite, teils jedoch auch von den gesetzlichen Krankenkassen selbst ausgehen.

Cannabis auf Rezept

Der Bundestag hat gestern die Freigabe für die Verordnung von Cannabis zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erteilt. Dabei gelten folgende Regeln: Berechtigt ist lediglich eine kleine Gruppe von Schwerkranken, die unter einer schweren, chronischen Erkrankung leiden.
Voraussetzung ist ferner, dass alternative Therapien (zum Teil) nicht ansprechen.
Cannabis darf grundsätzlich nur über die Apotheken bezogen werden. Der Eigenanbau bleibt verboten. Begründet wird dies unter anderem durch schwankende Wirkstoffmengen in den selbsthergestellten Joints.
Die Neuregelung gilt ab März 2017. Ab dann ist auch der Start einer Begleitstudie vorgesehen, die die Wirkung der Therapie untersuchen soll. Zu diesem Zweck melden die Ärzte Daten zur Diagnose, Therapie, Dosis und eventuellen Nebenwirkungen anonymisiert an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Teilnahme ist für die Pateinten freiwillig.

Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

Unser Kommentar:
Cannabis kommt insbesondere gegen Übelkeit, spastische Schmerzen und zur Appetitsteigerung bei Krebs-, Aids-, Rheuma- und MS-Patienten zum Einsatz. Die Studienlage hinsichtlich des Nutzens seiner Anwendung ist jedoch bislang noch unbefriedigend. Die Forderung nach einer Cannabis-Freigabe steht bereits seit langem im Raum. Mit dem Beschluss stellt der Gesetzgeber nun sicher, dass sich der Eigenanbau künftig nicht weiter ausbreitet. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte im April einem MS-Patienten den Selbstanbau gestattet, da er keine ausreichenden finanziellen Mittel für den legalen Bezug aus der Apotheke aufbringen konnte. Bis dato verfügen bundesweit zwei Patienten über eine Eigenanbaugenehmigung durch das BfArM.

Bislang mussten chronisch Kranke für den legalen Erwerb von Cannabis bei der Bundesopiumstelle am BfArM eine Ausnahmeerlaubnis beantragen. Gegenwärtig gibt es bundeweit 1.020 Patienten, die auf diesem Weg eine Bezugsberechtigung haben. Die Kosten, die sich meist auf mehrere Hundert Euro pro Monat belaufen, werden bislang nur in Ausnahmefällen von den Kassen erstattet. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sieht die Neuregelung ferner als weiteren "Schritt zur Verbesserung der Palliativversorgung". Das Gesetz wurde auch von der Opposition begrüßt. Positiv ist aus ärztlicher Sicht hervorzuheben, dass - entgegen der früheren Pläne - die Beweislast für die Notwendigkeit einer Cannabis-Therapie nun doch nicht bei den verordnenden Ärzten liegt. Stattdessen müssen die Krankenkassen gegebenenfalls darlegen, aus welchen Gründen die Therapie für den Patienten nicht in Frage kommt. Versicherte, die Leistungen im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung erhalten, profitieren von einem auf nur drei Tage verkürzten Genehmigungsverfahren. Für die anderen Versicherten gilt eine Genehmigungsfrist von drei beziehungsweise fünf Wochen. Statt des bisherigen Bezugs aus dem Ausland ist nun vorgesehen, dass das BfArM als staatliche "Cannabisagentur" den Anbau in Deutschland ausschreibt. Dabei obliegt der Institution auch die Koordination und Kontrolle des Vertriebs.
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24.01.17

Cannabis auf Rezept 
Der Bundestag hat gestern die Freigabe für die Verordnung von Cannabis zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erteilt. Dabei gelten folgende Regeln: Berechtigt ist lediglich eine kleine Gruppe von Schwerkranken, die unter einer schweren, chronischen Erkrankung leiden. 
Voraussetzung ist ferner, dass alternative Therapien (zum Teil) nicht ansprechen.
Cannabis darf grundsätzlich nur über die Apotheken bezogen werden. Der Eigenanbau bleibt verboten. Begründet wird dies unter anderem durch schwankende Wirkstoffmengen in den selbsthergestellten Joints.
Die Neuregelung gilt ab März 2017. Ab dann ist auch der Start einer Begleitstudie vorgesehen, die die Wirkung der Therapie untersuchen soll. Zu diesem Zweck melden die Ärzte Daten zur Diagnose, Therapie, Dosis und eventuellen Nebenwirkungen anonymisiert an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Teilnahme ist für die Pateinten freiwillig.  Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de  Unser Kommentar:
Cannabis kommt insbesondere gegen Übelkeit, spastische Schmerzen und zur Appetitsteigerung bei Krebs-, Aids-, Rheuma- und MS-Patienten zum Einsatz. Die Studienlage hinsichtlich des Nutzens seiner Anwendung ist jedoch bislang noch unbefriedigend. Die Forderung nach einer Cannabis-Freigabe steht bereits seit langem im Raum. Mit dem Beschluss stellt der Gesetzgeber nun sicher, dass sich der Eigenanbau künftig nicht weiter ausbreitet. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte im April einem MS-Patienten den Selbstanbau gestattet, da er keine ausreichenden finanziellen Mittel für den legalen Bezug aus der Apotheke aufbringen konnte. Bis dato verfügen bundesweit zwei Patienten über eine Eigenanbaugenehmigung durch das BfArM.  Bislang mussten chronisch Kranke für den legalen Erwerb von Cannabis bei der Bundesopiumstelle am BfArM eine Ausnahmeerlaubnis beantragen. Gegenwärtig gibt es bundeweit 1.020 Patienten, die auf diesem Weg eine Bezugsberechtigung haben. Die Kosten, die sich meist auf mehrere Hundert Euro pro Monat belaufen, werden bislang nur in Ausnahmefällen von den Kassen erstattet. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sieht die Neuregelung ferner als weiteren Schritt zur Verbesserung der Palliativversorgung. Das Gesetz wurde auch von der Opposition begrüßt. Positiv ist aus ärztlicher Sicht hervorzuheben, dass - entgegen der früheren Pläne - die Beweislast für die Notwendigkeit einer Cannabis-Therapie nun doch nicht bei den verordnenden Ärzten liegt. Stattdessen müssen die Krankenkassen gegebenenfalls darlegen, aus welchen Gründen die Therapie für den Patienten nicht in Frage kommt. Versicherte, die Leistungen im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung erhalten, profitieren von einem auf nur drei Tage verkürzten Genehmigungsverfahren. Für die anderen Versicherten gilt eine Genehmigungsfrist von drei beziehungsweise fünf Wochen. Statt des bisherigen Bezugs aus dem Ausland ist nun vorgesehen, dass das BfArM als staatliche Cannabisagentur den Anbau in Deutschland ausschreibt. Dabei obliegt der Institution auch die Koordination und Kontrolle des Vertriebs.

Pneumologen warnen vor COPD-Epidemie

Die Zahl der Raucher in Deutschland nimmt langsam ab. Trotzdem waren die Lungenärzte vor massiv steigenden Fallzahlen in Zusammenhang mit der COPD. Anlass zu dieser pessimistischen Prognose gab eine im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlichte aktuelle Studie aus Kanada. Deren Ergebnisse lassen sich den Wissenschaftlern zufolge auch auf andere Industrienationen mit vergleichbarer Entwicklung und damit auch auf Deutschland übertragen: Zwischen 2010 und 2030 wird sich die Anzahl der auf stationäre Versorgung angewiesenen COPD-Fälle um über 150% erhöhen.
Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe 75+ Jahre, für die ein Anstieg um 220% prognostiziert wird, weil mit zunehmendem Alter die Lungenfunktion abnimmt.
(Ehemalige) Raucher oder Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung haben ein erheblich erhöhtes Risiko, an COPD zu erkranken. So leidet einer weiteren Studie zufolge schätzungsweise rund jeder siebte ehemalige Raucher unter einer noch nicht diagnostizierten Atemwegsverengung.
Die Pneumologen weisen darauf hin, dass (ehemalige) Raucher regelmäßig ihre Lungenfunktion vom Arzt überprüfen lassen sollten. Zwar ist COPD nicht heilbar, lässt sich jedoch in einem frühen Stadium noch relativ gut behandeln. Bereits heute ist COPD weltweit die dritthäufigste Todesursache (nach ischämischer Herzerkrankung und Schlaganfall). Dabei ist sie - bei Betrachtung der zehn häufigsten tödlichen Erkrankungen - die einzige, deren Häufigkeit konstant zunimmt.

Quelle: www.lungenaerzte-im-netz.de

Unser Kommentar:
Bei der COPD handelt es sich um einen Sammelbegriff für eine Gruppe von chronischen, meist fortschreitenden Atemwegs- und Lungenerkrankungen, die zu einer chronischen Bronchitis führen und mit einem Lungenemphysem einhergehen können. Grund für die Zunahme bei der COPD ist neben dem Tabakkonsum die demografische Entwicklung. Somit sollten die politischen Akteure die bei CODP bestehenden Defizite im Hinblick auf vorbeugende Maßnahmen und einen frühen Therapiebeginn möglichst schnell beseitigen. Darüber hinaus sind Maßnahmen sinnvoll, die insbesondere junge Menschen vom Rauchen abhalten. Rauchen ist auch eine der wichtigsten Ursachen für Lungenkrebs. So ließ sich bei Frauen erst in den letzten Jahren ein deutlicher Mortalitätsanstieg beobachten. Grund ist, dass sich das Rauchen bei Frauen wesentlich später verbreitete als bei Männern. Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht davon aus, dass Lungenkrebs bei Frauen mittlerweile den Brustkrebs als häufigste Todesursache abgelöst hat.
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10.01.17

Pneumologen warnen vor COPD-Epidemie 
Die Zahl der Raucher in Deutschland nimmt langsam ab. Trotzdem waren die Lungenärzte vor massiv steigenden Fallzahlen in Zusammenhang mit der COPD. Anlass zu dieser pessimistischen Prognose gab eine im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlichte aktuelle Studie aus Kanada. Deren Ergebnisse lassen sich den Wissenschaftlern zufolge auch auf andere Industrienationen mit vergleichbarer Entwicklung und damit auch auf Deutschland übertragen: Zwischen 2010 und 2030 wird sich die Anzahl der auf stationäre Versorgung angewiesenen COPD-Fälle um über 150% erhöhen. 
Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe 75+ Jahre, für die ein Anstieg um 220% prognostiziert wird, weil mit zunehmendem Alter die Lungenfunktion abnimmt. 
(Ehemalige) Raucher oder Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung haben ein erheblich erhöhtes Risiko, an COPD zu erkranken. So leidet einer weiteren Studie zufolge schätzungsweise rund jeder siebte ehemalige Raucher unter einer noch nicht diagnostizierten Atemwegsverengung.
Die Pneumologen weisen darauf hin, dass (ehemalige) Raucher regelmäßig ihre Lungenfunktion vom Arzt überprüfen lassen sollten. Zwar ist COPD nicht heilbar, lässt sich jedoch in einem frühen Stadium noch relativ gut behandeln. Bereits heute ist COPD weltweit die dritthäufigste Todesursache (nach ischämischer Herzerkrankung und Schlaganfall). Dabei ist sie - bei Betrachtung der zehn häufigsten tödlichen Erkrankungen - die einzige, deren Häufigkeit konstant zunimmt.  Quelle: www.lungenaerzte-im-netz.de  Unser Kommentar:
Bei der COPD handelt es sich um einen Sammelbegriff für eine Gruppe von chronischen, meist fortschreitenden Atemwegs- und Lungenerkrankungen, die zu einer chronischen Bronchitis führen und mit einem Lungenemphysem einhergehen können. Grund für die Zunahme bei der COPD ist neben dem Tabakkonsum die demografische Entwicklung. Somit sollten die politischen Akteure die bei CODP bestehenden Defizite im Hinblick auf vorbeugende Maßnahmen und einen frühen Therapiebeginn möglichst schnell beseitigen. Darüber hinaus sind Maßnahmen sinnvoll, die insbesondere junge Menschen vom Rauchen abhalten. Rauchen ist auch eine der wichtigsten Ursachen für Lungenkrebs. So ließ sich bei Frauen erst in den letzten Jahren ein deutlicher Mortalitätsanstieg beobachten. Grund ist, dass sich das Rauchen bei Frauen wesentlich später verbreitete als bei Männern. Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht davon aus, dass Lungenkrebs bei Frauen mittlerweile den Brustkrebs als häufigste Todesursache abgelöst hat.

Herzlichen Glückwunsch!

HeilberufePlus gratuliert Herrn Björn Ness ganz herzlich zur Übernahme der urologischen Praxis Willenberg am 05.01.2017 in Lünen- Brambauer.

Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitungszeit bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
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02.01.17

Herzlichen Glückwunsch!  HeilberufePlus gratuliert Herrn Björn Ness ganz herzlich zur Übernahme der urologischen Praxis Willenberg am 05.01.2017 in Lünen- Brambauer.  Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitungszeit bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.  Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Herzlichen Glückwunsch!

HeilberufePlus gratuliert Herrn Wasseh ganz herzlich zur Übernahme der augenärztlichen Praxis Dr. Rotsch am 02.01.2017 in Hamm.

Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitungszeit bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.
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02.01.17

Herzlichen Glückwunsch!  HeilberufePlus gratuliert Herrn Wasseh ganz herzlich zur Übernahme der augenärztlichen Praxis Dr. Rotsch am 02.01.2017 in Hamm.  Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitungszeit bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.  Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Herzlichen Glückwunsch!

HeilberufePlus gratuliert Frau Dr. Müge Karacicek ganz herzlich zur Übernahme der allgemeinmedizinischen Praxis Dr. Schneberger am 02.01.2017 in Lünen -Brambauer.

Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitungszeit bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.

Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

www.praxis-karacicek.de
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02.01.17

Herzlichen Glückwunsch!  HeilberufePlus gratuliert Frau Dr. Müge Karacicek ganz herzlich zur Übernahme der allgemeinmedizinischen Praxis Dr. Schneberger  am 02.01.2017 in Lünen -Brambauer.  Für die tolle und spannende gemeinsame Vorbereitungszeit bedanken wir uns im Namen des gesamten Teams.  Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.  www.praxis-karacicek.de

Zum Jahreswechsel wünschen wir allen HeilberufePlus Kunden, Mandanten, Partnern, Freunden und Mitarbeitern ein frohes, erfolgreiches, herausforderndes aber auch positiv aufregendes neues Jahr.

Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und freuen uns auf ein neues dynamisches Jahr 2017!
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01.01.17

Zum Jahreswechsel wünschen wir allen HeilberufePlus Kunden, Mandanten, Partnern, Freunden und  Mitarbeitern ein frohes, erfolgreiches, herausforderndes aber auch positiv aufregendes neues Jahr.  Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und freuen uns auf ein neues dynamisches Jahr 2017!

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23.12.16

Mitgliederschwund bei der PKV

Den vorläufigen Zahlen des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zufolge haben die privaten Krankenversicherungen in den vergangenen fünf Jahren rund 189.000 Vollversicherte verloren. Während die PKV im Jahr 2012 noch fast neun Millionen Versicherte zählte, sank diese Zahl im Jahr 2015 auf rund 8,8 Mio. Im Gegenzug verzeichneten die gesetzlichen Krankenkassen einen Mitgliederzuwachs um rund 1,8 Mio. auf 54,2 Mio. Ein Grund liegt darin, dass seit 2012 jedes Jahr mehr Privatversicherte einen Wechsel in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) vorgenommen haben als umgekehrt. Zwischen 2012 und 2015 wechselten mehr als 609.000 Versicherte von der PKV in die GKV, während nur knapp 520.000 Versicherte in die PKV wechselten.

Im vergangenen Jahr verlor die PKV gegenüber dem Vorjahr 47.000 Mitglieder im Bereich der Vollversicherung. Anders war die Entwicklung bei den Zusatzversicherungen. Hier konnte die PKV ein Plus von 414.000 auf insgesamt 24,8 Mio. Verträge verzeichnen. Die Versicherungsleistungen stiegen 2015 um 4,1% auf rund 25,8 Mrd. Euro (hiervon Krankenversicherung: 24,9 Mrd. und Pflegeversicherung: 30 Mrd. Euro), während sich die Beitragseinnahmen um 1,4% auf 36,8 Mrd. Euro erhöhten.

Quelle: www.pkv.de

Unser Kommentar:
Der Trend bezüglich der sinkenden Zahlen bei den PKV-Vollversicherten wird sowohl von der GKV als auch von der Partei der Linken dahingehend interpretiert, dass das System der PKV insbesondere aufgrund der hohen Beitragsbelastung der Versicherten (was insbesondere bei den Rentnern ein großes Problem darstellt) und des sinkenden Preis-Leistungsverhältnisses überholt ist. Die PKV hingegen führt die Entwicklung auf die leicht sinkenden Zahlen bei den Selbstständigen und steigenden Zahlen bei den Angestellten zurück. Hinzu kommt ein Mitgliederverlust aufgrund der kontinuierlichen Anhebung der Versicherungspflichtgrenze.
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16.12.16

Mitgliederschwund bei der PKV 
Den vorläufigen Zahlen des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) zufolge haben die privaten Krankenversicherungen in den vergangenen fünf Jahren rund 189.000 Vollversicherte verloren. Während die PKV im Jahr 2012 noch fast neun Millionen Versicherte zählte, sank diese Zahl im Jahr 2015 auf rund 8,8 Mio. Im Gegenzug verzeichneten die gesetzlichen Krankenkassen einen Mitgliederzuwachs um rund 1,8 Mio. auf 54,2 Mio. Ein Grund liegt darin, dass seit 2012 jedes Jahr mehr Privatversicherte einen Wechsel in die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) vorgenommen haben als umgekehrt. Zwischen 2012 und 2015 wechselten mehr als 609.000 Versicherte von der PKV in die GKV, während nur knapp 520.000 Versicherte in die PKV wechselten.  Im vergangenen Jahr verlor die PKV gegenüber dem Vorjahr 47.000 Mitglieder im Bereich der Vollversicherung. Anders war die Entwicklung bei den Zusatzversicherungen. Hier konnte die PKV ein Plus von 414.000 auf insgesamt 24,8 Mio. Verträge verzeichnen. Die Versicherungsleistungen stiegen 2015 um 4,1% auf rund 25,8 Mrd. Euro (hiervon Krankenversicherung: 24,9 Mrd. und Pflegeversicherung: 30 Mrd. Euro), während sich die Beitragseinnahmen um 1,4% auf 36,8 Mrd. Euro erhöhten.  Quelle: www.pkv.de  Unser Kommentar:
Der Trend bezüglich der sinkenden Zahlen bei den PKV-Vollversicherten wird sowohl von der GKV als auch von der Partei der Linken dahingehend interpretiert, dass das System der PKV insbesondere aufgrund der hohen Beitragsbelastung der Versicherten (was insbesondere bei den Rentnern ein großes Problem darstellt) und des sinkenden Preis-Leistungsverhältnisses überholt ist. Die PKV hingegen führt die Entwicklung auf die leicht sinkenden Zahlen bei den Selbstständigen und steigenden Zahlen bei den Angestellten zurück. Hinzu kommt ein Mitgliederverlust aufgrund der kontinuierlichen Anhebung der Versicherungspflichtgrenze.

Vorerst kein Verbot von Amalgam als Füllungsmaterial

Bereits Anfang des Jahres wurde von der Europäischen Kommission das Minamata-Gesetzgebungspaket mit dem Entwurf einer Quecksilberverordnung vorgelegt. Ziel ist es, die Nutzung der Gefahrenquelle Quecksilber weltweit einzudämmen. Im Verordnungsentwurf wurde auch das in der Zahnmedizin vielfach verwendete Füllungsmaterial Amalgam aufgegriffen, das ebenfalls Quecksilber enthält.

Der Verordnungsentwurf hatte ab 2019 den Einsatz von Dentalamalgam europaweit nur noch in Kapseln vorgesehen. Daneben sollten alle zahnmedizinischen Einrichtungen in den Ländern der Europäischen Union mit einem sogenannten Amalgamabscheider (zur Sammlung der Amalgampartikel) ausgestattet werden.

Die Abgeordneten des Umweltausschuss des EU-Parlamentes (ENVI) haben sich insgesamt für ein Verbot von Quecksilber in der Zahnmedizin eingesetzt und gingen mit dieser Forderung über die Vorgaben der Minamata-Konvention hinaus. Nun haben sich die Kommission, das EU-Parlament und die Mitgliedsländer auf einen Kompromiss geeinigt. Ein Verbot von Amalgam als Füllungsmaterial gibt es zunächst nicht, der Einsatz von Kapseln für Dentalamalgam und Amalgamabscheidern für Praxen wurde jedoch beschlossen. Zudem soll Amalgam ab dem 1.7.2018 bei Kindern, Schwangeren oder stillenden Frauen nur noch in Ausnahmefällen genutzt werden.

Quellen: www.bmub.bund.de
www.bvl.bund.de
www.eu-koordination.de
www.eur-lex.europa.eu
www.ec.europa.eu

Unser Kommentar:
Seit Jahren wird eine kontroverse Diskussion bezüglich der Gefahren von Amalgam als Füllungsmaterial geführt. Zu beachten sind jedoch neben den vermuteten Gesundheitsrisiken für Patienten vor allem auch die Risiken bei der Verarbeitung und Entsorgung von Amalgamfüllungen. Wesentlich häufiger als Amalgam werden in Deutschland bereits heute andere Füllungsmaterialien wie Komposite, Keramik und Gold eingesetzt.

Die Auswirkungen der Verordnung für den Zahnarzt in Deutschland sind gering, da die Praxen hierzulande bereits mit den geforderten Amalgamabscheidern ausgerüstet sind.
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13.12.16

Vorerst kein Verbot von Amalgam als Füllungsmaterial 
Bereits Anfang des Jahres wurde von der Europäischen Kommission das Minamata-Gesetzgebungspaket mit dem Entwurf einer Quecksilberverordnung vorgelegt. Ziel ist es, die Nutzung der Gefahrenquelle Quecksilber weltweit einzudämmen. Im Verordnungsentwurf wurde auch das in der Zahnmedizin vielfach verwendete Füllungsmaterial Amalgam aufgegriffen, das ebenfalls Quecksilber enthält.  Der Verordnungsentwurf hatte ab 2019 den Einsatz von Dentalamalgam europaweit nur noch in Kapseln vorgesehen. Daneben sollten alle zahnmedizinischen Einrichtungen in den Ländern der Europäischen Union mit einem sogenannten Amalgamabscheider (zur Sammlung der Amalgampartikel) ausgestattet werden.  Die Abgeordneten des Umweltausschuss des EU-Parlamentes (ENVI) haben sich insgesamt für ein Verbot von Quecksilber in der Zahnmedizin eingesetzt und gingen mit dieser Forderung über die Vorgaben der Minamata-Konvention hinaus. Nun haben sich die Kommission, das EU-Parlament und die Mitgliedsländer auf einen Kompromiss geeinigt. Ein Verbot von Amalgam als Füllungsmaterial gibt es zunächst nicht, der Einsatz von Kapseln für Dentalamalgam und Amalgamabscheidern für Praxen wurde jedoch beschlossen. Zudem soll Amalgam ab dem 1.7.2018 bei Kindern, Schwangeren oder stillenden Frauen nur noch in Ausnahmefällen genutzt werden.  Quellen: www.bmub.bund.de
www.bvl.bund.de
www.eu-koordination.de
www.eur-lex.europa.eu
www.ec.europa.eu  Unser Kommentar:
Seit Jahren wird eine kontroverse Diskussion bezüglich der Gefahren von Amalgam als Füllungsmaterial geführt. Zu beachten sind jedoch neben den vermuteten Gesundheitsrisiken für Patienten vor allem auch die Risiken bei der Verarbeitung und Entsorgung von Amalgamfüllungen. Wesentlich häufiger als Amalgam werden in Deutschland bereits heute andere Füllungsmaterialien wie Komposite, Keramik und Gold eingesetzt.  Die Auswirkungen der Verordnung für den Zahnarzt in Deutschland sind gering, da die Praxen hierzulande bereits mit den geforderten Amalgamabscheidern ausgerüstet sind.

Videorezepte werden wahrscheinlich nächstes Jahr ermöglicht

Während der Bundestag noch Anfang November das Aus für die britischen Dr. Ed-Rezepte beschlossen hatte, haben sich Krankenkassen und Ärzte jetzt über die technischen Voraussetzungen für Behandlungen von Ärzten per Video verständigt. Ab Mitte 2017 sollen gemäß E-Health Rezept für noch festzulegende Behandlungen Video-Sprechstunden gegen Honorar ermöglicht werden und auch Rezepte sollen ausgestellt werden dürfen. Details und genaue Regelungen müssen jedoch auch hier noch festgelegt werden. Kassen und Ärzte argumentieren dahingehend, dass sich das Verbot der Fernbehandlung auf die "ausschließliche" Fernbehandlung beziehe und nicht auf ein grundsätzliches Verbot. Beispielsweise könne die Videosprechstunde zur Kontrolle des Behandlungsverlaufs oder zur Beratung bei Medikationsänderungen eingesetzt werden, und darf damit den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Zudem ist eine schriftliche Einwilligung der Patienten erforderlich und die Vertraulichkeit des Videogesprächs muss gewährleistet sein.

Quelle: www.apotheke-adhoc.de

Unser Kommentar:
Auch Dr. Ed geht einen Umweg, indem deren Rezepte bei ausländischen Versandhändlern abgegeben werden können - damit wird das Verbot ausgehebelt, denn über 20% der Kunden von Dr. Ed sind bereits aus Deutschland.
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11.12.16

Videorezepte werden wahrscheinlich nächstes Jahr ermöglicht 
Während der Bundestag noch Anfang November das Aus für die britischen Dr. Ed-Rezepte beschlossen hatte, haben sich Krankenkassen und Ärzte jetzt über die technischen Voraussetzungen für Behandlungen von Ärzten per Video verständigt. Ab Mitte 2017 sollen gemäß E-Health Rezept für noch festzulegende Behandlungen Video-Sprechstunden gegen Honorar ermöglicht werden und auch Rezepte sollen ausgestellt werden dürfen. Details und genaue Regelungen müssen jedoch auch hier noch festgelegt werden. Kassen und Ärzte argumentieren dahingehend, dass sich das Verbot der Fernbehandlung auf die ausschließliche Fernbehandlung beziehe und nicht auf ein grundsätzliches Verbot. Beispielsweise könne die Videosprechstunde zur Kontrolle des Behandlungsverlaufs oder zur Beratung bei Medikationsänderungen eingesetzt werden, und darf damit den persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Zudem ist eine schriftliche Einwilligung der Patienten erforderlich und die Vertraulichkeit des Videogesprächs muss gewährleistet sein.  Quelle: www.apotheke-adhoc.de  Unser Kommentar:
Auch Dr. Ed geht einen Umweg, indem deren Rezepte bei ausländischen Versandhändlern abgegeben werden können - damit wird das Verbot ausgehebelt, denn über 20% der Kunden von Dr. Ed sind bereits aus Deutschland.

HzV in Thüringen: ernüchternde Ergebnisse

Eine aktuelle Studie über die Effekte des seit 2011 bestehenden Programms zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) der AOK Plus in Thüringen kommt zu einem eher ernüchternden Schluss. Im Rahmen der Untersuchung verglichen die Autoren anhand einer Gruppe von über 40.000 HzV-Teilnehmern die Effekte bezüglich der Versorgungskosten, Versorgungskoordination und Pharmakotherapie mit jenen der Regelversorgung. Dabei kamen sie zu folgenden Ergebnissen: Bei den direkten Gesamtkosten zeigten sich kaum Unterschiede zwischen der Interventions- und Kontrollgruppe. Die HzV führte zwar zu Kostensteigerungen bei der haus- und fachärztlichen Versorgung, konnte dies jedoch durch niedrigere Arzneimittelausgaben ausgleichen. Trotzdem lag die Zahl der Arzneimittelverordnungen pro Patient in der HzV leicht über der Regelversorgung.
Die HzV war mit einem deutlichen Anstieg der Hausarztkontakte (+47,4%) verbunden.
Die HzV führte zu einem leichten Anstieg der Krankenhausfälle (+ 4,3%).
Auch bei den Facharztkonsultationen (+4,1%), den Hausbesuchen (+ 5,0%) und der Teilnahme an Disease-Management-Programmen (+ 17,7%) lag die HzV vor der Regelversorgung.
Insgesamt kamen die Autoren zu dem Schluss, dass die HzV nur wenige positive Effekte mit sich bringt und nicht zu den erwarteten Kosteneinsparungen bei der Versorgung führt. Hervorzuheben ist jedoch die intensivere, besser koordinierte Gesundheitsversorgung bei älteren, chronisch kranken und multimorbiden Patienten.

Quelle: www.aerzteblatt.de

Unser Kommentar:
Die Studie steht im Widerspruch zu den positiven Ergebnissen, mit denen beispielsweise das HzV-Programm der AOK Baden-Württemberg aufwarten kann. Möglicherweise hängt dies damit zusammen, dass keine Langzeitauswertung erfolgte. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausbreitung des HzV-Modells in Deutschland sind jedoch genauere Untersuchungen der damit verbundenen Auswirkungen hinsichtlich Versorgungsqualität und Kosten im Vergleich zur Regelversorgung wichtig. Mittlerweile nehmen rund 3,7 Mio. Patienten in ganz Deutschland an entsprechenden Hausarztprogrammen teil. Ziel ist es, bei einer Verbesserung der Qualität der Versorgung gleichzeitig die Kosten zu senken.
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01.12.16

HzV in Thüringen: ernüchternde Ergebnisse 
Eine aktuelle Studie über die Effekte des seit 2011 bestehenden Programms zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) der AOK Plus in Thüringen kommt zu einem eher ernüchternden Schluss. Im Rahmen der Untersuchung verglichen die Autoren anhand einer Gruppe von über 40.000 HzV-Teilnehmern die Effekte bezüglich der Versorgungskosten, Versorgungskoordination und Pharmakotherapie mit jenen der Regelversorgung. Dabei kamen sie zu folgenden Ergebnissen:  Bei den direkten Gesamtkosten zeigten sich kaum Unterschiede zwischen der Interventions- und Kontrollgruppe. Die HzV führte zwar zu Kostensteigerungen bei der haus- und fachärztlichen Versorgung, konnte dies jedoch durch niedrigere Arzneimittelausgaben ausgleichen. Trotzdem lag die Zahl der Arzneimittelverordnungen pro Patient in der HzV leicht über der Regelversorgung. 
Die HzV war mit einem deutlichen Anstieg der Hausarztkontakte (+47,4%) verbunden.
Die HzV führte zu einem leichten Anstieg der Krankenhausfälle (+ 4,3%).
Auch bei den Facharztkonsultationen (+4,1%), den Hausbesuchen (+ 5,0%) und der Teilnahme an Disease-Management-Programmen (+ 17,7%) lag die HzV vor der Regelversorgung. 
Insgesamt kamen die Autoren zu dem Schluss, dass die HzV nur wenige positive Effekte mit sich bringt und nicht zu den erwarteten Kosteneinsparungen bei der Versorgung führt. Hervorzuheben ist jedoch die intensivere, besser koordinierte Gesundheitsversorgung bei älteren, chronisch kranken und multimorbiden Patienten.  Quelle: https://www.aerzteblatt.de  Unser Kommentar:
Die Studie steht im Widerspruch zu den positiven Ergebnissen, mit denen beispielsweise das HzV-Programm der AOK Baden-Württemberg aufwarten kann. Möglicherweise hängt dies damit zusammen, dass keine Langzeitauswertung erfolgte. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausbreitung des HzV-Modells in Deutschland sind jedoch genauere Untersuchungen der damit verbundenen Auswirkungen hinsichtlich Versorgungsqualität und Kosten im Vergleich zur Regelversorgung wichtig. Mittlerweile nehmen rund 3,7 Mio. Patienten in ganz Deutschland an entsprechenden Hausarztprogrammen teil. Ziel ist es, bei einer Verbesserung der Qualität der Versorgung gleichzeitig die Kosten zu senken.

NRW erhält Fördermittel aus dem Innovationsfonds

Für das Projekt "TELnet@NRW" erhält Nordrhein-Westfalen die nächsten drei Jahre insgesamt 20 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds. Das Projekt thematisiert den Aufbau telemedizinischer Netzwerke für die Intensivmedizin und Infektiologie von 19 Krankenhäusern (u.a. Universitätskliniken Münster und Aachen) und zwei Ärztenetzen (ambulante Praxen mit insgesamt ca. 130 Ärzten). Kernstück des Projekts ist eine Telematik-Plattform, welche im Anschluss modular erweitert und auch von anderen Fachgebieten und Anwendern genutzt werden soll. Insgesamt sollen rund 50.000 Patienten von einer telemedizinischen Behandlung profitieren.

Per Videokonferenz sollen Ärzte verschiedener Krankenhäuser und Arztpraxen gemeinsam diskutieren können, welche Therapie für den jeweiligen Patienten am besten geeignet ist. Die telemedizinische Vernetzung soll auch kleineren Krankenhäusern den Zugang zu Spezialwissen großer Kliniken ermöglichen und somit eine flächendeckende Verbesserung der Behandlungsqualität erreichen.

Die Fördermittel werden insbesondere für Investitionen in die Ausstattung der Plattform zur Verfügung gestellt. Unabhängig von TELnet@NRW fördert das Land Projekte der Telemedizin und Telematik mit insgesamt 50 Millionen Euro im Zeitraum 2007 bis 2020.

Quelle: www.land.nrw

Unser Kommentar:
In Deutschland werden jährlich zwei Millionen Menschen auf Intensivstationen behandelt. Hiervon erkranken 11% an einer Sepsis (Blutvergiftung). Die durchschnittliche Sterblichkeitsrate bei einer Sepsis liegt bei rund 40%. Internationale Studien zeigen jedoch eine deutliche Reduktion der Sterblichkeitsrate bei optimaler Behandlung. Erste Ergebnisse des vom Land NRW geförderten und mehrfach ausgezeichneten Projekts "Telematik in der Intensivmedizin (TIM)", eine telemedizinische Kooperation von Unikliniken und Krankenhäuser im ländlichen Raum, gehen in dieselbe Richtung. Hier wurden bereits 500 Patienten mit einer Blutvergiftung via telemedizinische Kooperation behandelt. Aussagen von Prof. Gernot Marx - Direktor der Klinik für operative Intensivmedizin am Uniklinikum Aachen, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin und Ansprechpartner des Projekts - zufolge, konnte die Sterblichkeitsrate um mehr als 25% gesenkt werden. "Diese Verbesserung des Überlebens durch Telemedizin ist einzigartig. Weltweit konnte, trotz jahrzehntelanger intensiver Forschung, mit keiner anderen Therapiemaßnahme eine auch nur annähernd vergleichbare Reduktion der Sterblichkeit der Sepsis erreicht werden". TELnet@NRW soll nun auf TIM aufbauen.
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28.11.16

NRW erhält Fördermittel aus dem Innovationsfonds 
Für das Projekt TELnet@NRW erhält Nordrhein-Westfalen die nächsten drei Jahre insgesamt 20 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds. Das Projekt thematisiert den Aufbau telemedizinischer Netzwerke für die Intensivmedizin und Infektiologie von 19 Krankenhäusern (u.a. Universitätskliniken Münster und Aachen) und zwei Ärztenetzen (ambulante Praxen mit insgesamt ca. 130 Ärzten). Kernstück des Projekts ist eine Telematik-Plattform, welche im Anschluss modular erweitert und auch von anderen Fachgebieten und Anwendern genutzt werden soll. Insgesamt sollen rund 50.000 Patienten von einer telemedizinischen Behandlung profitieren.  Per Videokonferenz sollen Ärzte verschiedener Krankenhäuser und Arztpraxen gemeinsam diskutieren können, welche Therapie für den jeweiligen Patienten am besten geeignet ist. Die telemedizinische Vernetzung soll auch kleineren Krankenhäusern den Zugang zu Spezialwissen großer Kliniken ermöglichen und somit eine flächendeckende Verbesserung der Behandlungsqualität erreichen.  Die Fördermittel werden insbesondere für Investitionen in die Ausstattung der Plattform zur Verfügung gestellt. Unabhängig von TELnet@NRW fördert das Land Projekte der Telemedizin und Telematik mit insgesamt 50 Millionen Euro im Zeitraum 2007 bis 2020.  Quelle: www.land.nrw  Unser Kommentar:
In Deutschland werden jährlich zwei Millionen Menschen auf Intensivstationen behandelt. Hiervon erkranken 11% an einer Sepsis (Blutvergiftung). Die durchschnittliche Sterblichkeitsrate bei einer Sepsis liegt bei rund 40%. Internationale Studien zeigen jedoch eine deutliche Reduktion der Sterblichkeitsrate bei optimaler Behandlung. Erste Ergebnisse des vom Land NRW geförderten und mehrfach ausgezeichneten Projekts Telematik in der Intensivmedizin (TIM), eine telemedizinische Kooperation von Unikliniken und Krankenhäuser im ländlichen Raum, gehen in dieselbe Richtung. Hier wurden bereits 500 Patienten mit einer Blutvergiftung via telemedizinische Kooperation behandelt. Aussagen von Prof. Gernot Marx - Direktor der Klinik für operative Intensivmedizin am Uniklinikum Aachen, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin und Ansprechpartner des Projekts - zufolge, konnte die Sterblichkeitsrate um mehr als 25% gesenkt werden. Diese Verbesserung des Überlebens durch Telemedizin ist einzigartig. Weltweit konnte, trotz jahrzehntelanger intensiver Forschung, mit keiner anderen Therapiemaßnahme eine auch nur annähernd vergleichbare Reduktion der Sterblichkeit der Sepsis erreicht werden. TELnet@NRW soll nun auf TIM aufbauen.

Endlich Start der Online-Test der eGK

Nach wiederholten Verzögerungen hat endlich die Pilotphase für das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) begonnen. In der Testregion Nordwest, die Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz umfasst, gingen einer Pressemitteilung zufolge zunächst 23 Praxen von Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten sowie ein Krankenhaus an den Start. Die erste Testphase soll in der Testregion insgesamt 500 Praxen und 5 Krankenhäuser umfassen. Das VSDM ist der erste Baustein der geplanten Anwendungen im Rahmen der neuen Telematikinfrastruktur. Es ermöglicht den Praxen und Kliniken eine Onlineüberprüfung der Aktualität der auf der eGK gespeicherten Versichertenstammdaten einschließlich der Gültigkeit des Versichertenschutzes. Die Verwaltung und Aktualisierung der Stammdaten erfolgt dabei automatisch. Ergeben sich Änderungen bei den von den Kassen eingetragenen Daten eines Versicherten, erfolgt beim nächsten Praxisbesuch des betreffenden Patienten eine automatische Aktualisierung.

Mithilfe dieses ersten Tests des automatischen Online-Abgleichs der Versichertenstammdaten soll zunächst geprüft werden, ob die Telematikinfrastruktur eine ausreichende Stabilität aufweist. Daneben erfolgt eine wissenschaftliche Evaluation der Praxistauglichkeit der Prozesse. Berücksichtigt wird dabei die Funktionsfähigkeit und Kompatibilität aller von der gematik zugelassenen Geräte und Dienste sowie der technischen Prozesse beim Einlesen der eGK. Auch die Schulung der Ärzte, Zahnärzte und des Praxispersonals fließt in die Bewertung mit ein.

Nach Abschluss und Auswertung der ersten Pilotphase ist eine Ausweitung auf weitere 500 Praxen und Krankenhäuser in der Testregion Südost (Sachsen und Bayern) geplant. Erst dann soll der bundesweite Roll-out erfolgen, der einen schrittweisen Anschluss aller Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Krankenhäuser vorsieht.

Die gegenwärtig genutzten Netze "Sicheres Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK)" sowie das Netz der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sind in den Pilotpraxen während der Testphase weiterhin vollumfänglich nutzbar. Auch künftig sollen alle Bestandsnetze nach entsprechender Bestätigung der gematik weiterhin zur Verfügung stehen.

Quelle: www.strategyand.pwc.com

Unser Kommentar:
Neben dem VSDM soll die Telematikinfrastruktur künftig auch die elektronische Übermittlung von Arztbriefen, Patientenakten sowie Informationen zur Arzneimittelsicherheit erlauben. Der Zeithorizont sieht bis zum Jahr 2018 den Anschluss von 217.000 Praxen, 21.000 Apotheken, 2.000 Krankenhäuser und 2,3 Mio. Vertreter der Gesundheitsfachberufe vor. Der Roll-out der Pilotphase kam buchstäblich in letzter Minute. Das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene E-Health-Gesetz sieht bei Verzögerungen bei der Umsetzung der Telematikinfrastruktur empfindliche Sanktionen für Fristverletzungen vor.

Das Bundesministerium für Gesundheit hatte der gematik noch eine Schonfrist bis Ende 2016 eingeräumt. Die im E-Health-Gesetz vorgesehenen Sanktionen hätten eine Absenkung des Haushaltsvolumens von GKV-Spitzenverband und KBV ab dem Jahr 2017 auf das Niveau des Jahres 2014, abzüglich einem Prozent vorgesehen.
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25.11.16

Endlich Start der Online-Test der eGK 
Nach wiederholten Verzögerungen hat endlich die Pilotphase für das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) begonnen. In der Testregion Nordwest, die Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz umfasst, gingen einer Pressemitteilung zufolge zunächst 23 Praxen von Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten sowie ein Krankenhaus an den Start. Die erste Testphase soll in der Testregion insgesamt 500 Praxen und 5 Krankenhäuser umfassen.  Das VSDM ist der erste Baustein der geplanten Anwendungen im Rahmen der neuen Telematikinfrastruktur. Es ermöglicht den Praxen und Kliniken eine Onlineüberprüfung der Aktualität der auf der eGK gespeicherten Versichertenstammdaten einschließlich der Gültigkeit des Versichertenschutzes. Die Verwaltung und Aktualisierung der Stammdaten erfolgt dabei automatisch. Ergeben sich Änderungen bei den von den Kassen eingetragenen Daten eines Versicherten, erfolgt beim nächsten Praxisbesuch des betreffenden Patienten eine automatische Aktualisierung.  Mithilfe dieses ersten Tests des automatischen Online-Abgleichs der Versichertenstammdaten soll zunächst geprüft werden, ob die Telematikinfrastruktur eine ausreichende Stabilität aufweist. Daneben erfolgt eine wissenschaftliche Evaluation der Praxistauglichkeit der Prozesse. Berücksichtigt wird dabei die Funktionsfähigkeit und Kompatibilität aller von der gematik zugelassenen Geräte und Dienste sowie der technischen Prozesse beim Einlesen der eGK. Auch die Schulung der Ärzte, Zahnärzte und des Praxispersonals fließt in die Bewertung mit ein.  Nach Abschluss und Auswertung der ersten Pilotphase ist eine Ausweitung auf weitere 500 Praxen und Krankenhäuser in der Testregion Südost (Sachsen und Bayern) geplant. Erst dann soll der bundesweite Roll-out erfolgen, der einen schrittweisen Anschluss aller Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Krankenhäuser vorsieht.  Die gegenwärtig genutzten Netze Sicheres Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK) sowie das Netz der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe sind in den Pilotpraxen während der Testphase weiterhin vollumfänglich nutzbar. Auch künftig sollen alle Bestandsnetze nach entsprechender Bestätigung der gematik weiterhin zur Verfügung stehen.  Quelle: www.strategyand.pwc.com  Unser Kommentar:
Neben dem VSDM soll die Telematikinfrastruktur künftig auch die elektronische Übermittlung von Arztbriefen, Patientenakten sowie Informationen zur Arzneimittelsicherheit erlauben. Der Zeithorizont sieht bis zum Jahr 2018 den Anschluss von 217.000 Praxen, 21.000 Apotheken, 2.000 Krankenhäuser und 2,3 Mio. Vertreter der Gesundheitsfachberufe vor.  Der Roll-out der Pilotphase kam buchstäblich in letzter Minute. Das zu Beginn des Jahres in Kraft getretene E-Health-Gesetz sieht bei Verzögerungen bei der Umsetzung der Telematikinfrastruktur empfindliche Sanktionen für Fristverletzungen vor.  Das Bundesministerium für Gesundheit hatte der gematik noch eine Schonfrist bis Ende 2016 eingeräumt. Die im E-Health-Gesetz vorgesehenen Sanktionen hätten eine Absenkung des Haushaltsvolumens von GKV-Spitzenverband und KBV ab dem Jahr 2017 auf das Niveau des Jahres 2014, abzüglich einem Prozent vorgesehen.

Versorgungskonzept zum Thema Parodontitis geplant

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZBV) erstellt derzeit zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) und der European Federation of Periodontology (EFP) ein neues Versorgungskonzept. Dies kündigte Dr. Wolfgang Eßer der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV am Donnerstag in Berlin an. Die Ankündigung erfolgte auf der Vertreterversammlung der KZBV und im Zusammenhang mit dem Vorhaben, die Volkskrankheit Parodontitis nachhaltiger bekämpfen zu wollen. Gefordert werden entsprechende Behandlungsstrategien und präventive Maßnahmen sowie eine verbesserte Aufklärung der Bevölkerung. Ziel ist es, neben der Verhinderung des Zahnverlusts auch Wechselwirkungen mit anderen Erkrankungen, wie beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Diabetes und Atemwegserkrankungen zu vermeiden.

Laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) lassen sich zwar positive Entwicklungen bezogen auf die parodontale Gesundheit in Deutschland erkennen, aufgrund der demografischen Entwicklungen ist jedoch auch wieder mit einer Zunahme zu rechnen. Grund ist die Verlagerung der Erkrankung in die Gruppe der "älteren Senioren" (75 bis 100 Jahre). Letztere wurde in der DMS V erstmals als eigenständige Kohorte aufgenommen.

Quelle: www.kzbv.de

Unser Kommentar:
Das geplante präventive Versorgungskonzept zielt insbesondere auch darauf ab, die enormen Behandlungskosten der GKV für Parodontosebehandlungen zu senken. Laut vorläufigem Finanzergebnis der Krankenkassen summierten sich diese im Jahr 2015 bereits auf knapp 442 Millionen Euro. Laut DGParo gehört die Parodontitis zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Die Entzündung des Zahnhalteapparates wird durch Entzündungsreaktionen und Bakterien verursacht. Es handelt sich um eine chronische Entzündung, die den Kieferknochen zerstören und so zu Zahnverlust führen kann. Betroffen sind meist Erwachsene ab dem 40. Lebensjahr
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23.11.16

Versorgungskonzept zum Thema Parodontitis geplant  Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZBV) erstellt derzeit zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGParo) und der European Federation of Periodontology (EFP) ein neues Versorgungskonzept. Dies kündigte Dr. Wolfgang Eßer der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV am Donnerstag in Berlin an. Die Ankündigung erfolgte auf der Vertreterversammlung der KZBV und im Zusammenhang mit dem Vorhaben, die Volkskrankheit Parodontitis nachhaltiger bekämpfen zu wollen. Gefordert werden entsprechende Behandlungsstrategien und präventive Maßnahmen sowie eine verbesserte Aufklärung der Bevölkerung. Ziel ist es, neben der Verhinderung des Zahnverlusts auch Wechselwirkungen mit anderen Erkrankungen, wie beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Diabetes und Atemwegserkrankungen zu vermeiden.  Laut der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) lassen sich zwar positive Entwicklungen bezogen auf die parodontale Gesundheit in Deutschland erkennen, aufgrund der demografischen Entwicklungen ist jedoch auch wieder mit einer Zunahme zu rechnen. Grund ist die Verlagerung der Erkrankung in die Gruppe der älteren Senioren (75 bis 100 Jahre). Letztere wurde in der DMS V erstmals als eigenständige Kohorte aufgenommen.  Quelle: www.kzbv.de  Unser Kommentar:
Das geplante präventive Versorgungskonzept zielt insbesondere auch darauf ab, die enormen Behandlungskosten der GKV für Parodontosebehandlungen zu senken. Laut vorläufigem Finanzergebnis der Krankenkassen summierten sich diese im Jahr 2015 bereits auf knapp 442 Millionen Euro. Laut DGParo gehört die Parodontitis zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. Die Entzündung des Zahnhalteapparates wird durch Entzündungsreaktionen und Bakterien verursacht. Es handelt sich um eine chronische Entzündung, die den Kieferknochen zerstören und so zu Zahnverlust führen kann. Betroffen sind meist Erwachsene ab dem 40. Lebensjahr

Nordrhein: Honorar durch Betreuungsstrukturverträge steigt

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVN) verzeichnet einen positiven Trend bei den sogenannten Betreuungsstrukturverträgen. Ziel der Verträge ist eine verbesserte Versorgung von betreuungsintensiven, chronisch kranken oder multimorbiden Patienten, die Optimierung der Versorgung in der häuslichen Umgebung sowie Pflegeheimen sowie die Stärkung der Rolle der Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten bei der Versorgung multimorbider Patienten. Anders als beim Modell der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) müssen die Ärzte für die Teilnahme keine speziellen Voraussetzungen hinsichtlich der technischen Ausstattung der Praxis erfüllen. Pflicht ist jedoch die regelmäßige Teilnahme an Qualitätszirkeln.

Seit im Sommer 2014 ein erster entsprechender Vertrag zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der AOK Rheinland/Hamburg abgeschlossen wurde, ist die Zahl der an den mittlerweile vier Verträgen teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten und Patienten sowie der entsprechenden Behandlungsfälle stark gewachsen. Nahmen im dritten Quartal 2014 noch 1.705 Mediziner an dem ersten Vertrag teil, erfolgte bis zum ersten Quartal 2016 mehr als eine Verdoppelung auf 3.607. Bei den eingeschriebenen Patienten kam es sogar zu einer Verdreifachung. Gegenwärtig gibt es in Nordrhein vier Betreuungsstrukturverträge:

- Betreuungsstrukturvertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg (seit 1.7.2014): offen für Haus- und Kinderärzt
- Betreuungsstrukturvertrag mit der Techniker Krankenkasse (seit 1.7.2015): offen für Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten
- Betreuungsstrukturvertrag mit der Kaufmännischen Krankenkasse (seit 1.7.2015): Offen für Haus- und Fachärzte
- Betreuungsstrukturvertrag mit dem BKK-Landesverband Nordwest (1.7.2016): offen für Haus- und Fachärzte und Psychotherapeuten

Durch den im Juli diesen Jahres abgeschlossenen Vertrag ist mit einem weiteren starken Wachstum zu rechnen. Allein 32 Betriebskrankenkassen mit insgesamt rund 600.000 Versicherten waren beim Start des Vertrages mit dabei.

Begleitet wurde diese Entwicklungsdynamik von einen Wachstum der damit verbundenen Honorare. Teilnehmende Ärzte erhalten eine Betreuungspauschale für jeden Patienten (Voraussetzung ist die Kodierung einer gesicherten Diagnose nach der jeweiligen Vertragsanlage). Daneben können sie - je nach Vertrag - weitere Leistungen zum Ansatz bringen. Das Abrechnungssystem in Form der Betreuungspauschale und Zuschläge wurde bewusst einfach und unbürokratisch gestaltet (teilweise werden die Vergütungen automatisch durch die KV zugesetzt). Die Vergütung erfolgt extrabudgetär (außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und außerhalb der Regelleistungsvolumina).

Laut Mitteilung der KVNO ist die Honorarsumme aller Verträge zwischen dem dritten Quartal 2014 und dem ersten Quartal 2016 um mehr als das Sechsfache gestiegen. Somit kommt den Betreuungsstrukturverträgen eine immer wichtigere Rolle bei den Praxiseinnahmen zu. Im ersten Quartal machten allein die Einnahmen aus dem Hausärztestrukturvertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg bereits fast 10% an der Gesamtvergütung der Hausärzte in Nordrhein aus.

Quelle: www.kvno.de

Unser Kommentar:
Die KVNO geht allein infolge des neuen BKK-Vertrags sowie der Weiterentwicklung der bestehenden Verträge (z.B. Aufnahme der Kodierungsaufwandspauschale in den Vertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg seit 1.4.2016 und der TK seit 1.7.2016) von einem weiteren starken
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22.11.16

Nordrhein: Honorar durch Betreuungsstrukturverträge steigt 
Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVN) verzeichnet einen positiven Trend bei den sogenannten Betreuungsstrukturverträgen. Ziel der Verträge ist eine verbesserte Versorgung von betreuungsintensiven, chronisch kranken oder multimorbiden Patienten, die Optimierung der Versorgung in der häuslichen Umgebung sowie Pflegeheimen sowie die Stärkung der Rolle der Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten bei der Versorgung multimorbider Patienten. Anders als beim Modell der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) müssen die Ärzte für die Teilnahme keine speziellen Voraussetzungen hinsichtlich der technischen Ausstattung der Praxis erfüllen. Pflicht ist jedoch die regelmäßige Teilnahme an Qualitätszirkeln.  Seit im Sommer 2014 ein erster entsprechender Vertrag zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und der AOK Rheinland/Hamburg abgeschlossen wurde, ist die Zahl der an den mittlerweile vier Verträgen teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten und Patienten sowie der entsprechenden Behandlungsfälle stark gewachsen. Nahmen im dritten Quartal 2014 noch 1.705 Mediziner an dem ersten Vertrag teil, erfolgte bis zum ersten Quartal 2016 mehr als eine Verdoppelung auf 3.607. Bei den eingeschriebenen Patienten kam es sogar zu einer Verdreifachung. Gegenwärtig gibt es in Nordrhein vier Betreuungsstrukturverträge:  - Betreuungsstrukturvertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg (seit 1.7.2014): offen für Haus- und Kinderärzt
- Betreuungsstrukturvertrag mit der Techniker Krankenkasse (seit 1.7.2015): offen für Haus- und Fachärzte sowie Psychotherapeuten
- Betreuungsstrukturvertrag mit der Kaufmännischen Krankenkasse (seit 1.7.2015): Offen für Haus- und Fachärzte
- Betreuungsstrukturvertrag mit dem BKK-Landesverband Nordwest (1.7.2016): offen für Haus- und Fachärzte und Psychotherapeuten  Durch den im Juli diesen Jahres abgeschlossenen Vertrag ist mit einem weiteren starken Wachstum zu rechnen. Allein 32 Betriebskrankenkassen mit insgesamt rund 600.000 Versicherten waren beim Start des Vertrages mit dabei.  Begleitet wurde diese Entwicklungsdynamik von einen Wachstum der damit verbundenen Honorare. Teilnehmende Ärzte erhalten eine Betreuungspauschale für jeden Patienten (Voraussetzung ist die Kodierung einer gesicherten Diagnose nach der jeweiligen Vertragsanlage). Daneben können sie - je nach Vertrag - weitere Leistungen zum Ansatz bringen. Das Abrechnungssystem in Form der Betreuungspauschale und Zuschläge wurde bewusst einfach und unbürokratisch gestaltet (teilweise werden die Vergütungen automatisch durch die KV zugesetzt). Die Vergütung erfolgt extrabudgetär (außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und außerhalb der Regelleistungsvolumina).  Laut Mitteilung der KVNO ist die Honorarsumme aller Verträge zwischen dem dritten Quartal 2014 und dem ersten Quartal 2016 um mehr als das Sechsfache gestiegen. Somit kommt den Betreuungsstrukturverträgen eine immer wichtigere Rolle bei den Praxiseinnahmen zu. Im ersten Quartal machten allein die Einnahmen aus dem Hausärztestrukturvertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg bereits fast 10% an der Gesamtvergütung der Hausärzte in Nordrhein aus.  Quelle: www.kvno.de  Unser Kommentar:
Die KVNO geht allein infolge des neuen BKK-Vertrags sowie der Weiterentwicklung der bestehenden Verträge (z.B. Aufnahme der Kodierungsaufwandspauschale in den Vertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg seit 1.4.2016 und der TK seit 1.7.2016) von einem weiteren starken

Honorare und Festzuschüsse für Vertragszahnärzte steigen

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband als zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland haben sich auf eine Erhöhung des Punktwertes geeinigt. Die Anhebung betriff Zahnersatz und Zahnkronen und kommt ab dem Jahr 2017 zum Tragen.

Vertragszahnärzte und Vertragszahnärztinnen erhalten künftig einen Punktwert von 0,8820 Euro bei Leistungen im Bereich Zahnersatz anstatt der bisher vergüteten 0,8605 Euro. Die Festzuschüsse der Krankenkassen für Zahnersatz steigen ebenfalls leicht an.

Quellen: www.kzbv.de
www.gkv-spitzenverband.de

Unser Kommentar:
Grundlage für Anpassung des Punktwertes sind die §§ 57 Abs. 1 des Sozialgesetzbuch V. Die Veröffentlichung des neuen Vertragsergebnisses im Bundesanzeiger steht noch aus.
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21.11.16

Honorare und Festzuschüsse für Vertragszahnärzte steigen 
Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband als zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland haben sich auf eine Erhöhung des Punktwertes geeinigt. Die Anhebung betriff Zahnersatz und Zahnkronen und kommt ab dem Jahr 2017 zum Tragen.  Vertragszahnärzte und Vertragszahnärztinnen erhalten künftig einen Punktwert von 0,8820 Euro bei Leistungen im Bereich Zahnersatz anstatt der bisher vergüteten 0,8605 Euro. Die Festzuschüsse der Krankenkassen für Zahnersatz steigen ebenfalls leicht an.  Quellen: www.kzbv.de
www.gkv-spitzenverband.de  Unser Kommentar:
Grundlage für Anpassung des Punktwertes sind die §§ 57 Abs. 1 des Sozialgesetzbuch V. Die Veröffentlichung des neuen Vertragsergebnisses im Bundesanzeiger steht noch aus.

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19.11.16

Zusatzbeiträge steigen 2017 nicht

Laut Veröffentlichung im Bundesanzeiger werden die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr nicht - wie zuvor befürchtet - massiv ansteigen. Demnach bleibt der durchschnittliche Zusatzbeitrag auch im Jahr 2017 konstant bei 1,1%. Da jede einzelne Kasse ihren Zusatzbeitrag (in Abhängigkeit ihrer wirtschaftlichen Situation und ihrer Finanzreserven) selbst festlegt, kann die Höhe nach unten oder oben vom Durchschnitt abweichen.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird als Differenz der vom Schätzerkreis für 2017 prognostizierten Einnahmen (214,75 Mrd. Euro) und Ausgaben (229,14 Mrd. Euro) der GKV ohne Berücksichtigung von Finanzreserven ermittelt. Insgesamt resultiert ein Defizit von rund 14,39 Mrd. Euro. Erhöht eine Krankenkasse ihren kassenindividuellen Zusatzbeitrag, gilt für die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht.

Quelle: Bundesgesetzblatt

Unser Kommentar:
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht in der Stabilität des durchschnittlichen Zusatzbeitrags ein Zeichen für ein sicheres finanzielles Fundament der gesetzlichen Krankenversicherung. Kritiker gehen jedoch davon aus, dass diese Stabilität nur mithilfe des aus wahltaktischen Gründen gewährten Einmalzuschusses in Höhe von 1,5 Mrd. Euro an die Kassen möglich gemacht wurde und dass deshalb 2018 mit einer massiven Erhöhung der Zusatzbeiträge zu rechnen ist.
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19.11.16

Zusatzbeiträge steigen 2017 nicht 
Laut Veröffentlichung im Bundesanzeiger werden die Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr nicht - wie zuvor befürchtet - massiv ansteigen. Demnach bleibt der durchschnittliche Zusatzbeitrag auch im Jahr 2017 konstant bei 1,1%. Da jede einzelne Kasse ihren Zusatzbeitrag (in Abhängigkeit ihrer wirtschaftlichen Situation und ihrer Finanzreserven) selbst festlegt, kann die Höhe nach unten oder oben vom Durchschnitt abweichen.  Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird als Differenz der vom Schätzerkreis für 2017 prognostizierten Einnahmen (214,75 Mrd. Euro) und Ausgaben (229,14 Mrd. Euro) der GKV ohne Berücksichtigung von Finanzreserven ermittelt. Insgesamt resultiert ein Defizit von rund 14,39 Mrd. Euro. Erhöht eine Krankenkasse ihren kassenindividuellen Zusatzbeitrag, gilt für die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht.  Quelle: Bundesgesetzblatt  Unser Kommentar:
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht in der Stabilität des durchschnittlichen Zusatzbeitrags ein Zeichen für ein sicheres finanzielles Fundament der gesetzlichen Krankenversicherung. Kritiker gehen jedoch davon aus, dass diese Stabilität nur mithilfe des aus wahltaktischen Gründen gewährten Einmalzuschusses in Höhe von 1,5 Mrd. Euro an die Kassen möglich gemacht wurde und dass deshalb 2018 mit einer massiven Erhöhung der Zusatzbeiträge zu rechnen ist.

Schönheits-OPs bleiben beliebt

Der aktuellen Statistik der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) zufolge liegen Schönheitsoperationen und -behandlungen weltweit weiter im Trend:

Zwischen 2014 und 2015 stieg die Anzahl der chirurgischen und nichtchirurgischen Prozeduren weltweit um über eine Mio. auf insgesamt 21 Mio. (darunter 9,6 Mio. chirurgische Eingriffe). Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2015 schätzungsweise rund 287.000 Schönheitsprozeduren durchgeführt.

Am beliebtesten waren dabei Behandlungen mit Botulinum Toxin (einschließlich BOTOX® Dysport and Xeomin).

Im weltweiten Vergleich wurden in den USA, gefolgt von Brasilien, Südkorea, Indien und Mexiko die meisten Schönheitsoperationen und -behandlungen durchgeführt. Auch bei den chirurgischen Eingriffen führten die USA mit 14,7% aller Eingriffe vor Brasilien (12,7%), Mexiko (4,8%), Südkorea (4,6%) und Indien 4,4%). Bei den nichtchirurgischen Schönheitsbehandlungen war die Verteilung wie folgt: USA: 21,8%, Brasilien: 9,1%, Südkorea: 5,9%, Indien: 4,3% und Mexiko: 3,7%.

Die häufigsten chirurgischen Schönheits-OPs waren im Jahr 2015:

- Brustvergrößerung (Anstieg um 10 Prozent gegenüber 2014)
- Fettabsaugung (+2%)
- Eingriffe am Augenlid (-11%)
- Bauchdeckenstraffung (+11%)
- Bruststraffungen (+3%)
- Eingriffe am Ohr (+2%)
-
Die häufigsten nichtchirurgischen Schönheitsbehandlungen 2015 betrafen

- Botox-Behandlungen (-4% gegenüber 2014)
- Behandlungen mit Hyaluronsäure (+7%)
- Haarentfernungen (-14%)
- Photo-Verjüngung der Haut (keine Zahlen für 2014)
- Nichtinvasive Fettreduktion (keine Zahlen für 2014)

Erwartungsgemäß führten die Frauen die Statistik mit mehr als 18 Mio. Schönheitsoperationen und -behandlungen an. Auch Bei den Brustoperationen lagen die USA mit einem Anteil von 19,6% vorn, gefolgt von Brasilien (12,9%), Mexiko (4%) und Deutschland mit 3,6%.

Quelle: www.isaps.org

Unser Kommentar:
Rund sechs Jahre sind seit dem Skandal um gesundheitsschädliche, mit Industriesilikon hergestellte Brustimplantate vergangen. Wie eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGPÄC) belegt, ist die Brustvergrößerung bei deutschen Frauen heute wieder der beliebteste schönheitschirurgischen Eingriff. 17,8% der befragten Frauen interessieren sich für Brustvergrößerungen mithilfe von Implantaten oder haben bereits einen solchen Eingriff vornehmen lassen. Insgesamt zeichnet sich laut DGPÄC jedoch ein Trend zu sanfteren, nichtinvasiven Verfahren ab. So stieg der Anteil der nichtchirurgischen Prozeduren in Deutschland von knapp 25% im Jahr 2015 aktuell auf rund 40%. Insgesamt ist der Markt für Schönheitsoperationen und -behandlungen in Deutschland relativ intransparent, was daran liegt, dass es sich (mit Ausnahme medizinisch notweniger OPs) nicht um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung handelt und keine zentrale Erfassung der Fallzahlen erfolgt. Auch beim Begriff "Schönheitschirurg" handelt es sich nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. In der Regel führen Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (meist mit Zusatzausbildung) Schönheitseingriffe durch.
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19.11.16

Schönheits-OPs bleiben beliebt 
Der aktuellen Statistik der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) zufolge liegen Schönheitsoperationen und -behandlungen weltweit weiter im Trend:  Zwischen 2014 und 2015 stieg die Anzahl der chirurgischen und nichtchirurgischen Prozeduren weltweit um über eine Mio. auf insgesamt 21 Mio. (darunter 9,6 Mio. chirurgische Eingriffe). Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2015 schätzungsweise rund 287.000 Schönheitsprozeduren durchgeführt.  Am beliebtesten waren dabei Behandlungen mit Botulinum Toxin (einschließlich BOTOX® Dysport and Xeomin).  Im weltweiten Vergleich wurden in den USA, gefolgt von Brasilien, Südkorea, Indien und Mexiko die meisten Schönheitsoperationen und -behandlungen durchgeführt. Auch bei den chirurgischen Eingriffen führten die USA mit 14,7% aller Eingriffe vor Brasilien (12,7%), Mexiko (4,8%), Südkorea (4,6%) und Indien 4,4%). Bei den nichtchirurgischen Schönheitsbehandlungen war die Verteilung wie folgt: USA: 21,8%, Brasilien: 9,1%, Südkorea: 5,9%, Indien: 4,3% und Mexiko: 3,7%.  Die häufigsten chirurgischen Schönheits-OPs waren im Jahr 2015:  - Brustvergrößerung (Anstieg um 10 Prozent gegenüber 2014)
- Fettabsaugung (+2%)
- Eingriffe am Augenlid (-11%)
- Bauchdeckenstraffung (+11%)
- Bruststraffungen (+3%)
- Eingriffe am Ohr (+2%)
- 
Die häufigsten nichtchirurgischen Schönheitsbehandlungen 2015 betrafen 
- Botox-Behandlungen (-4% gegenüber 2014)
- Behandlungen mit Hyaluronsäure (+7%) 
- Haarentfernungen (-14%)
- Photo-Verjüngung der Haut (keine Zahlen für 2014)
- Nichtinvasive Fettreduktion (keine Zahlen für 2014)  Erwartungsgemäß führten die Frauen die Statistik mit mehr als 18 Mio. Schönheitsoperationen und -behandlungen an. Auch Bei den Brustoperationen lagen die USA mit einem Anteil von 19,6% vorn, gefolgt von Brasilien (12,9%), Mexiko (4%) und Deutschland mit 3,6%.  Quelle: www.isaps.org  Unser Kommentar:
Rund sechs Jahre sind seit dem Skandal um gesundheitsschädliche, mit Industriesilikon hergestellte Brustimplantate vergangen. Wie eine aktuelle Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGPÄC) belegt, ist die Brustvergrößerung bei deutschen Frauen heute wieder der beliebteste schönheitschirurgischen Eingriff. 17,8% der befragten Frauen interessieren sich für Brustvergrößerungen mithilfe von Implantaten oder haben bereits einen solchen Eingriff vornehmen lassen. Insgesamt zeichnet sich laut DGPÄC jedoch ein Trend zu sanfteren, nichtinvasiven Verfahren ab. So stieg der Anteil der nichtchirurgischen Prozeduren in Deutschland von knapp 25% im Jahr 2015 aktuell auf rund 40%. Insgesamt ist der Markt für Schönheitsoperationen und -behandlungen in Deutschland relativ intransparent, was daran liegt, dass es sich (mit Ausnahme medizinisch notweniger OPs) nicht um Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung handelt und keine zentrale Erfassung der Fallzahlen erfolgt. Auch beim Begriff Schönheitschirurg handelt es sich nicht um eine geschützte Berufsbezeichnung. In der Regel führen Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie oder für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (meist mit Zusatzausbildung) Schönheitseingriffe durch.

79.000 Bürger ohne Krankenversicherungsschutz

Den Ergebnissen des alle vier Jahre erhobenen Mikrozensus zufolge, verfügten im Jahr 2015 insgesamt 79.000 Menschen (0,1% der Bevölkerung) nicht über einen Krankenversicherungsschutz. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre, der durch eine sinkende Zahl an Nachversicherten gekennzeichnet ist, weiter fort. 2007 lag die Zahl der Bürger ohne Absicherung im Krankheitsfall noch bei 196.000. 2011 war sie bereits - aufgrund der eingeführten Versicherungspflicht - auf 128.000 gesunken.

Quelle: www.destatis.de

Unser Kommentar:
Zwar zeigt die Statistik einen Rückgang der Zahl der Nichtversicherten, Experten gehen jedoch von einer nicht zu vernachlässigenden Dunkelziffer aus. Betroffen sind beispielsweise Wohnungslose, Menschen ohne Papiere und Studierende in Wohnheimen, die im Rahmen des Mikrozensus nicht erfasst werden. Hinzu kommen Asylsuchende in den ersten 15 Monaten und säumige Beitragszahler in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung. Diese Gruppen haben lediglich einen eingeschränkten Leistungsanspruch in Form einer Notfallversorgung.
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18.11.16

79.000 Bürger ohne Krankenversicherungsschutz 
Den Ergebnissen des alle vier Jahre erhobenen Mikrozensus zufolge, verfügten im Jahr 2015 insgesamt 79.000 Menschen (0,1% der Bevölkerung) nicht über einen Krankenversicherungsschutz. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre, der durch eine sinkende Zahl an Nachversicherten gekennzeichnet ist, weiter fort. 2007 lag die Zahl der Bürger ohne Absicherung im Krankheitsfall noch bei 196.000. 2011 war sie bereits - aufgrund der eingeführten Versicherungspflicht - auf 128.000 gesunken.  Quelle: www.destatis.de  Unser Kommentar:
Zwar zeigt die Statistik einen Rückgang der Zahl der Nichtversicherten, Experten gehen jedoch von einer nicht zu vernachlässigenden Dunkelziffer aus. Betroffen sind beispielsweise Wohnungslose, Menschen ohne Papiere und Studierende in Wohnheimen, die im Rahmen des Mikrozensus nicht erfasst werden. Hinzu kommen Asylsuchende in den ersten 15 Monaten und säumige Beitragszahler in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung. Diese Gruppen haben lediglich einen eingeschränkten Leistungsanspruch in Form einer Notfallversorgung.

Veränderungen am Gesundheitsmarkt erkennen, Prozesse anstoßen und aktiv mitgestalten

Die heutige Situation im Gesundheitswesen wird von vielfältigen Veränderungen und Diskussionen geprägt. Finanzierungs-Engpässe, Kostendämpfungsgesetze, die anhaltende Reformdebatte und das aktuelle GKV-Versorgungsstärkungsgesetz werden kurz bis mittelfristig stark spürbare Auswirkungen haben – und zwar auf alle am Gesundheitsmarkt beteiligten Interessengruppen.

HeilberufePlus® bietet Ihnen als fachkompetentes und interdisziplinäres Dienstleistungsnetzwerk Antworten auf die relevanten Fragen – und unterstützt Sie individuell und effizient bei der Realisierung Ihrer Vorhaben.
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18.11.16

Zahnheilkunde: GKV zahlt ab 1. Juli Kunststoff-Zahnfüllungen für Schwangere, Stillende und Kinder

Laut der EU-Quecksilberverordnung darf Amalgam bei Schwangeren, Stillenden und Kindern bis 15 Jahren ab 1. Juli nicht mehr für Zahnfüllungen verwendet werden.

Die Kosten für eine Kunststofffüllung sollen von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für diese Patientengruppe als Alternative übernommen werden.

Für diese Sonderregelung wird eine neue Abrechnungsziffer geschaffen.

Patienten mit einer schweren Niereninsuffizienz oder nachgewiesener Amalgam-Allergie erhalten bereits heute kostenfrei eine Kunststofffüllung im Seitenzahnbereich.

Nach der sog. Minimata-Konvention haben sich 90 Länder - darunter auch Deutschland - verpflichtet, die Quecksilberbelastung zu reduzieren.

Laut dem KZBV-Vorsitzenden Wolfgang Eßer hat der langsame Ausstieg aus der Verwendung von Amalgam nicht gesundheitliche, sondern vornehmlich ökologische Gründe.
Die Einschränkung für Schwangere und Kinder dient allerdings dem vorbeugenden Gesundheitsschutz.

Die EU-Kommission prüft derzeit in einer Machbarkeitsstudie, ob Amalgam insgesamt bis 2030 vom Markt genommen wird.

Patienten, die bereits Amalgamfüllungen haben, brauchen diese nicht entfernen zu lassen, denn die Aufnahme von Quecksilber entspricht in etwa der Größenordnung der Quecksilberbelastung durch Nahrung und ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unbedenklich.
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13.07.18

Zahnheilkunde: GKV zahlt ab 1. Juli Kunststoff-Zahnfüllungen für Schwangere, Stillende und Kinder  Laut der EU-Quecksilberverordnung darf Amalgam bei Schwangeren, Stillenden und Kindern bis 15 Jahren ab 1. Juli nicht mehr für Zahnfüllungen verwendet werden.  Die Kosten für eine Kunststofffüllung sollen von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für diese Patientengruppe als Alternative übernommen werden.  Für diese Sonderregelung wird eine neue Abrechnungsziffer geschaffen.  Patienten mit einer schweren Niereninsuffizienz oder nachgewiesener Amalgam-Allergie erhalten bereits heute kostenfrei eine Kunststofffüllung im Seitenzahnbereich.  Nach der sog. Minimata-Konvention haben sich 90 Länder - darunter auch Deutschland - verpflichtet, die Quecksilberbelastung zu reduzieren.  Laut dem KZBV-Vorsitzenden Wolfgang Eßer hat der langsame Ausstieg aus der Verwendung von Amalgam nicht gesundheitliche, sondern vornehmlich ökologische Gründe. 
Die Einschränkung für Schwangere und Kinder dient allerdings dem vorbeugenden Gesundheitsschutz.  Die EU-Kommission prüft derzeit in einer Machbarkeitsstudie, ob Amalgam insgesamt bis 2030 vom Markt genommen wird.  Patienten, die bereits Amalgamfüllungen haben, brauchen diese nicht entfernen zu lassen, denn die Aufnahme von Quecksilber entspricht in etwa der Größenordnung der Quecksilberbelastung durch Nahrung und ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unbedenklich.

Niederlassung in eigener Praxis lohnt sich!

Niedergelassene Ärzte müssen weniger um die Zukunft bangen, denn eine eigene Praxis lohnt sich. Beim „Tag der Chancen" erfuhren Studierende in Magdeburg kürzlich was es dennoch zu beachten gilt.

- Laut verlässlichen Umfragen würden 90 % aller niedergelassenen Ärzte immer wieder in die Selbstständigkeit gehen.

- Die Angst vor finanziellen Risiken ist zwar verständlich, aber unberechtigt - versicherte Ingo König, Filialleiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank).

- Die Insolvenzrate von Vertragsärzten in Deutschland liege bei 0,04 %.
Im Jahr 2016 waren lediglich 47 Praxen in ganz Deutschland von Insolvenz betroffen, wobei die Gründe für die Insolvenzen meist im privaten Bereich liegen.

- „In eigener Praxis zu arbeiten ist nicht nur schön, sondern auch lohnenswert", ermutigte König die jungen Ärzte und Zahnärzte.

- Dennoch sind die ersten Schritte und Entscheidungen häufig alles andere als leicht.

- Eine Gründer-App soll darüber hinaus Klarheit über die zu erwartende finanzielle Situation beim Kauf oder bei der Übernahme einer Praxis verschaffen.
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26.06.18

Niederlassung in eigener Praxis lohnt sich!  Niedergelassene Ärzte müssen weniger um die Zukunft bangen, denn eine eigene Praxis lohnt sich. Beim „Tag der Chancen erfuhren Studierende in Magdeburg kürzlich was es dennoch zu beachten gilt.  - Laut verlässlichen Umfragen würden 90 % aller niedergelassenen Ärzte immer wieder in die Selbstständigkeit gehen.  - Die Angst vor finanziellen Risiken ist zwar verständlich, aber unberechtigt - versicherte Ingo König, Filialleiter der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank).  - Die Insolvenzrate von Vertragsärzten in Deutschland liege bei 0,04 %. 
Im Jahr 2016 waren lediglich 47 Praxen in ganz Deutschland von Insolvenz betroffen, wobei die Gründe für die Insolvenzen meist im privaten Bereich liegen.  - „In eigener Praxis zu arbeiten ist nicht nur schön, sondern auch lohnenswert, ermutigte König die jungen Ärzte und Zahnärzte.  - Dennoch sind die ersten Schritte und Entscheidungen häufig alles andere als leicht.  - Eine Gründer-App soll darüber hinaus Klarheit über die zu erwartende finanzielle Situation beim Kauf oder bei der Übernahme einer Praxis verschaffen.

Medizinstudium: Wartezeitquote soll abgeschafft werden

Die Kultusminister der Länder einigten sich darauf, dass die bislang geltende Wartezeitquote für Medizinstudienplätze abgeschafft werden soll. Hingegen wird die 20%-Quote für die Vergabe der Studienplätze an die Bewerber mit den besten Abiturnoten bleiben. So die Eckpunkte eines neuen Zulassungsverfahrens, das nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt werden muss.

- 20 % der insgesamt rund 11.000 Studienplätze in der Humanmedizin gehen nach einem festen Schlüssel an die Bewerber mit den besten Abiturnoten.

- Weitere 20 % werden bisher über die Wartezeit nach dem Abitur vergeben - das wird künftig abgeschafft.

- Die restlichen 60 % der Studenten werden bisher nach unterschiedlichen Kriterien von den Hochschulen selbst ausgesucht.

- Nun sollen laut den Kultusministern neben der Abiturnote mindestens zwei weitere Kriterien bei der Auswahl der Bewerber eine Rolle spielen - die konkrete Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr getroffen werden.

- Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) begrüßte die Entscheidung der Kulturministerkonferenz (KMK).

„Der Wegfall der Wartezeitquote macht das Vergabeverfahren deutlich fairer und transparenter", sagte der Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentags (MFT), Frank Wissing.

In einem neuen Staatsvertrag soll das Zulassungsverfahren bis Ende 2019 geregelt werden.

Hintergrund: Die Reform wird notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht im Dezember 2017 die derzeitigen Regelungen in seinem "Numerus-Clausus-Urteil" (wir berichteten) zum Teil als verfassungswidrig eingestuft hatte
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22.06.18

Medizinstudium: Wartezeitquote soll abgeschafft werden  Die Kultusminister der Länder einigten sich darauf, dass die bislang geltende Wartezeitquote für Medizinstudienplätze abgeschafft werden soll. Hingegen wird die 20%-Quote für die Vergabe der Studienplätze an die Bewerber mit den besten Abiturnoten bleiben. So die Eckpunkte eines neuen Zulassungsverfahrens, das nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt werden muss.  - 20 % der insgesamt rund 11.000 Studienplätze in der Humanmedizin gehen nach einem festen Schlüssel an die Bewerber mit den besten Abiturnoten.  - Weitere 20 % werden bisher über die Wartezeit nach dem Abitur vergeben - das wird künftig abgeschafft.  - Die restlichen 60 % der Studenten werden bisher nach unterschiedlichen Kriterien von den Hochschulen selbst ausgesucht.  - Nun sollen laut den Kultusministern neben der Abiturnote mindestens zwei weitere Kriterien bei der Auswahl der Bewerber eine Rolle spielen - die konkrete Entscheidung dazu soll noch in diesem Jahr getroffen werden.  - Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) begrüßte die Entscheidung der Kulturministerkonferenz (KMK).  „Der Wegfall der Wartezeitquote macht das Vergabeverfahren deutlich fairer und transparenter, sagte der Generalsekretär des Medizinischen Fakultätentags (MFT), Frank Wissing.  In einem neuen Staatsvertrag soll das Zulassungsverfahren bis Ende 2019 geregelt werden.  Hintergrund: Die Reform wird notwendig, weil das Bundesverfassungsgericht im Dezember 2017 die derzeitigen Regelungen in seinem Numerus-Clausus-Urteil (wir berichteten) zum Teil als verfassungswidrig eingestuft hatte
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